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Rediscovering Hiroshima

Wie kommt man von Miyajima nach Hiroshima1? Die logische Antwort wäre: Mit einem Boot. Keine Ahnung warum ich bisher immer erst die Fähre, dann den Local und zum Schluss einen langen Fußmarsch zurückgelegt habe. OK, die Antwort war: „Mit dem JRP war es gratis“. Aber es geht einfacher und schneller.

Früh morgens gehen wir zum Fähranleger, an dem wir gestern die Nachtfahrt hatten. Die gleiche Firma biete auch Schnellboote nach Hiroshima [aqua-net]; direkt zum Peace Memorial Park. Wir boarden und der Kapitän legt die Hebel auf den Tisch. Nur fliegen ist schöner.

45 Minuten später sind wir am Memorial Peace Park (Motoyasu Pier) und steigen aus. Wir gehen direkt in den Peace Park: die Bell of Peace, das Children’s Peace Monument mit den tausenden Origami-Kranichen, Flame of Peace, …

Das Friedensmuseum lasse ich aus. Ich weiß nicht warum. Aus irgendeinem Grund hat mein Gehirn andere Dinge priorisiert. Wir besuche die Hall for the Atomic Bomb Victims. Hier gibt es ein 360°-Panorama aus zigtausenden Mosaikteilchen. Jedes Teil steht für ein Opfer. Die gezeigt Szene ist ein 360°-Blick auf Hiroshima nach der Bombe. Die Halle zeigt auf mehreren Bildschirmen nach und nach Bilder und Informationen aller Opfer.

Jetzt ist es Zeit für das Wahrzeichen von Hiroshima, der Atomic Bomb Dome. Es war gebaut als Ausstellungshalle für Handelsprodukte2 und hatte das Glück (wenn man es so nennen will), dass es nur wenige Meter vom Ground Zero entfernt war. Die Druckwelle traf direkt von oben. Dadurch, und durch die Tatsache dass es eine Gebäude aus Stein war, war es eines der wenigen Gebäude, das die Bombe überlebt hat.

Neben dem Dome steht seit kurzem der Orizuru Tower3. Von oben hat man einen guten Blick auf dem Dome und den Park. Und leider wissen das die Eigentümer. Der Eintrittspreis ist heftig. 2200yen. Ich entscheide, dass sich das nicht lohnt. Ein Foto vom dem Gebäude lohnt sich. Zur Straßenseite gibt es eine Glasfront über alle Etagen. Dahinter ist ein Schacht. Dieser füllt sich nach und nach mit Origami-Kranichen, die Besucher falten und hineinwerfen.

Der nächste Stopp ist die Burg von Hiroshima. Sie ist komplett von Wasser umgeben, wie sich das für ein Burg gehört (meine Meinung). Das Omotego-mon ist einer der beiden Zugänge und definitiv der schönere. Das innere des Tors und Teile des Südwalls können besichtigt werden. Da ich das noch nie gamacht habe, nutzen wir die Chance.

Hinter dem Tor, am Ende des Platzes, steht ein Eukalyptusbaum, der die Bombe überlebt hat. Er sieht nicht wirklich gesund aus. Aber hey, er hat eine Atombombe überlebt und ist nun knapp 100 Jahre alt. 4

Wir gehen zur Burg. Das Original vom 1590 hat die Bombe nicht überlebt. Das hier ist eine Rekonstruktion von 1958. Ein Besuch lohnt sich trotzdem. Auf dem Weg dorthin kommen wir am Gogoku-Schrein [Link] vorbei. Das Torii sieht aus wie das auf alten Fotos von 1945 (nach der Bombe), aber es ist es nicht. Lasst euch nicht täuschen. Die Orientierung stimmt nicht. Wir verlassen die Burginsel durch den zweiten Zugang zur Burginsel. Und nein, auch das ist nicht das besagte Torii.

Der letzte touristische Stopp wird der Shukkei-en. Es war der Garten, den ich 2004 als ersten Stopp auf meiner ersten Tour durch Hiroshima hatte. Die Zahl der Touristen hier hat definitiv zugenommen, nicht nur im Vergleich zu 2004, sondern auch zu 2014, meinem letzten Besuch.

