Aufwachen mit Mt-Fuji-View ist was besonderes. Danach ging es durch Yokohama bei Tageslicht. Bisher war ich immer nur bei Dämmerung / Nacht hier. Erster Stopp war natürlich Minato Mirai.

Über Chinatown ging es dann zu Fuß zum Sankei-en. Kleiner Tip: Macht das nicht. Es ist ein ziemlich langer Weg. Den Garten sollte man aber auf jeden Fall besuchen.

Abends dann ein par Fotos aus dem Sky Garden. Für Abendessen wollte ich eigentlich ins Ramenmuseum. Ich war aber zu lange auf Fotsafari. Es ging daher nur auf die andere Seite des Bahnhofes (ohne Kamera). Ramen gibt es überall.

Im Anschluss bin ich etwas durch die Nebenstraßen mit den (zwielichtigen) Kneipen geschlendert. Durch Zufall habe ich DAS Chiguka gefunden; die „Analog Music Bar“. Hier wird Jazz von der Schallplatte gespielt. Man selbst sind direkt vor etwa 1,5m hohen Lautsprechern. Für einen Absacker ging es dann noch in das downbeat (db). Ebenfalls eine Jazzbar, nur 20m weiter.

Heute wurden wieder Kilometer gemacht. Erster Stop war die Burg in Odawara. Mehrfach dran vorbeigefahren und bisher nie angehalten.

Zweiter Stop war der Onsenort Atami. Ganz nett, aber mit Betonburgen zugebaut. Vom Onsen selbst gibt es wieder keine eigenen Fotos.

Vorletzter Stop war dann Manazuru. Das liegt zwei Stationen von Atami entfernt. Damals hat sich die Stadt selbst einen Design Code auferlegt, damit die Stadt nicht endet wie Atami. Manazuru ist auch heute noch eine kleine veträumte Stadt mit „normaler“ Bebauung. Abendessen gab es übrigens bei Kenny’s Pizza; ein Tip von NHK.

Und da ich für den Sky Garden im Landmark Tower zu spät kam, bin ich kurz nach Kawasaki ins „Anata no Warehouse“ gefahren. Ein Spielhalle, so durchgeknallt wie der Rest von Japan.

Überspringen wir erst einmal Minakami, da man in den Onsen eh keine Fotos machen darf. Der Weg zurück noch Tokyo führt über einen kleinen Umweg nach Utsunomiya. Hier gibt es einen alten unterirdischen Steinbrück. Schon beeindruckend.

Ich hole auch noch schnell das Bahn-Museum in Saitama nach bevor es nach Yokohama ins Royal Park Hotel geht.

Das war es im Prinzip schon. Den Rest des Tages saß ich in diversen Shinkansen oder Bussen.

Zuerst kommt der Ckech-out. 6 Tage Hotel Edoya sind vorbei. Dann wird  mit Anlauf der letzte Eintrag ins Goshuin geholt. Die Tokyo Jissha sind jetzt komplett. Es folgt die Bootstour entlang das Kanda River. (Man kann sogar mit dem Boot unter der U-Bahn hindurch fahren.)

Noch schnell ein kleines Sake-Tasting und dann muss ich auch schon zum Bahnhof. Das Ticket hatte ich schon vorgestern geholt. Heute scheint das Chaos der Golden Week aber vorbei zu sein. In Saitama suche ich lange nach einem freien Coinlocker. Das Eisenbahnmuseum lasse ich deshalb ausfallen. Hiekawa Jinja muss reichen.

Nach einer weiteren kurzen Fahrt erreiche ich Jomo Kogen. Hier gibt es einen Planungsfehler meinerseits. Es gibt zwei Touristeninfrmationen. Die eine hat bis 17:30 geöffnet, die andere hat meinen 3-Tage-Buspass. Es gibt eine Lösung, dadurch muss ich aber den letzten Bus nehmen und bin 30 Minuten zu spät beim Abendessen.

Der Tag endet dann im Onsen.

Heute war eigentlich das Schreinfest am Mejischrein geplant. Dann kam der Regen. Der hat mir zuerst die Sammlung der beiden vorletzen Goshuineinträge verwässert und dann das Schreinfest. Die Noh-Aufführung fand statt, aber im Schrein und nicht auf dem großen Platz. Man könnte so gut wie nichts sehen. Die nachfolgenden Veranstaltung streiche ich aus derListe und konzetriere mich auch das VNV-Nation-Projekt.

Abends dann ein Rundgang mit Thomas durch Omoide Yokocho (hier sind wirklich alle nur auf Profit aus: essen, zahlen, raus) und es gibt so viele Touristen. Anschließend ging es über Kabukicho. Abschluss dann auf Golden Gai. Hier haben wir die HvyMetal-Horror-Bar angesteuert. Der Ort ist wirklich abgefahren.

Im Hotel folgt nach ein schneller Sprung ins Onsen. Die Koffer hatte ich schon heute morgen gepackt. Damit habe ich jetzt Reservezeit.