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Kofun-Gräber jetzt Weltkulturerbe

Die Kofungräber in Mozu und Furuichi sind seit dem 6. Juli auf der Liste der UNESCO Weltkulturerbe. Die Gräber sind allerdings nur aus der Luft interessant. Ihr Schlüssellochform ist vom Boden aus nicht zu erkennen. Hier sieht man nur Wasser und eine bewaldete Insel.

Imperial burial mounds get the nod for World Heritage status:The Asahi Shimbun

Source: www.asahi.com/ajw/articles/AJ201907060037.html
Quelle: Asahi Shimbun

Das Foto zeigt die Grabanlagen in Mozu. Ich selbst habe Mozu zwei Mal besucht; 2004 und 2014. An den Gräbern war ich nie. Ich hatte mich beide Male auf das Mozu-Schreinfest fokussiert.

Na, das stimmt ganz. Bei meiner ersten Japanreise 2004 war ich vom Bahnhof Mozu (im Foto an der oberen Kante der großen Grabanlage) falsch abgebogen und habe bin auf Höhe des Eingangs umgedreht. Ich habe, damals noch auf Diafilm, ein Foto gemacht. Die ganze Zeit habe ich nicht gewusst, dass ich vor dieser Grabanlagen stand. Das habe ich erst bei der Nachbereitung der Reise realisiert.

Typisch für mich: Being in the presence of greatness without realizing it.

Die Rechnung

Heute kamen zwei Dinge mit der Post: Zum einen ein Hinweis vom Zoll in Koblenz. Mein Kimono ist angekommen, hängt jetzt aber im Zollabfertigung fest. Ich muss zu einer Straße am Rheinhafen Koblenz kommen. An für sich kein Problem und Luftlinie ist der Ort nur knapp 1km von meiner Wohnung entfernt. Aber er ist auf der anderen Rheinseite und ich habe derzeit kein Auto. Super. Ich habe noch keine Idee, wie ich dieses Problem lösen werde, zumal die Öffnungszeiten mit meinen Arbeitszeiten kollidieren.

Und zum zweiten kam die Kreditkartenabrechnung von Amex. Autsch. 4104,36€. Das ist nur eine Kreditkarte und Flug und JRP waren schon im Vorfeld bezahlt. Der ganze Whisky ist außerdem auf der anderen Karte. Kostentreiber sind eindeutig der Kimono mit großem Abstand gefolgt vom Abend im Suigian und der Imperial Bar. Der Spielraum fürs WGT wird immer kleiner. Zumal die Reparatur am Wagen deutlich 4-stellig wird; Scheiß Original-Ersatzteile.

[Nachtrag vom 06. Juni 2019: Ich habe heute einen freuen Tag. Urspünglich war die Anreise zum WGT für heute geplant, aber da ich einen Mietwagen anmieten muss, habe ich das um einen Tag verschoben.

Beim Zoll wird der Grund für die Verzögerung schnell klar: Die Zollrechnung ist nicht richtig ausgefüllt. Ich muss zunächst anhand der Rechnung den echten Preis nachweisen und dann Einfuhrumsatzsteuer (19%) und eventuell Zoll (12%) bezahlen, Das mit dem Zoll erledigt sich, da ich versichere, dass der Kimono in Japan gefertigt wurde. Es gibt seit ein paar Wochen ein Handelsabkommen zwischen Deutschland undJapan, dass mir den Zoll erspart.

Und eines ist klar: Beim nächsten Mal kommen Obi und Haori-himo separat in meinen Koffer. Dann sind sie GWG’s und steuerfrei.]

