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Shopping war gestern und Rückflug ist morgen. Für heute steht Entspannung auf dem Plan; sowie die Reste von der Narita-Liste 2013.

Nach einem entspannten Frühstück geht es zum JR-Bahnnhof und von hier in Richtung Katori. Ziel ist Sawara. Wenn ich überlege was für eine gefühlte Weltreise es 2006 von Tokyo nach Katori und weiter nach Kashima war. Und jetzt ist Katori nur eine Station hinter Sawara. Für gehört diese Erkenntnis in die Gruppe „Ach, hier kommt man raus, wenn man links abbiegt“.

Zurück zu Sawara: Hier soll es einen Kanal mit alten japanischen Häusern geben. Den Tip habe ich von NHK Journey in Japan und ich glaube, das kann ein sauber Abschluss für diesen Japanurlaub werden. [Nachtrag: Im Juli 2018 lief auf ein Beitrag zu Sawara im Rahmen der Reihe Tokyo Eye 2020.]

Gleich in der Nähe des Bahnhofes finde ich einen Sakaya (Schnapsladen). Eine letzte Chance für Yamazaki. Aber auch hier habe ich keine Chance. Aber ich reserviere die vorletzte Flasche Hakashu, die ich auf dem Rückweg abholen werde.

Auf meiner Karte gibt es zwei Kanäle; einen im Norden und einem im Osten. Man kann auch eine 50%-Chance verhauen. War ein netter wenn auch extrem unspektakulärer Sparziergang. Und ich erreiche den Kanal mit den alten Häusern vom Norden und nicht mittig wie beim direkten Weg vom Bahnhof. Beim direkten Weg wäre der Kontrast zum restlichen Sawara sicherlich abrupt gewesen. So baut sich die Szene nach und nach auf: Kanal … Bäume … das erste Haus … Kurve … weitere Häuser … ich steh mittendrin. Der ganze Abschnitt ist nicht mal 500m lang, aber das reicht. Ich hätte schon früher hier vorbeikommen sollen.

Ich laufe die Straße einmal entlang. Hinter der Brücke mit dem eingebauten Wasserfall kommt eigentlich nichts mehr. Der Kanal geht noch ein Stück weiter, ist aber nicht mehr so gut ausgebaut. Wieso kommt da eigentlich Wasser aus der Brücke?

Mit dem Zug geht es zurück nach Narita. Spanned ist die Fahrt nicht. Zurück in Narita verstaue ich den Hakushu im Schließfach. Ich habe eine Stunde Wartezeit bis zum nächsten stündlichen fahrenden Bus (super Timing, ich scheine ein Talent für sowas zu haben) nach Boso-no-Mura. Das reicht für einen kurzen Rundgang durch die Shoppingstraße von Narita, einen Stop in der Sakebrauerei und Mittagessen (die lokale Spezialität ist Unagi; Aal).

Der Bus fährt nicht direket zu Bosa-no-Mura. Ich muss zwei Ampeln zu Fuß gehen, aber so weit ist es nun auch nicht. [Nachtrag: Ich steige am Anfang eines Neubaugebietes aus, dass man auf googlemaps sofort findet, selbst wenn man es nicht direkt gesucht hat. Scrollt einfach nördlich von Nartia entlang der Nationalstraße 18].

Bosa-no-Mura ist ein Freilichtmuseum mit Bespaßungsprogramm. Leider ist fast alles ausschließlich in Japanisch. Trotzdem, die nachgebaute Post Town ist alleine schon einen Besuch wert. Sie wirkt wie aus einem Samuraifilm. Um das Dorf herum sind mehrere weitere Farmhäuser verteilt. Und ich lerne endlich, wie man diese Kampfkreisel (Beigoma) vorbereitet und bedient. Einfach ist es nicht.

Im öffentlichen Park nebenan gibt es einen Stapel alter Grabhügel (Kofun). Das einzige Problem ist, dass man die meisten Hügel nicht einmal sieht, wenn das grüne Schild mit dem Hinweis daneben steht. Ich verbuche das unter Sonntagsspaziergang und nehme den 17-Uhr-Bus zurück nach Narita.

