Die Reise war kurz, aber hatte trotzdem viele neue Orte auf der Liste: Saitama, Atami, Odawara, Yokohama und Utsunomiya (Oya). Es waren kleinere Lücken in meiner Liste, aber ich habe sie geschlossen. Das gab es noch ein paar Ideen von NHK und japan-guide, denen ich folgen konnte: Manazuru und Minakami Onsen.

In Tokyo sind eigentlich alle touristischen Punkte schon seit Jahren abgehakt. Ich verlasse mich hier seitdem auf Ideen, die ich bei NHK (Tokyo Eye 2020) sehe oder im Netz finde: Shibamata und Kyojima. Die Top 3 dieser Reise sind:

    • Utsunomiya (Oya) … eindeutig und mit Abstand
    • Bootsfahrt „Good Bye Heisei Tour“
    • Takaragawa Onsen
Bars und Kneipen

Auf der Kneipenliste kommt ich das Suigian und die Old Imperial Bar ergänzen. Und ich habe würdigen Ersatz für Omoide Yokocho, Kabukicho und Golden Gai gefunden, die mittlerweile von Touristen überrannt werden: Ebisu Yokocho und Golden Gai. Und dann ist der der Glückstreffer in Yokohama: das Chigusa. Die Top 3 dieser Reise sind:

    • Suigian
    • Noren Gai
    • Chigusa

Auf der nächsten Reise werde ich die beiden Orte und auch den Bereich zwischen Yurakucho und Shimbashi weiter erkunden, sowie die Nebenstraßen in Yushima. Dann steht auch wieder das Vows und der INCUBATOR auf der Liste, zu denen ich es dieses Mal nicht geschafft habe.

Das Anata-no-Warehouse war leider eher ein „Man war mal da“ und wird in 2020 wieder durch das Ramen Museum ersetzt.

Ich habe wieder interessante Leute getroffen: wie Dexter, den kanadischen Barkeeper im „Ruins“ in Minakami; und Kenny von der gleichnamigen Pizzeria in Manazuru; um nur zwei zu nennen.

Hotels

Die Hotels waren wieder eine bunte Mischung. Hotel Edoya als mein zweites Zuhause, das MICASA als traditionelles Onsen-Ryokan, das YRPH als Luxushotel mit Mt.Fuji-Blick aus dem 53. Stock und das Keikyu Ex Inn als Business Hotel am Flughafen.

Favorit war in diesem Fall das MICASA, das das Zeug hat, die Keimzelle für ein neues, jüngeres Minakami Onsen zu werden.

Ausbeute

Die Ausbeute an Souvenirs fokussiert dieses Mal eindeutig und eventuell zu sehr auf Whisky (darüber schreibe ich zeitnah eine eigene Auswertung) und Sake: 10.2 Liter; bzw. 23 kg einschließlich Flaschen und Verpackung. Der Rest an erlaubtem und freiem Gewicht war für Essbares reserviert. Der größte Einkauf, ein maßgeschneiderter Kimono, kommt in den nächsten Tagen per Post. Die Top 3 Souvenirs dieser Reise sind:

    • Kimono von Y&Sons
    • Whiskysammlung
    • Einträge der Tokyo Jissha in meinem Goshuin