VNV Nation – When is the Future (Teil 4)

Der 4. und letzte Teil (Shinjuku) hat 4 Abschnitte: die Gegend südlich vom Bahnhof (Lumine 2), die Gegend südwestlich vom Bahnhof (Yodobashi), den Business-Bezirk mit seinen Hochhäusern (Nishi-Shinjuku) und die Straßen östlich der Bahngleise (Kabukicho) …

(67) Diese Einstellung war unmöglich. Bei der google-Suche haben mich zunächst die Fenster an der schmalen Seite irritiert. Es ist aber das Sumitomi Bldg mit diesen Lamellen. Am Tag meiner Aufnahme war das Areal um das Gebäude eine riesige Baustelle; gesperrte Gehwege und UBahn-Ausgänge; und hohe Bauzäune, die mir den Zutritt zur richtigen Position für das Foto versperrten. Das Foto steht auf der Liste für einen zweiten Anlauf.

Ich schaffe es immer noch nicht, sauber in Shinjuku Eki zu navigieren. Ich wollte im Süden starten, aber ich lande im Südwesten. Gut, dann starte ich hier. Und ich muss folgendes feststellen: Ich war noch nie hier; zumindest nicht, dass ich mich erinnern kann. Mit den ganzen Izakaya und Resto, die ich hier und jetzt finde, sollte ich diesem Block mal einen nächtlichen Besuch abstatten; gleich nach einer Shoppingrunde bei Yodobashi Kamera.

(68) Brückengeländer und Hochhaus reduzierten die Position auf Shibuya und Nishi-Shinjuku. Das Gebäude habe ich dann über die google-Satellitenbilder gefunden. Es ist das eher unbekannte „Shinjuku Center Building“ (223m, 54 Etagen, 1979). Auch dies ist ein Foto, für welches ich auf der Fahrbahn stehen musste, was aber sofort die Aufmerksamkeit des Wachschutzes auf mich lenkte, denn ich stand in unmittelbarer Nähe des bewachten Government Building.

Und ich habe ein Problem: So wie es aussieht habe ich die Karte mit den Positionsmarkierungen dabei, aber nicht den Ausdruck mit den Screenshots für diese Gegend. Na super. Damit bleibt nur eine Option. Ich laufe die Straßen entland und mache alle zwei Meter ein Foto, in der Hoffnung, den richtigen Spot dabei zu haben. Beim Wechsel zum nächsten Abschnitt (südlich des alten Shinjuku Eki) fängt es an zu regnen; und der erst gestern gekaufte Regenschirm ist im Hotel.

(69) Das ist die Straße zwischen dem alten und dem neuen Shinjuku Eki Bldg. Es grenzt an Zufall, dass ich sogar das richtige Wetter hatte. Der Regenschauer dauerte nur wenige Minuten. Mir reichte er; für das Foto und auch, weil ich ohne Regenschirm unterwegs war. Ach, der neue Busbahnhof von Shinjuku ist im Neubau in der 4. Etage (5F). Der Taxistand ist in 4F. Tokyo ist und bleibt 3D.

Der Regen hat auch was Gutes: Die nasse Straße passt zu den Szenen aus dem Video. Dieser Abschnitt ist schnell erledigt, auch wenn ich bei allen Einstellungen Probleme durch die falsche Brennweite meiner Kameratechnik habe. Und ich muss mich beeilen. Diesen Abschnitt will ich erledigt haben, bevor ich das Projekt unterbreche, um mich mit Thomas am Meiji Jingu zu treffen.

(70) Die Positionsbestimmt war hier vergleichsweise einfach. Und es war eines der Foto, die die Parameter für Center Gai definierten. Der Laternenpfahl mit dem (nichtlesbaren) Schild und das Straßenpflaster. ABC Marts gibt es zu Hauf in Tokyo. Und seit dem Dreh hat sich das Geschäft auf der rechten Seite geändert.

Nach dem Intermezzo am Meiji Jingu (welches wegen der weiteren möglichen Regenschauer kürzer ausfällt als geplant) beginnt jetzt der lange Weg nach Nishi-Shinjuku. Nicht abe, bevor ich die Fotos am alten Busbahnhof im Kasten habe. Der größte Patzer: Ich fotografiere die falsche Reihe für Bild #04.

