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Rediscovering Rückflug (Probelauf)

Heute fliegt mein Bruder nach Hause. 3 Wochen Japan-Crashkurs sind vorüber. Rückblickend hätte ich 2, vielleicht Tage optimieren können (2 Tage in Tokyo und Okayama), aber es waren ereignisreiche Tage. Damit ist es Jammern auf hohem Niveau.

Nach dem Frühstück checken wir aus und parken die Koffer an der Rezeption. Dann geht es mit der Midosuji-Line zurück nach Dotonbori. Aber zuvor stöbern wir in der Shopping Mall, die sich im Harukas-Gebäude befindet. Hier gibt es ein paar Whisky und Gin, die wir als Backup-Plan für später speichern.

An der Ebisu-bashi beginnt eine der langen, überdachten Einkaufsstraßen Ebisu-bashi-suji. Wir schlendern die Einkaugsstraße entlang. Ich finde ein paar Whisky für mich, die ich jetzt den Rest des Tages mit mit herumtragen muss. Ich habe das nicht gut durchdacht.

Wir sind jetzt bereits en an der U-Bahn-Station Shinsaibashi. Auf der anderen Seite der mehrspurigen Straße geht es weiter und weiter. Wir laufen bis Hommachi. Hier verläuft ein Expressway. Japantypisch oberhalb der normalen Straßenebene. Unter dem Expressway befinden sich Büros.

Das war jetzt weit genug. Wir laufen zurück nach Shinsaibashi und nehmen von dort die U-Bahn zurück nach Tennoji. Wir haben noch viel Reservezeit. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir fahren hinauf zur Aussichtsplattform von Harukas 300.

Von hier oben ist die Aussicht perfekt. Man sieht das Häusermeer von Osaka. Im Süden sind dies abertausende Einfamilienhäuser, die ohne Garten dicht an dicht stehen. Am Horizont die Berge wo auch Koyasan ist. Im Norde sehen wir die Skyline von Umeda. Das Sky Building ist nicht zu sehen. Aber wir finden Dotonbori. Zu unseren Füßen ist der Tempel Shitennoji.

Im Westen ist das Hafengebiet mit den künstlichen Insel … und wie bereits erwähnt der Expo. Ich versuche Osakako mit dem Auqarium zu finden. Dort war mein Ryokan in 2004.

Wir (also ich) genehmigen uns ein Bier und dann geht es wieder hinunter. Ich bin immer noch der Meinung, dass dies mein erster Besuch hier oben ist. (Nach Durchsicht meiner Datenbank muss ich gestehen, dass dies nicht stimmt. Ich war schon mal hier.)

Wir holen unsere Koffer und begeben uns zu JR Tennoji Station. Der Zug ist relativ voll. Wir müssen stehen und irgendwie zieht sich die Fahrt. Am Yamato River sind erst 1/4 geschafft. Ughh. irgendwann kommt die Brücke rüber auf die KIX-Insel in Sicht, der Zug biegt von der Hauptstrecke ab.

Ich muss die Rückfahrt und meinen Shinkansen im Auge behalten, habe aber noch Zeit, meinen Bruder bis zum Check-in-Bereich zu begleiten. Dann trennen sich unsere Wege. Er wartet auf den Beginn des Check-in und seinen Flug in etwas 3 Stunden. Das ist viel Reservezeit, aber ich wusste nicht, wie gut wir durchkommen. Und später hätte bei mir nicht funktioniert.

Ich starte meinen Rückweg nach Osaka. Ich wollte eigentlich den Express nehmen, aber die Warteschlange am Ticketschalter ist riesig. Da stehe ich bestimmt eine halbe Stunde an. Also doch wieder den Local. Der aber fährt nicht ab, bzw. mit über 10 Minuten Verspätung. Es gibt Störungen auf der Strecke. Na super.

Das war ja eine echt gute Idee von mir, dieser Umweg über KIX. Die Anzeige meldet zudem Störungen uaf der Loop-Line. Was tun? Nur bis Tennoji und dann die Midosuji? Oder doch sitzen bleiben und bis Umeda durchfahren? Ich überlege hin und her. Wir haben Verspätung, aber meine Puffer ist noch nicht aufgebraucht.