Der Garten ist grün und überzeugt noch immer mit einer neuen Szene nach jeder Kurve. Mit einem Blick auf die Uhr ist klar, dass es der letzte Stopp war. Ich habe das Programm geschafft. Nun gilt es, Okonomiyaki-Mura zu finden. Das wird mir einer Menge Fußmarsch verbunden sein.

Da wir gerade am Bahnhof sind, schauen wir uns das neue Gebäude an. Ich erkenne immer nichts wieder. Allein der Vorplatz hat sich so stark verändert, dass ich mir nicht sicher bin, dass ich in Hiroshima bin oder ich zuvor schon mal hier war. Auf der Hoffnung auf Souvenirs besuchen wir kurz Minamao.

Wir verlassen das Bahnhofareal in Richtung Flex-Hotel. Hier hatte ich 2004 übernachtet. Wir überqueren die Brücke an der Jonan-dori und folgen dem Wanderweg entlang des Kyobashi. Hier bin ich noch nie entlang gelaufen. Dann geht es weiter, der Tram folgend, zur Chuo-dori. Wir sind jetzt, die Dämmerung ist weit fortgeschritten, im Shopping-, Restaurant- und Kneipenviertel.

Okonomimura ist schnell gefunden. Hier tummeln sich dutzende von Okinomiyaki-Restaurants auf mehreren Ebenen in einem älteren Gebäude. Ohne Plan wählen wir ein Restaurant aus und bestellen. Wir sitzen an einem Teppan, der heißen, großen Kochplatte, auf der das Okonomiyaki zubereitet wird. Du Zubereitung ist eine Show, Nicht so überzogen wie in amerikanischen Teppanyaki-Restaurants. Ach ja, dieser Teppanyaki-Kram wurde in den USA erfunden und reimportiert.

Die Portion ist, wie befürchtet riesig und sehr, sehr sättigend. Zum Glück gibt es Highball zum runterspülen. Im Anschluss geht es zu Fuß zurück zum Bahnhof, mit dem Zug nach Miyajimaguchi und dann runter zur Fähre. Es regnet. Wow hatten wir Glück mit dem Wetter.

In Miyajima angekommen genießen wir die Ruhe eines weiteren Abends auf der Insel ohne nervige Touristen. Mein Bruder will ins Bett ich brauche noch einen Snack oder ein Bier. Es ist noch zu früh fürs Hotelzimmer.

Ich vermute die letzte Idee war dumm, denn über Nacht verschwört sich mein Magen gegen mich. Ich habe alle Anzeichen einer Lebensmittelvergiftung. Nicht lustig, zumal morgen Okayama auf der Liste steht. War es das Bier? der Highball? das Ramen auf Miyajima? Das Okonomiyaki? Damn.

moderne Architektur – Hiroshima und Kyoto

Dieser Blog ist mehr so eine Restekisten. Kyoto hat, was mich betrifft, keine interessante Skyline. Aber der Bahnhof, das ist ein Gebäude besonderer Art. In Hiroshima steht das Friedensmuseum, ein Frühwerk von Kenzo Tange.

Kyoto Eki
Architekt: Hara Hiroshi, 1997

Kyoto Eki
Kyoto Eki

Kyoto Eki ist Nagoya der zweitgrößte Bahnhofskomplex in Japan. Auf 15 Etagen finden sich Restaurants, ein Hotel, eine Shopping Mall und ein Kino. Seit September 2002 gibt es zusätzlich den Kyoto City Air Terminal. Hier können Kunden von JAL und JAA einchecken und fahren anschließend zum Flughafen.

Kyoto Eki Schnittansicht
Kyoto Eki Schnittansicht

Das futoristische Desgin von Hara Hiroshi hat es in sich. 470m lange Gebäude ist in drei Abschnitt geteilt. Dominiert wird es durch die riesige Halle in der Mitte. Das Dach ist in einer Höhe von über 50m. Es ruht auf riesigen Netzwerk von Stahlträger, der Matrix, die die Struktur des Gebäudes wie auch das Straßennetz Kyotos reflektieren. Unter der Decke führt ein Skyway in 45m Höhe von der Ost- zur West-Sektion.