(71) Dies ist der „Hinterausgang“ der Einkaufsstraße in Asakusa. Man sieht oben noch den Rest vom Dach. Die Einstellung zeigt sehr gut, warum mich das Projekt an Orte brachte, die man sonst nicht besucht. Warum sonst, sollte man als Tourist durch diese Straßen gehen. Der Senso-ji ist ein paar Parallelstraßen zur Rechten.

Und mein Verdacht bestätigt sich. Der eine Treppenaufgang ist hier. Den zweiten Aufgang finde ich aber nicht. Jetzt das Foto in der „Fußgängerzone“. Und eine gute Gelegenheit für ein zweites Frühstück. Direkt an der Ecke steht eine deutscher Currywurst-Stand. Ich sag mal, der Wurstmaxe von Shinjuku.

(72) Hier war der Regenschirm ein echtes Hindernis. Zum Glück war mir das Straßenpflaster schon bekannt. Den Rest zur Position trug dann das riesige Kanji links bei. Es liest sich buta oder ton (wie in Tonkatsu-Ramen) und heißt Schwein.

Danach gehe ich zu Fuß nach Nishi-Shinjuku. Mein erster Stop wird der Cocoon Tower von Mode Gakuen sein. Auf dem Weg dorthin komme ich an der Kreuzung mit der Ringampel vorbei. Das Foto ist nicht ganz einfach.

(73) Den Shop hatte ich auf google-Streetview schon lokalisiert gehabt, hätte aber nicht erwartet, dass die Auslagen (bis auf kleinere Ausnahmen) noch 1:1 die Gleichen sind. Das war auch der dritte und letzte Shop, den ich identifizieren konnte.

Ich muss dazu während der Fußgängergrünphase mitten auf die Straße; nicht des Überweges, mitten auf die Straße. Das passt aber nicht in den Plan der Japaner. Ich breche gerade alle gesellschaftlichen Regeln für ein Foto.

(74) Das hier war die letzte Aufnahme aus Shibuya. Sie ist auch die letzte Shibuyaaufnahme im Video (soweit ich das zuordnen konnte). Der Werbebanner hat es in google-Streetview relativ einfach gemacht. Es wäre noch einfacher gewesen, hatten ich diesen kleinen Romaji-Schriftzug auf dem Torii lesen können. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof gab es dann dieses „Ach hier kommt man raus“-Erlebnis.

Die nächsten Fotos sind dann einfacher; mit Ausnahme des Sumitomo Bldg (Foto #67). Das Gebiet um das Sumitomo ist ein einzige Baustelle. Selbst die U-Bahn-Ausgänge sind betroffen und bescheren mit ein paar Umwege. Fazit: Der ideal Standort für das Foto ist nicht zugänglich. Damit wäre auch dieser Abschnitt erledigt. Jetzt kommt der Westen mit Kabukicho.

(75) Hier war der Schlüssel zum Standort das Gebäude im Hintergrund, dass wir schon aus anderen Einstellungen kennen. Es steht an der Kreuzung am Eingang zur Godzilla Road. Das Kin-no-Mura ist dann der zweite todsichere Hinweis auf den Standort.

Zurück nehme ich die Marunouchi-Line, auch wenn es nur eine Station ist. Das Foto #40 habe ich vorhin schon geschossen.  Ich bin einfach nur faul. Und ich habe Glück: Dieses Mal ist es das richtige Zugdesign (From der Haltestangen) für das Foto #45.

(76) Die Stufen hinauf zur Haupthalle des Senso-ji. Und ja, da fehlen Stufen. Mehr war mit meiner Brennweite nicht drin. Und ich wollte das Bild einfach im Kasten haben. Er war das letzte Foto aus Asakusa.

Ich habe die Laufstrecken sowohl an der Oberfläche als auch in den Korridoren der UBahn wie schon so oft unterschätzt. Noch bin ich im Zeitplan, aber alle Reserven sind aufgebraucht. Die Deadline ist 19 Uhr (Treffen mit Thomas).