Ich entscheide Loop-Line. Wir kommen akzeptabel voraus; bis nach Fukushima (ja, die Station heißt so). Dann stehen wir. Arghhhh. Nach bagen 3 Minuten geht es weiter. Umeda und raus. Ich muss rüber zur Kyoto-Line. Und der nächste Albtraum. Die stehen hier vom Bahnsteig die Treppe runter bis in den Verbindungskorridor. Das wird bestimmt ne halbe Stunde dauern, bis ich vorne am Bahnsteig ankommen werde und einsteigen darf.

Nein. Plan B. Quer durch die Korridore nun doch rüber zur Midosuji. Die ist natürlich auch voll, aber es ist nicht so schlimm wie in der Yamanote. Es sind ja nur drei Stationen. Ich komme etwas gestresst aber mit Puffer in Shin-Osaka an. Das mache ich nicht noch mal. Ich brauche ein Bier … und Proviant für die Fahrt.

Und da rollt er ein, der Tokaido-Shinkansen von JR Central. Ich steige ein und habe die Sitzreihe für mich. Sehr schön. Unser erster Halt ist Kyoto. Nach einiger Zeit kommt Maibara. Wir kommen an Sekigahara vorbei, wo die berühmte Samurai-Schlacht stattfand. Jetzt nur noch Gifu-Hachima und ich bin schon in Nagoya. Das waren knapp 170 km in grob einer Stunde. Ich liebe den Shinkansen.

Ich bin zurück in Nagoya. Die 500 m bis zum Hotel sind relativ einfach. Nur mein Koffer, bzw. die Rollen, sind kein Freund der Markierung für blinde Leute. Ich fange an diese Dinge zu hassen, so  richtig.

Ich kann das Vessel Hotel schon sehen, da werde ich abgelenkt. Das Darumaya ist ein Mini-Izakaya. Sitzplatz für etwa 6 Leute drinnen und Stehplätze für 4-6 Leute draußen. Das gefällt. Highball und Kushikatsu, Yakitori und andere Snacks. Abendessen. Perfekt.

Was bleibt ist der Check-in. Ich falle fast sofort ins Bett. Morgen steht Gifu auf dem Plan. Ich habe Tickets fürs Kormoranfischen.

Rediscovering Osaka 2

Mal sehen was der heutige Tag bringt. Das Frühstück ist schon mal ein guter Start. Im Anschluss geht es durch den Untergrund wieder nach Tennoji. Ich will mit der JR eine Station bis Shin-Imamiya fahren. Aber aus irgendeinem Grund ist hier Chaos. Nicht alle Züge fahren. Wow. So viel Pech mit den Öffis hatte ich noch nie in Japan. Wahrscheinlich wäre wir schneller gewesen, wenn wir die Strecke gelaufen wären.

Wir steigen um in die Nankai-Linie, die uns nach Sumiyoshi-Higashi bringt. Von hier ist es nur ein kleiner Fußmarsch zum Nebeneingang des Sumiyoshi Taisha. Hier hatte ich 2004 die Moon-Viewing-Zeremonie besucht. Ein Erlebnis, das ich bis heute nicht verstanden habe und auch nicht wiederholen konnte.

Der Schrein hat ein ganz eigenes Design: Es gibt 4 Hauptgebäude, die im Sumiyoshi-Stil gebaut sind. Im Westen gibt es die Sorihashi, eine Bogenbrücke. Als wir hier Fotos machen, sehen wir eine Prozession. Eine Hochzeit. Was für ein Glück. Was für eine Gelegenheit für Fotos.

Wir verlassen den Schrein im Westen und nehmen die andere Nankai-Linie zurück nach Shin-Imamiya. Den Ausgang zu finden ist nicht ganz einfach, aber wir meistern es. Von hier geht es dirket nach Shinsekai. Es ist das Kneipen- und Partyviertel rund um den Tsutenkaku-Tower.1 Er ist das modern Wahrzeichen von Osaka und ganz Kansai. Diese Gegend wird immer wieder in Anime zitiert.