Hiroshima Friedensmuseum
Kenzo Tange, Entwurf 1949

Hiroshima - Friedensmuseum
Hiroshima – Friedensmuseum

Auch in Hiroshima kommen wir an dem Architekten Kenzo Tange nicht vorbei. Das Friedensmuseum mit Exponenten aus der Zeit des Atombombenabwurfs ist eines seiner ersten Werke. Mit seinem 1949 vorgestellten Entwurf erlangte er internationale Beachtung. Die Einflüsse des Schweizers Le Corbusier sind deutlich zu erkennen; ebenso die Betonung der Vertikalen, die eines der Markenzeichen von Kenzo Tange wurde. Zu dem Entwurf gehörte neben dem Museum auf der Peace Memorial Park.

Hiroshima ist, vergleicht man die Stadt mit Oosaka oder Tokyo sehr flach gebaut. Hochhäuser fallen auf. Wer sich im Süden der Stadt (hier liegen die touristischen Attraktionen) bewegt, wird architektonisch nur auf diese Gebäude stoßen:

ANA Crown Plaza Hiroshima

ANA Crown Plaza
ANA Crown Plaza

Urban View Grand Tower
166m, 43 Etagen, Bauzeit 2000-2004

Urban View Grand Tower
Urban View Grand Tower

宮島 から 大阪 まで

Der Aufenthalt in Miyajima war zu kurz. Allen, die diese Zeilen lesen, sei angeraten: 4 Tage Minimum. Lieder ist das Hotel in Oosaka schon gebucht und Jan erwartet mich heute Abend. Nach Oosaka sind es 2 Stunden. Bleibt genug Zeit für eine ausgiebige Runde durch Hiroshima.

Auf geht’s, den Freadom Boulevard runter, eine der wenigen baumbepflanzten Straßen, die ich in Japan kenne. Hier gibt es wohl auch einzigen frei lebenden Mülleimern in Japan. Ich stehe vor dem Atom Bomd Dome. Unheimlich. Dann der Vergleich im Kopf: die Fotos aus den Geschichtsbüchern, das Livebild vor einem. Ich betrete die unterirische Erinnerungshalle (habe ich 2004 übersehen). Hier werden Namen und Fotos aller Opfer angezeigt; dazu ein 360°-Panorama-Relief von Hiroshima nach dem Bombenabwurf. Die Stimmung ist beklemmend. Raus hier. Ich gehe durch den Peace Memorial Park, vorbei an weiteren Mahnmalen, zum Museum. Dieses mal mache ich die Tour mit Audiokommentar.

Weiter zum Okonomiyaki-Laden von 2004, der aber geschlossen hat. Ich wandere zurück in Richtung Bahnhof. In der Nähe vom Hotel Flex, meinen Basislager 2004, ist ein japanischer Garten. Da muß ich hin. An kochend heißen Tagen wie heute sind die Waldregionen noch attraktiver als sonst. Entspannung pur. Ich laufe um den Teich mit den springenden Karpfen und beobachte die Schildkröten … und die mich. Scary. Zurück am Bahnhof kaufe ich mir einen Trolly für den großen Rucksack. Ich bin es leid, dieses 25kg-XXL-Ding auf dem Rücken zu haben. Dazu der Rucksack und die Shinais.  Die 2500円 lohnen sich schon nach den ersten 100m.

Im Dunklen geht es nach Shin-Oosaka, vorbei an der illuminierten Himeji-Burg, und weiter mit Local nach Oosaka Eki. Um 19:30 Uhr werde ich in den Umeda-Untergrund gespült. Auweia ist das riesig. Ich dachte immer Yeasu in Tokyo ist groß. Ich habe mich geirrt. Mehrere Ebenen, lange Gänge, Kreuzungen, dazu die Gänge und Shoppingbereiche von drei verschiedenen Bahnbetreibern und die Kellergeschosse von diversen Kaufhäusern. Links, rechts, geradeaus. Ich nehme ich die Treppe nach oben und habe keine Ahnung, wo ich bin. Der Bahnhof ist außer Sicht. HEP Five, das Riesenrad auf dem Hausdach, ist meine einzige Orientierung. Aber es fehlt auf meiner Karten. Schluß. Aus. Taxi. Es fährt mich in die Mitte des Amusement Districts von Umeda. Na, da habe ich mir ja ein Hotel ausgesucht. Esl liegt in zweiter Reihe und damit ruhiger als befürchtet.