(77) Und noch einmal die Straße zwischen den beiden Gebäuden von Shinjuku Eki. Dieses Mal in die andere Richtung. Wenn ich überlege, dass ich die Straße noch im alten Zustand und ohne Gebäude zur Linken kenne. Wow. Ich habe ein Foto, wo links noch eine riesige Baustelle ist. Und dann gab es die Zeit, wo das Gebäude eine Baustelle und gleichzeitig schon in Betrieb war. Ich nahm den falschen Aufgang und fand mich in Korridoren aus Bauzäunen wieder. Mal sehen wie es mir in Shibuya ergehen wird, jetzt wo die Ginza-Line in eine neues Gebäude verlegt wurde.

Ich starte mit der Straße zur Godzilla Road führt. Die Fotos von der Kreuzung sind eine Herausforderung. Wie auch schon in Shibuya bin ich auf die kurzen Grünphasen angewiesen. Dies führt dazu, dass ich Fotoserien mit 2m-Abstand mache. Und leider ist genau das Foto an der eigentlich richten Stelle für Foto #56 verwackelt; war ja klar. — Die Eingänge zu Godzilla Road und Kabukicho-Sakuradori sind  der Aufnahmeort von Foto #52 und #64. Beide Fotos sind ein gutes Beispiel, wie ein neuer (und extremer) Kamerawinkel einen neuen Blick auf bekannte Dinge gibt.

(78) Diese Straße ist zeigt die Rückseite der Geschäfte an der Nakamise. Ohne die charakteristischen Gebäude / Dachform rechts hätte ich das nie im Leben zuordnen können.

Und ich bin ohne es geplant zu haben, pünktlich für den Auftritt von Godzilla, der hier in der Godzilla-Road immer zur vollen Stunde Rauch ausstoßt und gröhlt; Kaiju-Zeug halt.

(79) Das war fies. Wegen dem Straßenpflaster war ich sofort in der Center Gai. Aber dort  stehen keine Bäume. Dann erinnerte ich mich zum Glück an diese Straße vor der Yasukunidori. Ja es wäre einfacher gewesen, wenn ich das Godzilla Head ganz im Hintergrund und das Gebäude rechts genommen hätte, das ja, wie wir bereits wissen, an der Kreuzung vor der Godzilla Road steht.

Jetzt kommen die Fotos in der Yasukunidori und an der Baustelle. Ich habe den Blick stärker auf der Uhr als je zuvor. Mir ist auch bewusst, dass ich es gleich geschafft haben werde. Ich werde unkonzentriert und schlampig bei der Projektausführung. Die Bildausschnitte passen nur mittelmäßig bis gar nicht. Mir fällt das aber erst bei der Auswertung auf.

(80) Hier war Mode Gakuen im Hintergrund ein todsicherer Tipp, wo das Foto aufgenommen wurde. Im Bezirk südwestlich beim Shinjuku Eki. Es gehörte zu den allerersten Einstellungen, die ich im Rahmen der Vorbereitung sofort einem Stadteil zuordnen konnte und dann auf google-Streetview auch exakt positionsbestimmen konnte.

Einziger Vorteil jetzt und hier vor Ort ist, dass ich wieder im Zeitplan bin und der Stress sofort und spürbar nachlässt. Es fehlen nur noch die fünf Fotos in der Kabukicho. Ich arbeite mich langsam in den hinteren Bereich der Gegend vor. Und dann passiert es: Das letzte Foto ist im Kasten. Es ist übrigens Foto #33.

(81) Auch dies ist die Straßen zwischen den Gebäuden von Shinjuku Eki. Die Fußgängerbrücke ist ein todsicherer Hinweis. Allerdings ist der Standort etwas weiter westlich, sodass man den Neubau nicht sehen kann.

Einschub: Eigentlich fehlen noch ein Bild, das liegt aber auf dem Weg zur Omoide Yokocho, wo ich mich mit Thomas treffen will. Und hier in jetzt, mach etlichen Kilometern Fußmarsch dürstet mich nach einem Highball.