Shinsekai ist absolutes Chaos. Es ist laut. Es ist bunt. Es ist schrill. Kann man es mit Tokyo vergleichen. Nein. Denn das hier ist Kansai. Die Schlange vor dem Shinsekai ist zu lang. Und es lohnt sich nicht wirklich.

Wir gehen weiter in Richtung DenDen. Das ist der Elektronikbezirk von Osaka. Viele vergleichen es mit Akihbara. Nicht mal im Ansatz. Aber es gibt einige Mange- und Anime-Stores in den wir nach Souvenirs stöbern.

Rechts ab ist der Kuromon-Market, eine der vielen überdachten Einkaufsstraßen. Sie war nicht auf meiner Liste, aber mein Bruder hat vorgestern jemanden in der Bar getroffen, der hier arbeitet. Vielleicht finden wir ihn. Und tatsächlich. Da ist er. Aber hier sind so viele Touristen, die was kaufen wollen, dass wir lieber nicht stören.

Es sind nur noch ein paar Meter bis Dotomburi, aber wir biegen ab. Wir haben Karten für das National Bunraku Theatre. Das Theaterstück ist etwas träge und zieht sich. Es ist mein erster Bunraku-Besuch. Von daher wusste ich nicht, was uns erwartet.

Die knapp 3 Stunden im Theater haben ihren Vorteil. Wir haben den Großteil des Regens verpasst. Wir gehen direkt zum Dotombori. Es ist der Fluss (oder ist es ein Seitenkanal) des Kizu-River und der Name des Stadtbezirkes. Hier sind an beiden Seiten des Ufers und in den Straßen drumherum sind Kneipen, Restaurants und Clubs. Hier ist das Nachtleben von Osaka. Dotonbori ist weltbekannt und wir sind jetzt mittendrin. Hier gibt es diesen Koch mit dem fiesen Blick. Hier ist auch der Glico-Man, den jeder kennt. Wir gehen über die Dotonbori-bashi. Es ist die Brücke die für dieses Stadtteil steht wie die All-Green-Kreuzung für Shibuya.

Wir laufen ein wenig durch die Straßen bevor für eine lokale Spezialität stoppen. Nicht zuletzt motiviert durch den Regenschauer, der gerade startet: Kushikatsu. Es sind Spieße mit irgendetwas das paniert und frittiert wurde. Egal was das irgendetwas ist, es ist lecker. (Die andere Spezialität sind Takoyaki, die mein Bruder nicht mag.)

Wir verlassen die Gegend in Richtung Namba-Station. Die Anzahl der Optionen an Kneipen und Restraurants ist umbeschreiblich. Südlich vom Bahn ist dann plötzlich Schluss. Also gehen wir zurück.

Zum Abschluss des Tages geht es, mal wieder, nach Shin-Imamiya und von hier zu Fuß zurück zum Hotel.Zurück am Harukas 300 schauen wir, ob es sich noch lohnt, nach oben zu fahren. Nein. Na gut, wir haben es probiert. Eine gute Kneipe finden wir auch nicht. Also geht es zurück in die Straßen südlich der Bahngleise.

Der Tag war eher langsam. Aber das muss auch sein. Gestern Nara, morgen Koyasan. Da ist es gar nicht verkehrt, wenn heute eine kurze Verschnaufpause war.

Rediscovering Osaka 1

Für Osaka habe ich zwei Tage eingeplant. Heute soll es vom Shitenno-ji über die Burg und den Tenmangu zum Umeda Sky-Building gehen. Das sollte zu schaffen sein.

Nach dem Frühstück im Hotel geht es los. Wir verlassen das Hotel auf der Straßenebene. Sofort sehen die große Fußgängerbrücke und Harukas 300. Ich überlege, ob beides bei meinem letzten Besuch in Osaka schon fertig war. Ich kann mich nicht erinnern.

Hinter dem großen Bahnhofsgebäude von JR biegen wir kurz in die Seitenstraße ab, wo mein Ryokan von 2012 liegt. Anschließend lassen wir die Parkanlage im Sinne des Wortes links liegen und gehen direkt zum Shitenno-ji. Dabei durchschreiten wir das steinerne Torii, das 1294 gebaut wurde.

