Als Erstes erfolgt der letzte Standortwechsel dieser Reise. Vom Parkhotel fährt ein Bus nach Haneda Airport, obwohl die ersten 20 Minuten eher eine Stadtrundfahrt ähneln und die letzten 10 Minuten fährt man immer im Kreis um den Flughafen um nach und nach die Terminals anzusteuern. Zum letzten Hotel ist es nur eine Bahnstation.

Die Koffer sind geparkt und jetzt geht es ans Shopping. Die Jagd nach Whisky ist kompliziert. Die 4 großen Single Malts sind ausverkauft; ebenso Hibiki und so ziemlich alle Whisky auf meiner Liste. Der Sakeladen neben der Yushima-Bahnstation, Liqour Hasegawa, Mastsukaya, Odakyu und 3 Sakeya in Ginza; die Regale sind an der entscheidenen Stelle immer leer. Und kann dann aber doch ein paar Flaschen zusammensammeln. Dazu noch eine neue Yukata samt Obi und Knabberkram als Polstermaterial.

Mit meinem Programm wäre ich durch. Es ist 19 Uhr. Ich fahre einfach nach Ebisu. Wenn ich ein leeres Schließfach finden, geht es für den letzten Abend in die Ebisu Yokochu.

Die Yokocho ist eine alte, kleine Einkaufsstraße. Vor über 10 Jahren wurden die Geschäfte wegen einer großen Shoppingmall aufgegeben. Stattdessen haben sich hier Izakaya angesiedelt. Meine Speisekarte für den Abend ist wild: Ich fange mit gegrillter Rinderzunge an. Dann geht es über ein par Yakitori-Spieße zu einer Schüssel Oden. Abschluss ist dann das „Niku Sushi“. Der Name verät es zur Hälfte: rohes Fleisch als Sushi, im wesentlichen rohes Pferdefleisch.

 

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