(82) Die letzte Einstellung im Video beginnt, wo es begonnen hat; in Nishi-Shinjuku am Mode Gakuen. Das Gebäudedesign ist so einmalig, dass selbst der kleineste Ausschnitt reicht, um es zu identifizieren. Und wieder einmal kann ich sagen: „Ich kenne Shinjuku noch ohne das Gebäude.“ Ich bin gespannt wann es der Shinjuku-Hinweis in Anime wird.

Der Highball war so entspannend, dass ich die Zeit vergesse. Jetzt muss ich mich beeilen. Und ich habe keine Zeit mehr für das allerletzte Foto. Wie dämlich!!! Jetzt fehlen mir also 28 Bilder, die ich bisher nicht zuordnen konnte oder nie werde zuordnen können, sondern auch ein Foto, bei dem ich die Position auf den Meter genau kenne.

(83) Das ist immer noch die letzte Eisntellung. Die Kamera fährt langsam am Gebäude hoch .. und ENDE. Und war er Meinung, dass dieser Blick einen zweiten Screenshot wert ist.

Wie dem auch sei: Für 2019 war es das. Das war der letzte Tag in Tokyo mit verfügbarer Zeit. Ich erkläre VNV-Projekt für vorerst abgeschlossen. Evtl. kann ich 2020 ein paar Lücken füllen.


Wow. Ihr habt es bis hier geschafft. Respekt. Das waren 4 Textteile mit zusammen über 7600 Worten; der längste Blogeintrag auf seidenpriester.

Das Video ist knapp 5:15 Minuten lang. Ich konnte 83 Einstellungen nachstellen. Durch die habt ihr euch gerade durchgearbeitet. 2 Einstellungen habe ich in der Hektik vergessen … Neben dem Lumine Exit gibt es auch ein Foto am Bahnsteig der Marunouchi-Linie, das ich vergessen habe. Es fehlte auf meiner Liste.

Bei 10 weiß ich, dass sie irgendwo im Bahnhof von Shinjuku oder Shibuya aufgenommen wurden. Die ersten 4 sollten mit ein bischen Zeitaufwand machbar sein. Aber beide Banhhöfe befinden sich im Komplettumbau. Es ist gut möglich, dass die Orte nicht mehr existieren. Ich werde beim nächsten Urlaub versuchen, ein paar dieser Orte zu finden.

Bei 10 weiteren Bildern habe ich noch ein wenig Hoffnung, dass eine weitere google-Streeview-Wanderung eine Lösung bringt. Bei der Hälfte ist die Spur so heiß, dass es mich ärgert, dass ich die noch nicht gefunden habe.

Und dann gibt es 8 Einstellung, die ich niemals eindeutig werde zuordnen können. Die Informationen zum Standort reichen einfach nicht aus.

Whiskyergebnis 2019

Die großen Vier und auch der Hibiki sind ausverkauft. Man findet hier und da eine versprengte Flasche, die übersehen wurde; irgendwo auf dem Land; in einem Sakaya, den die Zeit vergessen hat. Hatte ich letztes Jahr hier und da noch Reste an Flaschen ohne Alter gesehen, waren nur die 12er vergriffen, sind es jetzt alle Flaschen gewesen.

Ich bin in Atami über einen Hibiki Blenders Choice gestolpert, sie aber nicht mitgenommen, da ich ja noch über den halben Tag an Sightseeing vor mir hatte. Ich hatte sogar gehofft, warum auch immer, einen Hattori Hanzo oder eine Lucky Cat zu finden. Wunschdenken.

Was habe ich gefunden? Einen Hibiki Japanese Harmony in letzter Sekunde am Flughafen. Das war aber eher ein Notkauf, da ich mich noch über die verpasste Chance in Atami geärgert habe. Der gleiche Hibiki war in Tokyo nämlich 30€ teurer.

In Minakami habe ich einen Gold Cup Black. Das ist ein Noname. Ich habe keine Ahnung, was in der Flasche schwimmt. Selbst die auf dem Etikett angegebene Website listet den Whisky nicht im Sortiment. Mal sehen was das wird. Es ist allemal ein schönes Souvenir aus Minakami.