Hier ist gerade ein Flohmarkt, den wir ausgiebig durchstöbern. Ich finde eine traditionelle japanische Schere. Man müsste sie schleifen, aber sie ist zumindest nicht verrostet.

Bekannt ist der Tempel u.a für seine 5-stöckige Pagode, die goldene Halle Kondo und die Rokujido mit dem Teich davor. Die achteckige Okuden ist nicht zugänglich. Schade. Und so verlassen wir das Areal über die Straße neben dem Friedhof. Von hier sind es drei U-Bahn-Stationen bis zum Südwesten des Burgareal.

Direkt am Eingang ist das Osaka Museum of History. Normalerweise lasse ich Museen links liegen, aber nicht dieses Mal. Das Museum bietet neben der Geschichte Osakas einen sehr guten Blick auf die Burg von Osaka, mit den Hochhäusern des Finaznviertels im Hintergrund.

Nun wird es Zeit für Osaka-jo. Hinter dem Ote-mon biegen wir zunächst in den Nishinomaru-Park ab. Hier ist nicht viel los, also geht es weiter, durch das Sakura-mon in den inneren Bereich der Anlage. Die Touristenshuttle waren ein Warnung auf das, was uns im Inneren erwartet: Touristen. Viele Touristen. Vor dem Eingang zur Burg ist eine lange Warteschlange. Overtourism in Osaka trifft auf die letzen 2 Wochen der EXPO, die ich absichtlich nicht auf die Liste gepackt hatte.

In der Burg hielt sich das Gedränge in Grenzen. Ich vermute, die Japaner entzerren das Chaos durch die Geschwindigkeit beim Einlass.

Dann mache ich einen Fehler. Wir verlassen die Burg über den Südusgang und laufen dann um die Burg und den Burggraben herum, anstatt am Yamazato-maru vorbei direkt zum Nordausgang zu gehen. Fotos von der Gokuraku-bashi schließen den Besuch ab. Nach einem weiteren unnötigen Umweg um den nördlich Burggraben herum, arbeiten wir uns zur U-Bahn-Station Temmabashi vor.

Wir fahren ein Station bis Minami-Morimachi. Und der nächste Fehler: Wir biegen in die Einkaufsstraße Tenjinbashi ein, nur um nach 500 m festzustellen, dass wir in die falsche Richtung laufen. Das ist einfach nicht mein Tag.

Wir sind kurz vor 17 Uhr am Schrein. Damit wird es der letzte touristische Stopp. Und dann ist das große Eingangstor auch noch hinter einem riesigen Baugerüst versteckt. Argh. Zurück zur U-Bahn und eine Station weiter nach Higashi-Umeda. Ich muss meinem Bruder den Umeda-Underground zeigen.

Ich habe noch gewitzelt, dass das es groß ist und so viele Ebenen hat, dass man schnell die Orientierung verliert … Ich verliere komplett die Orientierung. Aber wir finden auch ein Izakaya, wo wir ein sehr spätes Mittagsessen bestellen. Das ist auch dringend notwendig. Mein Kreislauf läuft so unrund, dass ich mir echt Sorgen mache. Das vorhin war definitiv mindestens ein Umweg zu viel.

Nachdem wir endlich unseren Weg zum JR-Bahnhof gefunden haben, stelle ich fest, wie dicht das Sky-Building am Bahnhof ist. In 2006 bin ich gefühlt Kilometer gelaufen. Damals musste ich den gesamte Güterbahnhof umlaufen. Das Areal wird jetzt ein nagelneuer Einkaufs- und Bürokomplex; Grand Green Osaka. Es gibt eine Straße, die direkt zum Sky-Building führt. Wie einfach.

Leider sorgt die Einfachheit auch für eine Unmenge an Besuchern. Es dauert etwas bis wir im Fahrstuhl nach oben fahren. Und ja, wenn auf dem Schild steht, dass 30 Leute in den Aufzug passen, dann quetschen die Japaner da auch 30 Leute rein.

Die Aussicht hat sich seit 2006 stark verändert, aber ist immer noch einmalig: die Brücken über den Yodo-River im Norden, die neuen Hochhäuser im den Bahnhof herum im Osten und den Blick über das Zentrum von Osaka im Süden. Im Südwesten kann man die künstlichen Inseln erahnen. Auf einer davon läuft gerade die EXPO.

