Noch ein Anime in Akihabara. Dieser gehört definitiv zu meinen Top Ten. Nicht nur, weil ich die ganzen Orte wiedererkenne. Die Handlung ist spannend. Es geht im Zeitreisen und den Versuch eine veränderte Zeitlinie wieder herzustellen. Einfach schauen !

Hier ist sie wieder: Die Eisenbahbrücke der Sobu-Linie (ich muss das in meinem letzten Post noch korrigieren: Sobu-Line nicht Chuo-Line). Sie ist einfach einer der Orte in Akihabara mit hohem Wiedererkennungswert.

Dies ist ebenfalls eine Eisenbahnbrücke, die mit Akihabara in Verbindung gebracht wird und gehört ebenfalls zur Sobu-Line und liegt an der Soheibashi (in meinem Bild sichtbar). Das ist der äußerste sübwestlich Zipfel, den man noch zu Akihabara zählen kann. Folgt man dem Fluss in meinem Bild kommt man nach Ochanomizu. Folgt man der Straße über die Brücke nach rechts, kommt man zu meinem Hotel (wenn man an der Tankstelle links abbiegt).

Auch dieses Foto muss ich nich besser nachstellen. Es ist der gleiche Häuserzug, den ich schon im  Blogeintrag zu Ultimate Otaku Teacher gezeigt habe. Es ist das Epizentrum von Akihabara. Der Shop mit dem blauen Schriftzug ist der Eckladen ganz rechts in meinem Bild.

Dieses „Hubschrauberblick“ kann ich so schnell nicht nachstellen. Der Blick vom Mori Tower ist aber ähnlich. Ich glaube sogar, dass der Skyscraper links im Animescreenshot der Mori Tower ist. Die vertikale Lichtleiste passt ganz gut.

Und es fällt auf, dass die Tokyo Gate Bridge fehlt, die ich gerne „Dragon Line“ nenne. Das liegt daran, dass sie erst 2012 eröffnet wurde. Ich habe sie im Hintergrund des Dezome Shike von 2012 aber in keinem Foto von 2010. Damit kann man den Anime auf pre-2012 datieren.

Über Tokyo Big Sight kann man auch datieren. Allerdings klappt das wie beim Shinjuku Governmental Building (Twin Tower) eher für Anime der 90er. Tokyo Big Sight wurde bereits 1996 eröffnet und beherbert u.a. die Tokyo Game Show und diverse Anime und Mange Events (wie auch im Anime).

Das ich diesen Straßenzug auf Foto habe ist eher Zufall. Man sieht hier in die Straße in der Radio liegt; im Anime einschließlich der Zeitmaschine in der Fassade.

Hier das LABI-Gebäude mit der Fensterlinie, die der Rolltreppe folgt. Das Gebäude kann man vom Bahnhof Akihabara aus sehen. Der Blick im Anime ist aus dem Banhhofsbegebäude heraus.

Und hier eine kleine Ungenauigkeit: Das Foto von der Drogerie (Foto von 2016) unter der Eisenbahnbrücke hatte ich schon in Ultimate Otaku Teacher. Bis mindestens 2009 war hier ein LAOX-Laden; im Anime NAOX. Und in 2008 war das Gebäude rechts noch mit Club Sega beschriftet und nur bis zur dritten Etage in rot gehalten. Ich habe keines von 2010.

Akihabara um 2008 passt um 2016 nicht mehr. Die Gate Bridge fehlt, also pre-2012. Man kann jetzt weitere Fotos analysieren oder bei wikipedia schummeln. Der Anime erschien 2011 und das Computerspiel für die XBox im Oktober 2009.

Akihabara ist auch bekannt für die Elektronikgeschäfte unter der Eisenbahnlinie. Das ist wie ein Mekka für Elektronikbastler.

Selbst der Laden mit den kleine Schachteln mit Transitoren und Kondensatoren hat es in den Anime geschafft.