Der Rest, außer dem Taketsuru, stammt aus der Shoppingrunde am letzten Tag. Ich habe ein paar Highlights gefinden: The Chita den Mars Cosmo und einen Yamazakura. Den Date habe ich natürlich wieder vergessen. Aber ich habe mir einen Ichiro’s Malt & Grain gesichert.

Den Karuizawa Club kann ich gerade nicht einsortieren. Er war irgendwie spottbillig und scheint in Deutschland überzogen teuer zu sein. Weil er im Regal stand habe ich auch einen Akashi Red eingepackt.

Hier ist die komplette Liste mit Preisvergleich Japan-Deutschland:

Hibiki - Japanese Harmony Master Edition10.000 ¥ (80€)158 € (!)
Suntory - The Chita4.580 ¥ (37€)72 €
Suntory - Kakubin 1,92 l PET3.880 ¥ (31€)ca 150 €
Mars - Maltage Cosmo4.200 ¥ (34€)87 €
Ichiro - Malt & Grain3.500 ¥ (28€)133 € (!)
Karuizawa Club2.980 ¥ (24€)170 € (!)
Nikka - Taketsuru3.000 ¥ (24€)57 €
Yamazakura2.000 ¥ (16€)133 € (!)
Gold Cup - Black2.000 ¥ (16€)---
Akashi Red (0,5l)780 ¥ (6,20€)24 €

Die Einkaufspreise lagen summert bei 299 €. Nicht gerade wenig, aber wenn man jetzt vergleicht, was die Flaschen in Deutschland kosten. Eine schnelle Internetsuche und der Marktwert erreicht die 900 €. Das ist ein Faktor von 3 und ich habe beim Kauf nicht auf Wertoptimierung geachtet. 600 € gespart bei einem Economyflug (ohne Upgrade) von 640 €. Ganz ehrlich, die 40 € kriege ich zusammen, wenn ich den Sake berücksichtige, der im Gepäck war.

Fazit: Die Einsparungen bei den 23kg Zusatzgepäck haben mir den Flug bezahlt.

Nachfolger für den Suntory Royal 15

Jetzt bleibt nur noch die Frage, welcher Whisky wird ein würdiger Nachfolger für den gekillten Suntory Royal 15 „Heisei“? Nach meinem jetzigen Bauchgefühl wird es entweder der Ichiro Malt & Grain aus Chichibu oder der Taketsuru, den ich am 01.05.2019, dem ersten Tag der Reiwa-Ära, gekauft habe.

Sake

Ich habe auch vier Flaschen Sake eingepackt. Zwei sind spezielle Abfüllungen für den Kaiserwechsel: Einen Reiwa Junmai Ginjo und dazu einen Reiwa 48%, der exakt 2019 yen kostete. Die 48% sind übrigens der Poliergrad. Dazu noch einen edlen Dassai 50 mit 50% Poliergrad und einen noch edleren Junmai Daiginjo mit einem Poliergrad von 40%, bei dem ich die Kanji nicht lesen kann.

VNV Nation – When is the Future (3)

Heute steht Shibuya auf dem Plan. Der Zeitplan ist etwas straffer als gestern, denn ich will nachher noch den ersten Abschnitt in Shinjuku abarbeiten. Und heute Abend landet Thomas mit seiner Freundin. Wir haben uns in Roppongi Hill verabredet.

(45) Dieser Screenshot war bis zum Schluss unter den „umbestimmbar“ einsortiert. Das hätte jede U-Bahn sein können. Aber ich hatte einen Verdacht: die Marunouchi-Line. Leider waren die ersten beiden Versuche ein Fehler. Das Design der Haltestangen passte nicht. Dieses Foto entstand, nachdem ich schon aufgegeben hatte und nur noch zurück nach Shinjuku wollte. Man muss auch mal Glück haben.