Das restliche Sonnenlicht nutze ich, um von der Pagode von Naritasan Fotos zu machen. Es sind dann auch die letzten Fotos meiner Kamera. Auf dem Weg zurück zum Hotel rutscht mir die Kamera aus der Hand. Totalschaden. Kein Witz. Meine Pentax K-7 ist hin. Das Objektivbajonett ist aus dem Gehäuse bebrochen, der Blitzschutz ist hin und die Aufhängung des CCD-Chip hat es auch erwischt. „Zum Glück am Ende des letzten Tages“ könnte man einwenden, aber das war unnötig. Zumal das Objektiv, diese Billigscherbe von Tamron das Ganze unbeschadet überlebt hat. Da ist nur ein kleiner Kratzer an der Gegenlichtblende. Das wäre dann die fotometrische Ableitung Murphys Law #30: „Teure ICs sind durch billige Sicherungen geschützt, um im Ernstfall die Sicherung zu schützen.“

Die Jet-Lag-Bar ist in Sichtweite. Ich brauche einen kräftigen Drink. In der Bar treffe den Chef und seinen Hund, die gerade auf dem Weg nach Hause sind. Barkeeper für den Abend ist daher ein Ex-Marine. Mein Frust hält genau drei Drinks, die man als „US-Marines-approved“ bezeichnen kann. Dann ist Schluss. Ich bin gefrustet, nicht blöd. Ich muss morgen früh raus und einen Flug kriegen. Einen Hangover kann ich nicht gebrauchen und mit den ganzen Whisky-Tastings war dieser Urlaub schon alkohollastig genug.

Im Hotel gibt es zum Abendessen nochmal ein schönes japanisches Steak. Dann falle ich ins Bett.


Fazit: Wer Narita schon kennt, sollte Sawara einen Besuch abstatten. Es liegt zwar nicht an der Bahnstrecke zum Flughafen, aber ist einen Abstecher wert. Für den Kanal braucht man gemütliche 2-3 Stunden. Hinzu kommt die Zeit für die Bahnfahrt und das warten auf den Zug. 4 Stunden sollten allemal reichen.

Ryokan Hanaya / 波 奈 屋 旅 館
1811 Tsumago-juku, Nagiso, Kiso-gun, Nagano, 399-5308 Japan

hotel-hanaya.isomura@nifty.com / P: +81.264.57.3106 / F: +81.264.57.4084

Because of its location this ryokan was not my first choice. Originally I wanted to stay in Magome but everything was booked. So I decided for Tsumago. Also here the location outside of the town was not perfect. But, there was this feeling, that it still is a good idea. And I was not wrong.

The building is a little bit confusing. It looks like it was expanded twice. My room was in the new appendix. The tatami was standard size, but without shower and toilet. They were right next to my room. The onsen was downstairs. The personal was kind and helpful, like always in Japan. But I still have to thank the owner of the ryokan for the help on my arrival. He allowed me to arrive far after curfew and he also ordered a taxi to pick me up.

Surrounding: The Hanaya is located outside of Tsumago at the Nakasendo. Around the ryokan there is nothing to see. A walk downhill to Tsumago takes 15 minutes. But the location is still ok if you want to visit Tsumago and Magome. Because is lies at the Nakesendo you can pick up some proviant before you follow the Nakasendo.

Getting There: A bus is going from the nearest train station to Tsumago. Some busses go further to Magome and stop close to the ryokan. I suggest to take a taxi. Don’t walk. The way is uphill and long. If covered with snow and ice, it is nearly impossible to walk it with heavy luggage. If you still want to try it: You have to pass the old city center and walk further until you leave the town are reach at street 256. Turn left. After a little bit more than a quarter mile the street 7 is on the right. Follow the street until you cross the bridge. The Hanaya is the first building on the right side.

Hotel Edoya (Tokyo) / ホ テ ル 江 戸 屋:
3-20-3 Yushima, Bunkyo-ku, Tokyo, 113-0034 Japan
reserve@hoteledoya.com / P: +81.3.3833.8751 / F: +81.3.3833.8759

I believe it is official now: The Edoya is my second home. Like on every journey before I stayes there twice. And I lived in room 307. For a description of the hotel ust refer to my Journey 2010. This time a reognized a brand new air condition in my room. Many thanks to the personal of the hotel. At every ourney the provided me with good information and help that then became a highlight of my holiday.

  • 2004: Shrine plates of Yushima Tenmangu / help during the cash money crisis
  • 2008: Nezu Shrine during Azaleen blossom / my kendo armor
  • 2010: dance festival Koenji-Awa-Odori
  • 2012: New Year at Kane-ji

My advise to all tourist: Book a small ryokan and ask the personal for things to do. Ask them for a good restaturant or Izakaya. The answer never match the suggestions from the travel guide but are always good. The „locals“ know where to go.