Meiseibashi

Hier ist sie. Die Manseibashi, die in Steins;Gate sehr oft vorkommt. Sie ist quasi der Südeingang zu Akihabara (im Foto rechts). Ich habe die Brücke erst 2014 kennengelernt, da ich immer aus dem Norden komme, wo mein Hotel liegt.

Die Brücke spielt als Ort eine wiederkehrendees Element im Anime. Viele Einstellungen habe ich noch nicht in ihrer realen Entsprechung.

Akihabara Radio Center

Das ist wohl die größte Lücke in meiner Sammlung. Das Gebäude ist so präsent und bekannt in AKihabara und ich habe nicht ein brauchbares Foto.

Es ist auch der Ort, an dem ein Anime real wurde. In Steins;Gate stürtz eine Zeitmaschine (offiziell ein Satellit) in das Gebäude. Im realen Akihabara wurde die Zeitkapsel für einige Zeit an das Gebäude gebaut, um den Anime zu promoten.

Daily Life Things

Steins;Gate ist auch ein gutes Beispiel (wie natürlich viele andere Anime auch) wie selbst Dinge des täglichen Lebens in Japan dargstellt werden. Sie sind so alltäglich, dass man nicht einmal Fotos von Ihnen macht.

Im Anime handelt s sich natürlich im den Bahnsteig in Akihabara und die weiße Tafel am rechten Rand mit dem grünen Streifen sagt, dass es der Bahnsteig der Yamanote ist, genauer gesagt, die Inbund Richtung von Ueno kommend über Tokyo weiter nach Shibuya führend. Die linke Anzeige ist für die blaue Tohoku-Linie, die hier parallel zur Yamanote läuft, aber nach Yokohama führt.

Mein Foto ist von der Bahnstrecke von Koriyama (Präfektur Fukushima) nach Aizu-Wakamatsu. Erstaunlicherweise habe ich kein weiteres Foto von einer JR-Banhsteiguhr.

Die Streckennetzkarte oberhalb der Fahrkartenautomaten ist so Tokyo. Ich habe zum Glück ein Foto von Ueno.

Neben der Uhr fehlen mit weitere Fotos. Ich werde das alles auf meine Liste for 2020 schreiben.

Weitere Bilder komen morgen …

Noch ein Anime der in Akihabara spielt und die ganze Mangekultur dort thematisiert. Der Anime umfasst nur eine Season und ist so „naja“. Ich hättte eigentlich nach der dritten Folge gestoppt, aber ich wollte weitere Orte sehen, die ich aus dem realen Leben kenne.

Die Eisenbahnbrücke der Chuo-Line ist eine der ikonografische Landmarken von Akihabara und kommt nicht nur in diesem Anime vor. Der Sega-Store mit seine roten Front ist ein weiteres Wahrzeichen.

Selbst die Apotheke direkt unter der Brücke schafft es in die Anime. Anime aus den 90ern haben diesen Laden nicht im Sortiment. Ich vermute, dass er erst in den 2000ern öffnete.

Man kann Ultimate Otaku Teacher sogar noch genauer datieren.  Rechts von animate (anumate in der Show) gibt es zwei große Werbetafeln. Die Werbung für ComicToranoana  hing um das Jahr 2008, aber nicht mehr in 2016. Leider habe ich keine vollständige Chronologie um es es genauer einzugrenzen. In 2008 hat das rechte Gebäude noch drei sehr prägnante Lampen am Dachrand. 2016 fehlen sie, ebenso im Anime. Wenn man jetzt wüsste, wann die Lampen demontiert wurden …Btw., der Mange ist von 2011 und der Anime kam 2015 raus.

Die Rainbow Bridge ist ebenfalls in vielen Anime. Einer meiner ersten „Da-war-ich-schon“-Momente ist von hier, als ich Darker Than Black schaute. Wie auch die anderen Bilder zuvor, muss ich die in alle in 2020 mal sauber nachstellen.