Asakusa war aus meiner Sicht ein voller Erfolg. Ich konnte alle geplanten Einstellungen finden, landete einen Glückstreffer und der Zeitplan war sehr gut dimensionert. Die Motivation für den heutigen Tag ist entsprechend hoch. Und die Laufroute wird mich durch viele Straßen führen, die ich noch nicht kenne (oder seit 2004 nicht mehr besucht habe). Nun also Teil 2 der Fotojagd …

(46) Diese Einstellung in Asakusa konnte ich nur durch die Giebel im Hintergrund zurodnen, die zur Nakamise gehören. Es hat aber etwas gedauert. Mein Foto entstand 2 Tage vor der Golden Week, daher hängen die Laternen über der Straße.

Der Zeitplan ist bereits vor dem Start hin, denn ich habe mich bei den Fotos für „Tokyo Underground“ verzettelt, musste einen Umweg über das Imperial Hotel einlegen und verlor weitere Zeit auf der Suche nach einem Coin Locker; Lange Geschichte

(47) Shibuya Scramble Square. Es ist die erste Szene aus der Kamerafahrt durch Center Gai, aus der knapp 40% aller Shibuyaaufnahmen stammt. Ein paar hatten wir schon. Schade ist nur, dass der linke Jumbotron 2019 eine Bautelle war.

Die erste Einstellungen sind die Fotos #31 und #66 unter der Brücke. Den Standort habe ich in der Karte markiert. Das Problem ist mal wieder Shibuya Eki. Dieser Ort mag mich nicht. Und derzeit ist alles eine riesige Baustelle.

(48) Dies ist wieder eine einfachere Einstellung aus der Nakemise in Asakusa. Und erstaunlicherweise, sind bei mir weniger Touristen im Bild als im Video.

Das gesamte Areal um den Bahnhof und auch der Bahnhof selbst werden komplett umgebaut. Den Bahnhof erkenne ich kaum wieder.

(49) Wieder einmal war der Cocoon Tower im Hintergrund ein todsicherer Hinweis auf den Drehort. Und der Zufall half, dass ich wie im Video alle Personen mit dem Rücken zur Kamera habe.

In zwei Jahren werde ich bestimmt nichts wiedererkennen. Vielleicht existiert dann nicht einmal diese Brücke, auf deren Weg ich immer noch bin. Ich habe den falschen Ausgang genommen.

(50) Diese Einstellung ist ein paar Meter von Bild #35 entfernt. Das unbeschriftete Werbeschild links findet sich auch dort. Ich bin auf Verdacht die Straße in google-Streetview weiter entlang laufen.

Ich lande mitten in einer Baustelle. Als ich die Korridore aus Bauzäunen hinter mir habe, bin ich auf der falschen Seite vom Bahnhof. Endlich an der Brücke sind die Foto schnell geschossen.

(51) Diese Foto gehört in die Kategorie: Ich hätte eine solchen Ausschnitt nicht von selbst gewählt. Erst das Video musste mich dazu bringen. Vielleicht sollte ich häufiger solche Ausschnitte machen. Ich probiere es zwischendurch, aber nie so extrem.

Jetzt heißt es, die Scramble Square und Center Gai zügig abzuarbeiten. Auf dem Weg dorthin lauf ich an Gebäuden (noch sind es Baustellen) vorbei, die das neue Bild von Shibuya sein werden. Shibuyas Straßenbild wird sich komplett wandeln.

(52) Auch dieses Bild ist (wie #51) ein Ausschnitt, den ich so nie gemacht hätte. Aber es funktioniert. Ich sollte das wirklich häufiger ausprobieren. Die Entfernung von Kontext (Umgebung) macht es wirklich interessanter. — By the way: Don Kihote (= Quijote) ist an der Kreuzung am Eingang zur Godzilla Road.

Das Fotoserie auf der Scramble Square ist gar nicht so einfach. ich brauche mehere Anläufe (Grünphasen) und der Ausschnitt ist immer noch nicht perfekt. Fotos mitten auf der Kreuzung sindnicht einfach. Wenn man endlich den Bildausschnitt fast richtig hat, ist die Grünphase wieder vorbei.