Zurück zum Hotel geht es über JR Osaka Station. Ich lasse es mit nicht nehmen, Fotos von dieser riesigen Dachkonstruktion zu machen, die alle Gleise und alle Bahnsteige, die übrigens ihr eigenen Dächer haben, überspannt. Seit der Fertigstellung bin ich hier nur umgestiegen, habe mir aber nie die Konstruktion aus der Nähe angeschaut.

Mit der U-Bahn geht es zurück nach Tennoji. Wir versuchen, die Kneipe zu finden, die mein Bruder gestern gefunden hat. Es sind nur vier Straßen, aber trotzdem dauert es, bis wir sie finden.

Mein Bruder wird mit einem „Welcome back“ begrüßt. Ich bewundere inzwischen die Whiskysammlung hinter dem Tresen. Er hat sogar Lucks Cat. Was für ein gelungener Abschluss für einen Tag mit so vielen unnötigen Umwegen.

 

The hotels of 2012 (chronological)

Tabinoyado Hokousou / 旅 の 宿 葆 光 荘
14-16 Horikoshicho, Tennoji-ku, Osaka-shi, 543-0056 Japan
— / P: +81.6.6771.7242 / F
: +81.6.6771.3737

The Tabinoyado is small familiy business and located in second row. It is not easy to find. But it is an insider tip. The owner couple is surprisingly young (usually you will be welcom by an furui obaasan), very helpful and speaks a good English. My tatami room was in the 2F. The air condition was a little bit annoying because it pointed directly to the futon. Therefore I rearranged the furniture a little bit.

 

The bath room was a comman bath and provided a big bath tub. It is not a real onsen but the relaxing factor is the same. Breakfast was served in a room, that provided a direct view to the wooden contruction of the roof. In 2F was also a small gallery with hundreds of manga waitingto be read.

Surrounding: The Ryokan is very close to Tennoji train station, the second important station in Oosaka. Here the train to Kansai airport starts, and also many trains into the Kansai area. The loop line stops here too. The ryokan is located in second row within an area with many izakaya. It looks a little bit like bad neighborhood, a place you usually go around. But it is ok. The izakayas are not the best place in town. They are more for the locals. I compare them to old taverns at the harbour where you risk to get shanghaied. The Tennoji park is just around the corner and the TV tower, symbol of Oosaka and the Kansai are is away 1km by walk.

Getting there: That’s easy. Get a train to Tennoji and use the north exit. Using the correct exit you are at a street that divide into two streeks right handed side. There is a traffic light in front of you and a narrow alley next to it on the other side of the street. Enter this alley and go into the third street on the left. It is the first street without a roof. Before this street ends, there is a wooden door on the left. It is easy to overlook. All together you have walked 150m.

Hotel Vista / ホ テ ル ビ ス タ 京 都
47 Higashi-kujo-kamitonoda-cho, Minami-ku, Kyoto, 601-8002 Japan
— / P: +81.75.693.8444 /
F: +81.75.693.8448

In Kyoto I decided for a business Hotel because I wanted to avoid a curfew. I also looked for a place close to the train station.

 

The Hotel: The hotel is a so called business hotel; a simple and straight design. The rooms are western style, small and functional and include a bath room with tub. There was no hotel bar. The breakfast was a western/japanese mixed (all you can eat) buffet. The advantage is, that you can go for stuff you know or want to try and skip the rest (like these japanese vegetables and fish for breakfast). Check-in and check-out are easy, just swipe your credit card. If you want to know want a business hotel is: The Vista is a good example.

The Room: is small. You have a small desk for your notebook. If you have a big trolley you should consider to book a double room. Otherwise your stuff is always blocking the way. The bath room is one of these all-in-one-cubicles. But: All you want is a bed and a clean bath room. That is what you get. The hotel is a little bit like a secret club. The reception is the third floor and there is no lobby. On street level there is only the elevator door.