Jan war schon hier und hat seine Telefonnummer hinterlassen. Auf dem Zettel steht „Mr. Yun“. Aber das paßt schon. Zurück in den Untergrund, Jan suchen. Er will mir einen Oosaka-Crashkurs verpassen. Ein paar Haken und alles was ich weiß ist: Oosaka. Die Reise endet in einem Izakya. Dunkle Hölzer, kleine Tischgruppen. Sie sind wie Cubicles mit Wänden, die vor fremden Blicken schützen. Damit die Bedienung weiß, daß sie erwünscht ist, gibt es eine kleine Klingel. Das können die Japaner: selbst in den öffentlichsten Räumen Privatsphäre schaffen. Die Kellnerin bedient in altem japanischen Stil, auf dem Fußboden kniend. Es gehört dazu. Fast ein wenig peinlich.

Und ich lerne wichtige Sachen über Izakayas.: Edamame: So was wie die japanische Salzstange. Edamame sind gekochte und anschließend gesalzene Sojabohnenschoten.Man ploppt sich die einzelnen Bohnen einfach in den Mund. Daneben gibt es viele weitere Kleinigkeiten. Regel: Man bestellt jede Kleinigkeit nur ein Mal. Ist eines dieser vielen ungeschriebenen Gesetze in Japan. Suminasen ruft die Bedienung, wenn es keine Klingel gibt. Onegaishimasu (wörtlich „eine Bitte machen“) bedeutet hier „Die Rechnung bitte.“ Betsu-Betsu meint, daß man getrennt bezahlt. Allerdings 50-50. Man teilt die Rechnung durch zwei, egal wer was hatte. Nicht wie in Deutschland, wo alles auf den Cent genau auseinandergefusselt wird.

P.S.: Oosaka schreibt man 大阪. Das erste Kanji wird „Oo“ geschreiben. Ich folge dieser (traditionellen) Schreibweise.

別府 から 宮島 まで

Ab heute geht es schrittweise zurück nach Tokyo. Der erste Sprung bringt mich nach Miyajima, jene kleine Insel nahe Hiroshima, die ich schon 2004 besucht habe. Damals war ein paar Tage zuvor ein Taifun über die Insel gerauscht und hatten Schrein teilzerstört. Dies ist also Anlauf zwei; inklusive Übernachtung und Schrein bei Nacht.

Es liegt nichts sehenswertes auf der Strecke, folglich geht es ohne Zwischenstop nach Hiroshima; Ankunft: 14:15 Uhr. Es geht im Schnellmarsch zum Museum am Peace Memorial Park; Infos absaugen. Zurück am Bahnhof erfahre ich von einem Hanami (Feuerwerk) ganz in der Nähe. Das Hin- und Herfahren (muß ja bis 19 Uhr im Hotel einchecken) kostet mich etwa 2,5 Stunden. Egal, das Abendprogramm ist gesichert. Während der Fährüberfahrt erblicke das Torii, den Schrein und mein Hotel direkt an der Promenade. Eine einzige Urlaubskulisse, die immer dichter kommt.

Miyajima

Es ist heiß. Sonne pur. Die Straße führt direkt am Ufer entlang. Palmen. All der Streß von der Aso-Reise ist verflogen. Urlaub. Ich werde langsamer. Ich will einfach diesen Anblick vollständig aufsaugen. Wasser, Strand, Sonne, Palmen. Oh ja, Strand. Überall laufen Rehe; handzahm und nervig. Aber sie gehören irgendwie dazu. Und da ist es, zwischen den Palmen, das berühmte Torii. Die grell orange-rote Farbe im einmaligen Farbkontrast zum Blau des Wassers und des Himmels. Genau in diesem Moment ist es Urlaub.

Gleich nach dem Check-In geht es zurück nach Hiroshima. 40 Minuten Wartezeit sind genug fürs Abendessen. Ich finde jedoch nur das „Resto zur goldenen Möwe“. Was sagt die Burger-Währung? Cheeseburger 100yen (80 Eurocent) meint: Der Yen ist unterbewertet.  Ich entscheide mich für den Teriyaki-Burger, den es nur in Japan gibt. Der Geschmack ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber lecker.

Hanami

Um 19:30 sitze ich im Zug zum Hanami. Wo muß ich austeigen? Mein kleiner Zettel in Romaji vs. die Streckenkarte in Kanji. Super. Der Schaffner nuschelt. Zum Glück heißt die Station „Higashi-XY“. Vorher werden wir „Chuo-XY“ und „Nishi-XY“ erreichen. Zwei Chancen die Lautsprecherdurchsage zu verstehen und die Schilder am Bahnsteig zu lesen. Irgendwie fängt hier alles mit Higashi, Chuo oder Nishi an. Sehr kreativ.