Und dann muss ich Fotos von diesen Orten machen… (1) Der Bahnhof ist Akihabara. (2) Das Gebäude im Hintergrund mit dem Glasbogen habe schon gesehen. Ich bin mir aber nicht sicher ob es in Akihabara ist oder etwas nördlich in Richtung Ueno. (3) Die Häuserecke habe ich auf einem Foto, aber nur im Hintergrund. Das zähle ich nicht. Im Hintergrund sieht man Yodobashi Akihabara. Der Eingang zum Bahnhof ist im Prinzip auf der rechten Seite. Die grüne Eisenbahnbrücke gehört zur Yamanote. (4) Das ist die Hauptstraße mit Blick auf die Eisenbahnbrücke der Chuo-Linie. „Fotografiert“ wurde vom Süden aus auf Höhe der Mansei-Brücke über den Kandagawa.

LogHorizon ist einer dieser Isekai-Anime: Leute aus der realen Welt werden in ein MMO gesaugt. Anders als SAO (das absolut schrecklich ist) oder Konosuba (zu viel Slapstick) geht es LogHorizon auch darum, wie sich einige mit dieser ausweglosen Situation arrangieren und sich ein neues Leben aufbauen.

Aber zurück zum Thema. Die Welt von LogHorizon ist bis auf die Skalierung identisch mit der realen Welt. Der Hauptteil der Handlung spielt in Akihabara Tokyo, aber es gibt auch eine Reise nach Osaka, entlang der alten Tokaido-Strecke. Ich muss da noch eine Menge Screenshots sammeln.

LogHorizon habe ich zuerst in 2016 gesehen, war aber seitdem nicht mehr in Osaka. Meine Fotos haben daher einen anderen Aufnahmewinkel, als der Screenshot. Sieht so aus, als müsste ich mein nächstes Animeprojekt um ein paar Tage in Osaka erweitern …

Osaka

Kein Osaka ohne den Gylco-Man. Aber hier stimmt noch mehr. Direkt zwischen dem Glyco-Man und der Brücke steht ein Gebäude mit Dachwerbung für „P!“, was in Anime zu „B!“ wurde. Die Asahi-Bierweebbung hat es ebenso in den Anime geschafft wie das blaue Gebäude rechts im Bild. Sogar die Treppe von der Brücke runter zum Ufer ist zu sehen. (Die Nachtaufanhme stammt von der roten Brücke, die im Anime zu sehen ist.)

Und natürlich darf auch die Krabbe nicht fehlen. Selbst der Hintergrund stimmt bis runter zum roten Vorhang. Allerdings fehlt dieser finster dreinschauende Typ von Kushikatsu-Daruma fehlt. Könnte aber auch ein Copyright-Problem im Anime sein

Und selbst dieses Gebäude hat es in den Anime geschafft. Hätte nie gedacht, dass ich für dieses Foto mal eine Verwendung finden würde.

Entlang des Tokaido

Was natürlich nicht fehlen darf ist ein Blick auf den Landmark Tower (Yokohama) und Mt. Fuji. Auf dem Weg nach Osaka wäre der Blick ziemlich ähnlich. Allerdings wären im echten Yokohamazu viele Gebäude im Weg, um Mt. Fuji von der Straße aus zu sehen. Daher ersatzweise ein Blick vom Wasser aus.

 

 

Hier war ich Mal an einem Ort (in diesem Fall Chichibu), der die Bühne für einen Anime ist, ohne den Anime jemals gesehen zu haben. Anohana soll ein guter Anime sein, ist aber nicht mein Stil. Dennoch habe ich den Tempel (Jorin-in) besucht.