Uematsuya / 上 松 屋 旅 館
1628 Bessho Onsen, Ueda, Nagano, 386-1431 Japan
info@uematsuya.com / P: +81.268.38.2300 / F: +81.268.38.8501

It is a typical ryokan onsen of the mid-price section. It is a modern concrete-building that provide heated hallways. Breakfast and dinner are served in a big tatami room. I was lucky to be there after new year: breakfast was a little bit bigger than usual. My room was a tatami style room in 6F. The onsen is located in 4F and down the hallway. Like always the inside onsen was a little bit to hot for me but the rotenburo was perfect.

Surrounding: The surrounding. Arriving at the train station the ryokan is on the other side of the village. But Bessho onsen is not that big. There many public onsen available, and also three temples. Discovering Bessho takes 2 hours, the rest of the time is for onsen.

Getting there: The train to Bessho onsen is not Japan rail, therefore the JRP is not valid. From the station you just have to follow the main road thru the village. It is a 800m walk slightly uphill. You pass a temple on the left. Behind the temple you see a small public onsen. The Uematsuya is now on the right side ahead of you. Look for the Kanji.

Kiyoshigekan / 清 重 館 旅 館
280-4 Kusatsu-machi, Agatsuma, Gunma, 377-1711 Japan
info@kusatsuspa.com / P: +81.279.88.2272 / F: +81.279.88.5032

Kiyoshigekan is a typical Onsen Ryokan. Breakfast and Dinner are served in a big room. You can sit on tatami or at a table. My room was a tatami room with private toilet but without a bath room; you use the onsen area anyway. There is a public onsen with rotenburo and also a private onsen and another one with rotenburo. After 8pm there is also the option to convert the public onsen into private onsen. The inside onsen was to hot for me. The rotenburo was ok thanks to the 17°F air temperature.

Surrounding: The ryokan is located at the rim of the city. You walk 10-15 minutes to the city center, where all the attraction are. In winter time, on icy pavements, not easy. The street is very quit the buildings next to the ryokan are private houses. Therefore the ryokan is quiet and relaxing.

Getting There: The bus terminal of Kusatsu is at a main road. Follow that road in east direction until you arrive highgway 292. Turn left. It is a quarter mile walk downhill. You arrive a super market on the left. A few meter behind the market there is a small street on the right side going uphill. There is also a small sign with the name of the Ryokan. Follow that small street. At the you go left and turn left on the second street. In total it is a walk of a little bit more than a half mile.

Richmond Hotel Narita / リ ッ チ モ ン ド ホ テ ル 成 田
970 Hanasaki-cho, Narita, Chiba, 286-0033 Japan
P: +81.476.24.6660 / F: +81.476.24.6661

The last stop of this journey was a business hotel close to the airport. The are usually cheaper than a ryokan. I decided for the Richmond that is 8 min away from Narita train station.

The Richmond is a business hotel. You get a western-style room, breakfast bueffet and a small bar at the evenign. Everything in the hotel is functional: The breakfast room is the bar. The room is small /compact with a bath-room-cubicle. The design is minimal and modern. You can check-in with your credit card, either at the reception desk or a terminal next to it. Check-out only requires to give back the key card.

Surrounding: Narita is compact. There a nice shopping street from the train stations down to be temple. The hotel itself is not at this street, but I mentioned that the train station is only 8 min away (with luggage, 5 without).

Getting there: Follow the street, that is parallel to the train tracks, downhill. Change to the other side of the traintracks and you see Hotel at the next street cross.

Ryokans in winter time:

The hall ways are not heated. There it is always chilly outside of your room. But single glas windows and no heating covering the hallways is normal for Japan. Something you have to know before you start to plan. The same goes for th bath room. Outside the tub it can be cold. If you don’t like it, you need to book a high price ryokan or a western style hotel.

[deutsche Version]

Check-out at 10am. The last 24 hours in Japan are running. The Keisei-Liner transports me to Narita. This time with my tripod and my Kendo equipment. Arrival at Narita where I walk to the hotel with 60kg of equipment. Check-in. With less weight on my shoulders I am heading for the big temple. The street leading there is a pedestrian area during the day. It is a pleasant walk. Some old houses to the left and right; many souvenir shops. All suited for tourist, specially if they are heading for the airport. I should have visited Narita on an earlier trip. It is really nice here.