Ich steige aus und sehe hinter einem Haus das Feuewerk. 5 Miunter später schaue ich von der Straße runter auf die großen Wiese, wo das Hanami stattfindet. Anders als in Deutschland starten die Raketen in kleinen Gruppen; dazwischen Pausen. Nach einer Salvo von etwa 15 Stück folgt eine längere Pause mit Durchsage. Es wirkt auf mich wie eine Vorführung von verschiedenen Feuerwerkern. Der Platz ist eingerahmt von Verkaufsständen. Ich kriege Hunger und ein Bier könnte ich auch vertragen. Das Feuerwerk läuft im Hintergrund. Während ich etwas Eßbares suche, erfahre ich, daß ein Hanami etwa 2 Stunden dauert. Deshalb auch der Aufwand, der mir erst jetzt auffällt: Das Zuschauerareal ist in kleine Parzellen unterteilt. Die meisten Gruppen haben einen Grill aufgebaut; ein großes BBQ bei Nacht mit Feuerwerk. Das Schönste ist aber, daß die Traditionen noch nicht ganz tot sind. Viele Besucher tragen Kimono oder Yukata. Bei dem Wetter sicherlich nicht das Verkehrteste.

Die ausgelasse Stimmung schwappt zu mir über. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, aber auf einmal sitze ich mit in einer BBQ-Gruppe. Small Talk. Bier. Gegrilltes. Der perfekte Abschluß des heutigen Tages. Leider muß ich zu früh los. Die letzte Fähre darf ich nicht verpassen und ich will einen Zug früher fahren, da ich unterwegs umsteigen muß. Sicher ist sicher. By the way…. Die Schwester vom Mann am Grill ist 29 und Single. Den Rest des Gespräches könnt ihr euch denken. Was ist nur los mit diesen Japanern?

Entspannt erreiche ich die letzte Fähre um 22:40 Uhr nach Miyajima und laufe bis nach Mitternacht am Wasser entlang. Die Kulisse bei Nacht ist einmalig.

https://www.youtube.com/watch?v=X-Z24QDZQnw

Hotels 2004

Hotel Edoya / ホテル江戸屋
3-20-3 Yushima, Bunkyo-ku, Tokyo, 113-0034 Japan
reserve@hoteledoya.com; phone: +81.3.3833.8751; fax: +81.3.3833.8759

This hotel was my first impression of Japan. It is difficult to describe. I expected something different. But I don“t know what? On the other side, I liked what I found. The japanese room was like I imagined it. And it was big. Only, I discovered the onsen on the roof to late.

The second impression was: The building needs some updates. The taps are old and without power. The carpet in the floor is dead – for several years – and need to be replaced. The toilet room is small the bowl was oddly placed in the middle of the room. I asume that is was a japanese toilet before and the didn“t move the drain pipe. I little bit difficult to get in and out.

But: The hotel was a very good start and a also good finale. There were no complaints from my side. And I will book this hotel again on my next journey. No riscs.

Ryokan Kameya / 亀 屋 旅 館
1-22,4-chome, Chikko, Minato-ku, Osaka 552-0021, Japan
osaka@kameya-ryokan.co.jp; ph: +81.6.6571.0829 ; fax: +81.6.6574.0945;

The Kameye is a small ryokan that is not the newest one. It is run by an older couple. My roome was simple. There only was a common bath room that reminded me of a youth hostel. The ryokan is outside of Oosaka in the area called Oosaka-ko; close to the aquarium and the ferris wheel. On the first view it is not the best area, but I never had trouble, not here or elsewhere in Japan.

The ryokan has the benefit that there is a wash center on the other side of the street. Ok, it is not a center, but there  aer public washing machines and no one want to carry around 4 weeks of dirty clothes. And there is the weight limit for your luaggage at the airport too.

Getting There: Like I mentioned, it is located outside the city center. Use the green subway line. If you arrive at Shinosaka by Shinkansen, take the red line first to Hommachi and change there. At Osakako use exit 1 and walk towards the ferris wheel. Turn left into the first side alley. After 50yd there is a small street to the right. The wash center is at the corner. On the left side is the Kameya. It is the building with the blue roof.