Es ist wiedererkennbar bis hin in die kleinsten Details: die Teilung in den Holzpanelen der Tempelwand, die Bank vor dem Tempel, der Priester-Aufsteller (hier fehlt allerdings der rote Kragen), … Man kann mit gutem Willen sogar den Riss im Holz der untersten Stufe im Anime wiedererkennen. Der blaugrüne Schaukasten links fehlt im Anime und der Weg hat eine leicht anderen Pflasterung. Aber sonst …

[Nachtrag] Ich habe allerdings vergessen die Brück zu fotografieren. Ich muss noch mal zurück nach Chichibu …

Tokyo Babylon ist einer der Anime, die man auslassen kann. Bannett the Sage hat ein paar  „nette“ Worte über dieses Ding.  Dennoch kann man wieder probieren, die Handlungsorte zu lokalisieren.

Das Intro zeigt eine Luftaufnahme von der Küste. Das ganze ist nicht sehr exakt, man kann es aber zuordnen: Tokyo Bay mit der Rainbow Bridge; aufgenommen aus dem Norden. Ich habe die googlemaps-Karte mal gedreht. Unten links sieht man den Hamarikyu-Teien, aus meiner Sicht der schönste japanische Garten in Japan, der aber viel zu groß gemalt ist.

Theoretisch kann man den Anime auch über die künstlichen Inseln datieren. Aber hierzu fehlen mir die Baujahre der Inseln und der Anime ist zu ungenau.

Und man kann einen Handlungsort exakt zuordnen. Toyocho, ein U-Bahnhof an der Tozai-Linie. Selten für einen Anime ist, dass die Stationsnamen unverändert sind und auch die Kanji die richtigen sind.

Und der Ort ist gar nicht so weit weg von einen Sightseeing-Spot. Linksoben sieht man den Kiyomisumi-Teien, einen der 8 Tokyo Metropolitain Garden. Nur 100m östlich ist das Furukawa-Edo-Museum; nicht groß aber definitiv einen Abstecher wert. Ich war 2016 dort [Link].

Hier dachte ich erst, dass es ein ungenauer Blick auf die Rainbow Bridge ist. Ich habe jetzt kein Foto direkt von der Wasserkante, aber das ist der Blick von Odaiba aus. Nur auf dieser Seite gibt es die Lange Rampe über Wasser mit dem Pylon mitten in der Tokyo Bay. Auf der Minatoseite steht der Pylon direkt am Ufer (vgl. Ultimate Otaku Teacher oder Darker Than Black).

Und der Protagonist ist auch in Yokohama unterwegs. Man könnte meinen, dass es die Rainbow Bridge ist, da vorher im Anime ein paar Mal zu sehen ist, aber diese Aussichtsplattform ist unter dem zweiten Pylon der Yokohama Bay Bridge.

Wenn ich die Nachrichten 2018 richtig gelesen habe, ist die Plattform renoviert worden. Man muss aber zu Fuß hinlaufen. Das steht bei mir noch auf dem Plan.

Und hier scheint der Anime wieder ungenau. Das ist Minatomirai in Yokohama. Rechts sieht man das InterContinental Yokohama Grand, links könnte der Landmark Tower sein, auch wenn die Silhuette heute nicht stimmt. Es fehlen zudem die drei Queens Square Tower.

Der Landmark Tower wurde von 1990-93 gebaut, das Queens Square erst 1995-96 und das InterContinental 1988-91. Das grenzt den Anime gut ein: nach etwa 1989 und vor 1996. Mit dem Landmark Tower in der falschen Form kann man vermuten, dass er sich erst geplant war.  — Der Mange ist von 1990-97, der Anime von 1992-94. Ganze ehrlich, die hätten die Silhuette des  Landmark besser treffen können.

Noch mal zurück zur Rainbow Bridge: Auch die wurde erst 1993 komplettiert. Erstaunlich, dass die im Intro schon drin ist. Anderseits verständlich, Minatomirai und Rainbow Bridge waren die neuesten Bauwerke und die Zukunft.

Und es erklärt auch diese Ansicht. Unten im Bild ist Odaiba mit der West Promenade. Es fehlt aber das Fuji Television Building, das erst 1994 fertiggestellt wurde.