The temple area is really big. We have January 8th, but there are still people here for the new year prayer. Stairs. And a gate with a big lampion. I hear chanting and singing form the big hall. Drums. A pagoda on the right side and many more buildings after the next stairway. This temple really is spacious. I can spot another big pagoda, the same style like in Koyasan.

It is 3pm and to late to visit the other attractions in Narita. They are all 6-10 miles outside of the city center and the trains and busses going there are departure in one hour. There would be no time left for sightseeing before everthing closes. No. I stay here. It seems that I am not in the mood for another trip. I decide for a walk thru the park, followed by some shopping and late lunch.

A short break at the hotel. I prepare the bags for tomorrow. At 8pm I start into the city. There was a bar called „Jet Lag“. But too many gaijins there. I prefer something more local. I find a resto that serves Katsudon, after that I take a brief stop for a really expensive cocktail. Back at the hotel I stop at the hotel bar. Nice place. Small but with the right company a really good ending for this holiday. We talk about Anime. Cowboy Bebop and Yoko Kanno. Now finest Jazz is running in the hotel lobby. A nice whiskey. This is how it should be.

At 11.30pm I call it a day. I won’t risk to oversleep and miss the flight. That would be stupid ending.

[deutsche Version]

Ryokan Hanaya / 波 奈 屋 旅 館
1811 Tsumago-juku, Nagiso, Kiso-gun, Nagano, 399-5308 Japan

hotel-hanaya.isomura@nifty.com / P: +81.264.57.3106 / F: +81.264.57.4084

Das Ryokan war wegen seiner Lage nicht meine erste Wahl. Ich wollte eigentlich in Magome übernachten. Da alles ausgebucht war, bin ich nach Tsumago ausgewichen. Auch hier war es wegen seiner Lage außerhalb, nicht meine erste Wahl. Aber ich hatte ein so ein Gefühl. Das wurde dann auch nicht enttäuscht.

Das Gebäude ist etwas verwinkelt, da es immer wieder ergänzt wurde. Mein Zimmer lag im Neubau. Ein ausreichend großer Tatamiraum, allerdings ohne Bad und WC. Toiletten waren auf dem Flur, das Onsen im Erdgeschoß. Das Personal ist wie so oft in Japan sehr hilfsbereit. Mein Dank an den Ryokanbesitzer ist dennoch angebracht, da meine ungewollte Anreise um Mitternacht weit außerhalb dessen war, was üblich und akzeptabel ist.

Die Umgebung: Das Hanaya liegt etwas außerhalb von Tsumago am Nakasendo. In der direkten Umgebung ist also nichts sehenswertes. Nach Tsumago sind es 15 Minuten. Die Lage ist dennoch günstig, wenn man nach einem Besuch in Tsumago dem Nakasendo nach Magome folgen will. Man kann im Ryokan Proviant aufnehmen und Souveniers deponieren.

Anreise: Nach Tsumago gelangt man nur mit dem Bus. Einige Busse fahren nach Magome weiter. Diese Busse zwischen Tsumago und Magome stoppen nahe des Ryokans. Ohne Bus empfehle ich ein Taxi. Der Weg ist bergauf und nicht gerade kurz. Wenn Schnee und Eis liegen, ist es fast unmöglich die Strecke mit Koffern zu laufen. Wer es trotzdem probieren will: Man muß komplett durch Tsumago hindurch und der Straße aus dem Dorf heraus bis zur 256, dann links. Nach etwa 500m geht rechts die 7 ab. Ihr folgt man über die Brücke. Das Hanaya ist das erste Gebäude auf der rechten Seite.

Hotel Edoya (Tokyo) / ホ テ ル 江 戸 屋:
3-20-3 Yushima, Bunkyo-ku, Tokyo, 113-0034 Japan
reserve@hoteledoya.com / P: +81.3.3833.8751 / F: +81.3.3833.8759

Jetzt ist es offiziell: Hotel Edoya ist mein zweites Zuhause. Wie bei allen Reisen zuvor, checkte ich in Tokyo wieder im Hotel Edoya ein; wieder Zimmer 307. Für alle Details verweise ich, wie so oft, auf meine allererste gebloggte Reise 2010. An dieser Stelle möchte ich daher dem Personal von Hotel Edoya danken. Auf jeder Reise haben sie mir Tipps gegeben, die zu einem Highlight der Reise wurden.