Surroundig: You are at the south side of Kyoto Eki. All tourist attraction are in Kita Kyoto (North). It is a 20min walk to the western or the eastern temple. But with 3min walk to the station and a train ride of three station you are damned close to the famous Inari-Shrine. For exploring Kyoto there maybe better locations. But if you want to use the train a lot (Nara, Uji, Oosaka), this hotel is your place.

Getting there: The biggest obstacle is to find the North-South-Passage of the train station. You are always at the wrong level. If you found it, there is a escalator downwards to the street level. Just use the traffic light in front of you. The hotel is right on the other side. The door is at the side towards the side street. There is no lobby just two elevator doors. Believe me, it is extremly easy to overlook the hotel and the entrance door. Reception is in 3F. The only floor accessable without the door card.

Sumiyoshiya Ryokan / す み よ し や 旅 館
54 Jukken-machi, Kanazawa, Ishikawa, 920-0906 Japan

post@sumiyoshi-ya.com / P,F: +81.76.221.0157

Behind the sliding door is a typical ryokan waiting for you. It is not completely traditional and therefore many similar to the majority of al the ryokan. My tatami room was upstairs and had a private toilet and a small floor where I could park my stuff. The common bath room was downstairs. The breakfast room was a little bit youth hostel style.

 

Surrounding: The Ryokan is in parallel street to the fish market that marks the city center of Kanazawa. The castle is 5 min away by walk. In the fish market you also find shops for souvenirs and some Izakaya and Sushiya.

Getting there: Leave the tain station at the main gate. You are at the bus terminal. Here you also se a big wooden construktion. Follow the street in front if you. it will bring you to the entrance of the fish market. Turn right, and then left on the first street that is not part of the market (you will see what I mean). After 150m the ryokan is on left side. THe whole way is 1 mile long. You may want to use a taxi.

Choyomon / 長 ヨ 門
418 Ainokura, Nanto (Gokayama), Toyama, 939-1915 Japan

The ryokan is in an ancient house built in the Gassho-Zukuri-style. There is not central heating and the walls are thin as the paper sliding door. You can hear the neighbors whispering. In the center of the house is the living room with an open fire place. The guest rooms are around the central place. In winter time the only heat source is a kerosin burner that it sturning of itself every two hours for security reasons. The rooms turn into a freezer if you don’t wake up on time to switch it on again. This is part of the experience you habe booked. The way to the toilet is also not heated. I real challenge on a winter morning. Dinner and breakfast are included in the price. It is very nice sitting around the fire place.

 

Surrounding: Ainokura is a small village with 2 dozen houses. The of them are converted into tiny museum. Beside that you can walk in the mountains, unless you get snowed in. There is nothing else to do but enjoying to do nothing. There is also a small souvenir shop.

Getting there: The bus from Shirakawago to Toyama stops at Ainokura. The bus stop is not in the village but 500m away. You cannot see the village unless you follow the road for a half mile. After entering the village turn left on the first „junction“. It is the second house. There is a wooden plate with the name of the house hanging on the wall. Just remember the Kanji.

[deutsche Version]

Die Hotels 2012 (chronologisch)

Tabinoyado Hokousou / 旅 の 宿 葆 光 荘
14-16 Horikoshicho, Tennoji-ku, Osaka-shi, 543-0056 Japan
— / P: +81.6.6771.7242 / F
: +81.6.6771.3737

Das Ryokan: Das Tabinoyado ist ein Familienbetrieb. Die versteckte Lage macht es fast zu einem Geheimtip. Das Besitzerehepaar spricht gut englisch, ist sehr hilfsbereit und jung. (Ich hatte gedanklich so ein typische Obasan erwartet.) Das Ryokan ist klein und gemütlich. Mein Tatamizimmer war im ersten Stock. Etwas nervig war die Aircondition, die mir die Luft direkt ins Gesicht gepustet hat. Ich habe deshalb etwas „umdekoriert“.

Zum Baden steht ein Gemeinschaftsbad mit großem Badebecken zur Verfügung;kein echtes Onsen, der entspannende Effekt ist aber der Gleiche. Frühstück gibt es in einem Speiseraum mit schöner Deckenkonstruktion. Im ersten Stock gibt es eine Gallerie zu diesem Raum, der einen besseren Blick auf den Dachstuhl des Hauses bietet und jede Menge Mangas zum Lesen.