[Update 2014: The ryokan does not exist anymore. It was demolished late 2013. On google streetview you can see the ryokan in the pictures from September 2013 and gone in the pictures from March 2014. ]

Hotel Flex / ホテルフレックス
 7-1 Kaminobori-cyo, Naka-ku, Hiroshima-shi, Hiroshima 730-0014, Japan

info@hotel-flex.co.jp; phone: +81.82.223.1000; fax: +81.82.223.5678

Hotel Flex is a so called business hotel. I am not sure what the specs of this hotel type are. I asume: a small and functional room with a shower cubicle and no extras (pool, bar). Just a place to stay on a business trip. The price was midrange. If you are only interested in a clean place to sleep, the place is perfect. On trip advisor you will see some negative votes; mostly because of the room size. It is true, the room is small. But it was fine with me. I don’t want to dance a walz.

The hotel has a clear and modern style; with a lot of visible concrete. It everything but traditional japanese. My suggestion for Hiroshima is to stay at Miyajima island and make Hiroshima a day trip. But this is definately not because of the hotel.

Getting There: The location is perfect. It takes a 8 minutes walk from the train station. Leave at the south exit (shinkansen tracks are in the north). Pass the department store and cross the bridge. You will see the hotel on the right side. Turn left after the bridge. After 220yd you cross another bridge. The hotel is the first building on the other side. The entrance can be overseen easily.

Ryokan Nakajimaya / 旅 館 中 島 家
369 Nishimae-cho, Bukkoji, Takakuradori, Shimogyo-ku, Kyoto, 600-8083 Japan; phone: +81.75.351.3886; fax: +81.75.351.3889

The ryokan was like cut out of a flyer. Wow. It is in the center of Kyoto in an small and quiet side alley. It can be topped only be a ryokan in Gion. The ryokan is run by an old couple. It looks like the startet the ryokan after the kids left the house. It was like visiting your grandpararents. It was awesome.

Getting There: Take a taxi or use the subway for two stations. You don“t want to walk the way (1,5 miles). With the heavy luaggage it was no joke. From Kyoto station follow the Karasumadori to the North. The broad street will pass the eastern temple. The subway is underneath the road. At subway station Shijo find exit 5. Turn right into Bukkojidori. The street can easily been overseen. After 110yd there is a street cross.  Go straight. After another 110yd there is a street to the left, Takakuradori. Go into the street. The ryokan is after 50yd on the left side.

http://www.youtube.com/watch?v=aWDMFdUHiDE

p.s.: I found a video on youtube that shows the street and the ryokan. The video shows a typical resident area in Kyoto. The tour starts north of the ryokan.

Uotoshi Ryokan / 魚 敏 旅 館
2563, Sano, Yamanochi-Town, Shimo-Takai-Gun, Nagano, 381-0402 Japan
miyasaka@avis.ne.jp;
phone: +81.269.33.1215; fax: +81.226.33.0074

The Uotoshi is ryokan of the low price section. Who read my blog knows, that the building needs a painting job. The dog that annoyed me should be gone (we have 2010). The benefit of this ryokan is the real onsen. The owner was very helpful during my whole stay. He drove me to the bathing snow monkeys and to the train station. He also gave me the advise to visit the 9 public onsen in the neighbor town (that was awesome). And he is doing Kyodo and is good.

Getting There: Starting at the station follow the street downhill. At the bottom the street does a right turn. Follow the street stragiht ahead across the river. At the end of the street there is a big hotel. To the right is a smaller building. That’s the Uotoshi. In total it is a half mile.

Ryokan Bentenkaku / 旅 館 弁 天 閣
87 Kurumayu, Naruko-onsen, Osaki-city, Miyagi-ken, Japan
n-info@bentenkaku.jp; phone: +81.229.83.2461; fax: +81.229.83.4259

This ryokan is more like a hotel. It is hard to categorize because there is no line.

Getting There: The ryokan is at the end of the town. It is a one mile walk from the train station Narukoonsen. Get a taxi. An alternative route is to get of a station earlier (Narukogotenyu). From there it is a little more than a half mile.

From Narukoonsen follow the street thru the town (train tracks on the left). The street ends at highway 47 that is running parallel. Follow the highway. The ryokan is behind the petrol station.

Starting in Narukogotenyu follow the street down from the station to the highway 47. Follow the highway to the left. On the left side is the hill. After a quarter mile the ryokan is the first building on the left.

–== Deutscher Blogeintrag ==–