  • 2004: Schreintafel vom Yushima Tenmangu / Hilfe während der „Bargeldkrise“
  • 2008: Nezu Shrine zur Azaleenblüte / meine Kendorüstung
  • 2010: Tanzfest Koenji-Awa-Odori
  • 2012: Neujahrsfest im Kane-ji

Mein Tip an alle Japanreisende ist: Bucht kleine Ryokans und fragt das Personal nach Dingen, die man tun kann. Fragt nach kleinen Izakayas für ein Bier und Restaurants. Die Antworten stehen nicht immer im Reiseführer, sind aber immer Gold wert.

Uematsuya / 上 松 屋 旅 館
1628 Bessho Onsen, Ueda, Nagano, 386-1431 Japan
info@uematsuya.com / P: +81.268.38.2300 / F: +81.268.38.8501

Es ist ein typischen mittelgroßen Onsen-Ryokan der mittleren Preisklasse. Es ist ein modernes Gebäude aus Beton mit allen zugehörigen Annehmlichkeiten wie halbwegs beheizte Flure. Abendessen und Frühstück werden traditionell und in einem Tatamiraum serviert. Ich hatte das Glück eines Neujahrsfrühstücks, das etwas umfangreicher ist. Mein Zimmer war ein Tatamiraum in 6F. Das Onsen war in 4F und ein paar Flure entfernt. Wie so oft war das Innnenbecken sehr heiß, sodaß ich gleich in das Rotenburo wechselte.

Die Umgebung: Bessho-onsen ist nicht sehr groß. Fast gegenüber des Ryokan gibt es ein Public Onsen. Daneben liegt einer der drei Tempel von Bessho. Die anderen Tempel und Public Onsen liegen in bequemer Fußreichweite. Für Bessho braucht man 2 Stunden, den Rest der Zeit kann man „onsen“.

Anreise: Der Zug nach Bessho Onsen ist nicht Japan Rail; der JRP ist nicht gültig. Vom Bahnhof aus folgt man der Hauptstraße quer durch das Dorf. Die Straße ist etwa 800m lang und führt leicht bergauf. Man kommt am Tempel vorbei und sieht dann links das Public Onsen. Das Uematsuya ist auf der rechten Seite. Achtet auf die Kanji der Hotels. Man läuft schnell daran vorbei.

Kiyoshigekan / 清 重 館 旅 館
280-4 Kusatsu-machi, Agatsuma, Gunma, 377-1711 Japan
info@kusatsuspa.com / P: +81.279.88.2272 / F: +81.279.88.5032

Das Roykan ist ein typisches Onsen-Ryokan. Für Frühstück und Abendessen gibt es einen großen Speisesaal. Man kann wahlweise am dem Boden oder am Tisch speisen. Das von mir gebuchte Zimmer war japanese-style (Tatami) mit Toilette aber ohne Dusche; man geht zum Baden eh ins Onsen. Es gibt ein Public Onsen mit Rotenburo, sowie ein Private Onsen und ein Private Rotenburo. Nach 20 Uhr können sogar die Public in ein Private Onsen gewandelt werden. Das Wasser im Innenbecken war für mich eine Stufe zu heiß. Das Außenbecken hatte dank der -8°C Lufttemperatur eine gemütlichere Temperatur.

Die Umgebung: Das Ryokan liegt am Rand von Kusatsu. Bis zum Stadtzentrum sind es 10-15 Fußminuten. Das Ryokan liegt sehr ruhig in einer Nebenstraße zwischen Wohnhäusern. Etwas unglücklich ist, daß alle Attraktionen in der Stadtmitte und auf der anderen Stadtseite liegen.

Anreise: Das Busdepot liegt an einer Hauptstraße ihr folgt man Richtung Osten bis sie an der 292 endet. Man biegt links ab. Es geht etwa 400m bergab. Links kommt ein Supermarkt. Kurz dahinter zweigt eine Straße nach rechts ab. Hier steht auch ein Schild mit dem Hinweis auf das Ryokan. Es geht bergauf und dann nach rechts. Zum Ryokan biegt man die zweite Abzweigung nach links ab. Insgesamt sind es 900m.