Umgebung: Das Ryokan liegt in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Tennoji, einem der wichtigen Bahnhöfe in Osaka. Hier starten die Züge zum Kansai Airport, hier stoppen die Züge der Osaka-Loopline und vieler Bahnlinien in die Umgebung. Das Ryokan liegt in zweiter Reihe in einer Nebenstraße hinter ein paar Kneipen. Der Weg dorthin wirkt etwas gruselig; eine Straße, um die man sonst einen Bogen machen würde. Trotz der Kneipen ist es sehr ruhig. Kneipen gibt es hier genug. Aber Vorsicht: das ist nicht unbedingt Touristengebiet. Die Kneipen sind für Einheimische und haben eher den äußeren Charme von Drehbrücke 2. Dafür ist es dann „Real Japan“ und kein Touristennepp. Um die Ecke liegt der Tennoji-Park. Zum Funkturm, dem Wahrzeichen von Osaka, ist es 1km Fußmarsch.

Anreise: Die schnellste Anreise ist per JR nach Tennoji. Vom Nordausgang sind es 150m. Ihr steht dann an einer Straße, die sich rechter Hand in zwei Straßen teilt. (Wenn nicht, war es der falsche Ausgang). Direkt am Ausgang gibt es einen Fußgängerüberweg und auf der anderen Straßenseite rechts von der Ampel den Eingang in die Kneipenstraßen. Geht in diese Straße und biegt an der dritte Möglichkeit links ab. Es ist die erste Straße ohne Überdachung. Der Eingang ist kurz vor dem Ende auf der linken Seite. Man sieht nur ein Holztor, also gut aufpassen.

Hotel Vista / ホ テ ル ビ ス タ 京 都
47 Higashi-kujo-kamitonoda-cho, Minami-ku, Kyoto, 601-8002 Japan
— / P: +81.75.693.8444 /
F: +81.75.693.8448

Für Kyoto fiel die Wahl auf ein Hotel, da ich eine Sperrstunde an Heiligabend umgehen wollte. Zudem sollte es nahe am Bahnhof sein.

Das Hotel: Es ist ein Business Hotel; modern und nüchtern eingerichtet, relativ kleine, funktional eingerichtete western-style Zimmer mit ebenso kleinem Badezimmer. Über eine Bar verfügt das Hotel nicht. Das Frühstück wird als Buffet serviert und bietet westliche und japanische Komponenten. Das hat den Vorteil, daß man kombinieren kann, bzw. einen Bogen um das japanische, eingelegte Gemüse machen kann. Check-in und Check-out sind simpel und schnell. Das ist in kurz die Beschreibung eines Business Hotel. Das Vista ist das Paradebeispiel für ein Business Hotel.

Das Zimmer: ist klein. Es gibt einen schmalen Schreibtisch mit Internetanschluß. Um sich etwas bewegen zu können, ist es hilfreich, wenn man ein Doppelzimmer bucht und das zweite Bett als Ablage für Klamotten verwendet. Das Bad ist einer dieser alles-in-einem-Kunststoffwürfel. Wenn man den ganzen Tag Kyoto erkundet und sich nur zum Schlafen im Hotel aufhält, ist das, was das Hotel bietet, allemal ausreichend. Das Hotel wirkt etwas anonym. Die Fahrstühle arbeiten nur in Zusammenarbeit mit der Türkarte. Die Rezeption ist in 3F.

Umgebung: Die Umgebung ist die Südseite von Kyoto Eki. Hier gibt es nur weitere Hotels und ein paar Combinis. Erst auf der Nordseite beginnt der Touristenbereich. Es sind etwa 20 Minuten zu Fuß zum östlichen oder westlichen Tempel. Mit der Bahn sind es nur 3 Stationen zum Inari-Schrein. Für die Erkundung von Kyoto gibt es bessere  Standorte. Wer aber den Zug nutzen will (Nara, Uji, Oosaka, …) landet hier richtig.

