Und noch einen oben drauf. Die Wanderung von Ueno nach Akihbara ist quasi genau die Strecke, die eine meiner allerersten in Tokyo – und Japan überhaupt –  war. Die Kamera fährt quasi durch meine zweite Heimat … Ich müsste mal nachrechnen, aber ich glaube ich war kumuliert länger im Hotel Edoya als in Dresden.

00:00 bis 04:00 (Ueno Park)

Ueno Station Shinubazu Entrance; Das ist der Eingang von JR, den ich immer benutze. Unter dem Weg hoch in den Ueno-Park ist die Keisei-Ueno-Station. Das ist die direkte Verbindung nach Narita Airport. Dieses ersten Bilder im Video waren 2004 mehr oder weniger meine ersten eindrücke von Tokyo / Japan. Es hat sich einiges geändert, aber der Vibe ist noch da.

04:00 bis 19:00 (Ameyoko)

John biegt nach links zur Ameyoko ab. Meine Hotel wäre rechts ab gewesen. Ameyoko habe ich 2004 gesehen aber so richtig bewusst besuche ich es erst seit grob 2014. Ich habe die Bedeutung dieser Straße zu lange unterschätzt. Mir war nie bewusst, dass die in jedem Reiseführer erwähnt wird.

19:00 bis 30:00 (along the Yamanote)

Ich kriege schon wieder Hunger auf japanisches Essen. Er passiert unter anderem die Station Okachimachi (genau zwischen Ueno und Akihabara). Das ist die Yamanotestation die am dichtesten zu meinen Hotel liegt. Die Gegend kenne ich also wie meine Westentasche.

Man, wie cool ist das eigentlich, ein Video zu sehen, wo man jeden Pflasterstein kennt. Ich weiß rechts und links vom Bildschirm ist. Mein Blick ist also breiter als der, den ihr gerade habe. Mein Gehirn ergänzt jede Szene.

22:53: Wow. Die Pandas kenne ich noch gar nicht. Was wohl daran liegt, dass ich immer den Nordausgang benutze.

23:36: Jetzt könnt ihr im Hintergrund die Melodie der Bahnstation hören, mit der auf die Ankunft eines Zuges der Keihin-Tohoku-Line (nicht Yamanote) hingewiesen wird. Es ist die die melodische Variante von „Vorsicht an der Bahnsteigkarte“. Bei 26:29 hört ihr die Melodie erneut. Ja, das ist die Taktung des Zuges außerhalb der Rush Hour: 3 Minuten.

23:50: Ich hatte ja schon mal von der Verpackung von Kuchen geredet. Die hier gezeigte Variante ist, glaubt mir, das Einsteigermodell. Es gehtaus weit komplizierter.

Sehr ihr die ganzen kleinen Restos und Izakayas? Deshalb mag ich Tokyo. Und deshalb mag ich die Gegend um Ueno. Shibuya, Shinjuku und Roppongi sind die Spots des Nachtlebens in Tokyo und weit weg von Ueno. Aber dennoch. Die Gegend hat was … jenseits von Akihabara und den direkten Zugang zum Shinkansen.

29:50: Japp. Und ihr könnt mir glauben. Niemend, wirklich niemand klaut diese Flaschen mit Sake.

30:00 bis 41:00 (Nebenstraßen).

Ich kann genau hier den Faden von eben aufnehmen. Überall gibt es Bars und kleine Restos. Und John hat recht. Kaum ein Tourist verirrt sich hierhin. Dies hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile wiegen den Nachteile um längen auf.

32:07: Cool. In dem Laden habe ich schon eingekauft, allerdings nicht das Echigo Beer aus Niigata, sondern Sake aus Niigate – einen der besten Sake Japans – wie John erwähnt.

37:12: John steht an der Straßenecke mit den Getränkeautomaten und schwenkt kurz auf die Yamanote. Wenn ihr exakt diese Straße in anderen Richtung (weg von der Yamanote) lauft, kommt ihr zum Hotel Edoya.

40:10: Sushi Burrito –> ist auf meiner Liste.
41:00: Tonkotsu Ramen –> ebenfalls gebucht.

Oh, diese ganzen Geschäfte an denen ich auch schon vorbei gelaufen bin. Ich bin gerade wirklich auf einem Nostalgietrip und kann es bis August kaum abwarten.

41:00 bis 63:45 (Akihabara)

41:57: Suehirocho Station Entrance. Yeah. G14. Neben Yushima (C13) ist das die U-Bahn-Station die ich am häufigsten benutze. Wie gesagt, mein Hotel ist nur ein paar Straßen entfernt.

43:33: MOS Burger. Yeah.
47:45: Star Kebab; den gibt es auch schon seit ewig.
51:18: Natürlich der Blick auf die Eisenbahnbrücke; ohne wäre es nicht Akihabara.

Das Thema dieses Video war nicht, wie verrückt Akihabara ist. Er streift das Thema also nur am Rande. Aber ihr bekommt eine erste Idee. Auch von den ganzen Nebenstraßen mit elektronischen Schnickschnack.

Itassha; Ich sollte mich mal um dieses Thema kümmern. Ich habe diese Wagen schon so oft gesehen. Das sind echt Hardcore-Fans

54:14: Gundam Cafe. Yeah.

55:00: Ich glaube ich bin nur ein einziges Mal unter dem Shinkansen durchgelaufen. Ich überlege gerade. Ja, kommt hin. Ich war schon mehrfach bei Yodobashi Camera, aber dann bin ich vom Bahnhof Akihabara gekommen und über den Shinkansen hinweg gegangen.

Und damit das klar ist. Das ganze Gebäude ist ein Elektronikgeschäft. So groß und nur Elektronik. Hier kriegt man wirklich alles was mit Batterien oder Stromkabel daher kommt.

56:30: Der Karaage-Shop kommt auch auf meine Liste.

57:22: Auch das ist so schön typisch Japanisch. Die 4 Leute mit den Warnwesten sind nur (!) dazu da, die Ein-/Ausfahrt des Parkhauses abzusichern.

58:12: Jack in the Donuts (Creme Brulee Donuts) Cake Shop und Sweets Paradise Cake Shop sind notiert. Cake Sushi. Was werden meine Geschmacksnerven saugen, wenn meine Augen Sushi melden, aber Kuchen auf der Gabel ankommt.

This trip was awesome. Thank you John.