Richmond Hotel Narita / リ ッ チ モ ン ド ホ テ ル 成 田
970 Hanasaki-cho, Narita, Chiba, 286-0033 Japan
P: +81.476.24.6660 / F: +81.476.24.6661

Letzte Station der Reise war ein Hotel. Business Hotels sind in Japan immer günstiger als Ryokans und die letzte Station sollte nahe am Flughafen sein. Das Richmond liegt 8 Minuten Fußweg entfernt von Narita Station.

Das Richmond ist ein Business Hotel. Man bekommt somit ein Zimmer im westlichen Stil, Frühstücksbuffet und eine kleine Bar am Abend. Im Hotel ist alles funktional: Das kleine Restaurant dient morgens fürs Frühstrücksbuffet und nachts bar. Die Zimmer sind ebenfalls kompakt, funktional und modern eingerichtet. Ein Netzwerkanschluß ist am Schreibtisch verfügbar. Das Badezimmer ist eines dieser alles-in-einem-Würfel aus Kunststoff. Mehr braucht man nicht. Man kann das Checkin per Kreditkarte an einem Terminal in der Lobby durchführen. Bei Zahlung im Voraus reduziert sich das Check-out auf die Rückgabe der Schlüsselkarte.

Umgebung: Naritas Sehenswürdigkeiten sind sehr kompakt. Vom Bahnhof führt eine Shoppingstraße zum Tempel. Das Hotel liegt nicht in dieser Straße. Man muß erst die 5 Minuten zurück zum Bahnhof gehen.

Anreise: Vom Bahnhof führt eine Straße parallel zur Bahnstrecke bergab und dann unter der Bahnstrecke hindurch auf die andere Seite der Gleise. Das Richmond sieht man hinter der nächsten Kreuzung.

Hinweis zu Ryokans im Winter:

Die Flure sind nicht geheizt. Bei allen Ryokans, die ich besucht habe, war es außerhalb der Zimmer relativ kalt. Die Flure haben keine Heizung und die Häuser eine Einfachverglasung. Entsprechend frisch wird es im Winter. Das ist in Japan völlig normal. Man sollte es nur vorher wissen. Gleiches gilt auch für das Badezimmer. Der Umkleideraum ist kalt, gemütlich wird es immer erst hinter der Tür zum größe Pool. Wer so etwas nicht mag, sollte einen Bogen um kleine und klassische Ryokans machen.

[english version]

Um 10 Uhr Check-out in Tokyo; letzten 24 Stunden in Japan laufen; mit dem Keisei-Liner nach Narita; dieses Mal mit Stativ und Kendomaterial; Ankunft in Narita; zu Fuß und mit 60kg Gepäck zum Hotel; check-in; danach auf zum Tempel; Straße vom Bahnhof an tagsüber Fußgängerzone; viele Geschäfte; auf Touristen ausgelegt; klar; Flughafen ist nah; viele alte Häuser; hätte Narita schon früher besuchen sollen; alles ganz entspannt hier;

Tempelareal riesig; obwohl schon der 8. Janaur; immer noch Neujahrspublikum; Treppen; ein Tor mit riesigem Lampion; die große Halle; man hört Trommel und Gesänge bis hier; rechts eine Pagode; links weitere Gebäude in eine Treppe; das Gelände geht weiter; weitere Hallen; am Ende sieht man eine Pagode;

Blick auf die Uhr; 15 Uhr; zu spät für die anderen Dinge in Narita; liegen alle 10-15km außerhalb; Züge und Busse fahren so unglücklich, daß ich vor Feierabend (16:30) nur 20 Minuten hätte; nö; wird verschoben auf ein anderes Mal; zudem ist etwas die Luft raus; mache noch einen kleinen Rundgang durch den Park; es folgt etwas Shopping und versätetes Mittagessen;

zurück ins Hotel; kurze Pause; Koffer für den Flulg vorbereiten; um 20 Uhr noch mal los; steuere erst eine Weinbar an; nur so; lasse das „Jet Lag“ aus; zu viele Touristen; lieber etwas lokales; ein Resto; Katsudon zum Abendessen; gemütlich zurück ins Hotel; Abstecher in die Hotelbar; ganz gemütlich; Gespräche über dies und das; Thema Anime bringt mich auf Cowboy Bebop; im Web das Album von Yoko Kanno ausfindig gemacht; jetzt dröhnt bester Jazz durch das Resto und die Lobby des Hotels; so muß das sein;

Feuerabend ist um 23:30 Uhr; ich will nicht riskieren, morgen zu verschlafen und en Flieger zu verpassen; wäre ein unrühmliches Ende;

[english version]