Anreise: Das erste und größe Hindernis ist, auf dem Bahnhof die Nord-Süd-Passage zu finden, wenn man nicht um den Bahnhof herum laufen will. Die Passage endet im Süden an einer Rolltreppe hinunter auf die Straßenebene. Man gelangt zu einer Ampel. Auf der anderen Straßenseite ist das Hotel. Das zweite Hindernis ist der Eingang: Er ist auf der rechten Seite, zur Nebenstraße hin. Hotel und Eingang sind so unauffällig, daß man sie leicht übersieht. Hinter der Tür ist nur ein kleiner Raum mit den Fahrstühlen. Die Rezeption ist im 3F.

Sumiyoshiya Ryokan / す み よ し や 旅 館
54 Jukken-machi, Kanazawa, Ishikawa, 920-0906 Japan

post@sumiyoshi-ya.com / P,F: +81.76.221.0157

Das Ryokan: Hinter der Schiebetür erwartet einen eine typischer Rezeptionsbereich. Nicht extrem traditionell aber typisch japanisch. Mein Tatami-Zimmer im ersten Stock hatte einen kleinen Flur und eine eigene Toilette. Als Bad war ein Gemeinschaftsbad im Erdgeschoß zur Verfügung. Frühstück gab es im Erdgeschoß mit westlicher Möblierung. Das war auch der einzige Kritikpunkt, der aber als Zugeständnis an die Touristen zu vestehen ist.

Umgebung: Das Ryokan liegt in der Parallelstraße zum Fischmarkt im Zentrum von Kanazawa. Von hier sind es nur wenige Fußminuten zur Kanazawa-Burg. Im Fischmarkt gibt es fernen die Möglichkeit, Souveniers zu kaufen. Auch ein paar Izakaya und Sushiya finden sich hier.

Anreise: Verläßt man den Bahnhof steht man auf dem Vorplatz mit dem riesigen Holzbau, der an die Expo in Hannover erinnert. Man folgt einfach der Straße die senkrecht von diesem Platz wegführt. Am Ende dieser Straße ist der Eingang vom Fischmarkt. Man biegt nach rechts ab, wechselt die Straßenseite und biegt in erste richtige Straße nach links ab. Man folgt der Straße für knapp 150m. Das Roykan ist auf der linken Seite. Der ganze Weg ist an der Grenze dessen, was man laufen will (1,5km).

Choyomon / 長 ヨ 門
418 Ainokura, Nanto (Gokayama), Toyama, 939-1915 Japan

Das Ryokan: Die Herberge ist ein altes Haus im Gassho-Zukuri-Stil. Es gibt keine Zentralheizung, zwischen den Räumen gibt es nur dünne Wände und Papierschiebetüren. In der Mitte gibt es eine Art Wohnzimmer mit Feuerstelle. Von diesem Raum zweigen zwei Gästezimmer ab. Es ist extrem hellhörig. Im Winter steht in jedem Zimmer ein Kerosinbrenner, der alle zwei Stunden neu gestartet werden muß. Das ist nicht bequem und arschkalt, wenn man den Neustart verschläft. Es gehört zum Erlebnis. Man sollte es nur vorher wissen. Die Flure sind ungeheizt. Der Weg ins Badezimmer im Winter ist eine echte Überwindung. Abendessen und Frühstück sind in der Übernachtung inklusive und Dank des Feuers in der Mitte sehr gemütlich und familiär.

Umgebung: Die Umgebung ist das kleine Dorf Ainokura. Hier stehen etwa 2 Dutzend alte Häuser. In zwei Häusern gibt es ein kleines Museum. In den Bergen kann man wandern. Allerdings sind im Winter die Wege teilweise mehrere Meter eingeschneit. Sonst kann man hier nicht viel tun. In der Dorfmitte gibt es eine Souveniershop indem man auch etwas essen kann.

Anreise: Der Bus stoppt an der Hauptstraße, von der man aus das Dorf nicht sieht. Nicht nervös werden. Von hier geht es etwa 500m zum Dorfeingang. Eine Straße führt durch das Dorf. Das Choyomon ist auf der linken Seite. Man nimmt die erste Abzweigung. Hier ist es das zweite Haus. Viel falsch machen kann man nicht. Es sind nur wenige Häuser und alle haben ein Schild mit dem Namen (Kanji).

[english version]