(53) Im Hintergrund meiner Aufnahme sieht man das neue „Shibuya Scramble Square“, eröffnet Ende 2019. Er steht auf meiner Liste für die nächste Reise. Im Video ist er nicht zu sehen, oder? Wenn es schon da ist, ist es noch eine Baustelle und unbeleuchtet.

Es ist schade, dass die linke Seite zum Eingang zur Centergai in ein Baugerüst gehüllt ist. Schon das zweite Foto heute, das durch eine Baustelle teilblockiert ist. Vielleicht mache ich beim nächsten Urlaub einen neuen Anlauf und tausche das Foto dann aus.

(54) Diagonale Kacheln? Das ist wieder Center Gai. Indirekt war es diese Foto, dass diese Zuordnung machte. In google-Streetview konnte ich das Schild unter der Laterne lesen. — Man beachte auch das Werbeschild ganz links: Der Laden in B1 hat sich geändert.

Die Fotos in der Centergai sind dann, wie erwartet, schnell erledigt. Die einzelnen Screenshots liegen echt dicht an dicht. Eine Einstellung habe ich sogar versehentlich übersprungen, weil ich nur ein Meter zu weit gegangen bin.

(55) – Der LKW war fies. Aber ich hatte das GA-ME im Werbeschild auf linken Seite schon mal (da aber rechts). Und das Straßenpflaster war für wieder ein Indiz auf Shinjuku.

Einmal rauf einmal runter und alles wesentlich ist im Kasten. Damit ist die Hälfte von Shibuya erleidigt. Und egal was der Zeitplan sagt, es ist Zeit für ein Mittagessen.

(56) Noch Foto von der „Godzilla-Kreuzung“. Ja, der Standort ist falsch. Dieses mal war es ein technischer Fumble. Die Einstellung stammt aus mitten er Kreuzung. Ich hatte zwar bei Grün alle paar Meter ein Foto gemacht. Das Foto im richtigen Abstand war aber verwackelt.

Center Gai ist wirklich ein Hotspot. Es gibt hier einige Läden mit einer riesigen Warteschlange. Ein anderer Mitarbeiter nimmt hier auf der Straße bereits die Bestellung entgegen, damit der Kunde, um Resto angekommen, sofort essen, zahlen und wieder gehen kann.

(57) Diese Einstellung war unfair. Wir hatten Yodobashi Kamera schon mal. Und ich bin in google-Streetview lange auf der Westseite des Bahnhofs herumgelaufen, bevor mir einfiel, dass es auf der Ostseite einen zweiten Laden gibt. Diese Einstellung hier ist aus einer kleinen Nebenstraße, quasi beim Hintereingang.

Ich finde eine Ramenya ohne Warteschlange. Ein schmale Treppe führt in den Keller. Ich sitze einen schmalen Tresen mit Blick auf die Kellerwand. Die Toiletten sind irgendwo im 5F (4. Obergeschoss) und gehören zu der dort ansässigen Firma? Das wäre in Deutschland unmöglich, aus so vielen Gründen.

(58) Das ich den Shop gefunden ist ein Wunder. Den hatte ich mit google-Streetview nämlich nicht gefunden. Dies  war ein echter Glückstreffer. Und wie es aussieht, scheinen es immer noch die gleichen Besitzer zu sein.

Nach der Pause geht es nach Doganzaka, oder wie viele es auch kennen und nennen: „Love Hotel Hill“. Auf dem Weg dorthin nutze ich zwei Nebenstraßen, die ich, rückwirkend betrachtet, nachts wahrscheinlich nicht genommen hätte.

(59) Das ist wieder eine Aufnahme aus der Sammlung „Muss ich noch mal machen, nur ein paar Meter versetzt.“Wie die andere Aufnahme war es eine der letzten Einstellungen des gesamten Projekes, bei der wohl die Konzetration merklich nachließ.

Es ist schon spannend, diese Seite von Shibuya zu erkunden. Ich war nur zwei Mal in Shibuya (die Scramble Square ausgenommen): 2004 und 2006. Aber diese Ecke habe ich auch dann nicht besucht. Ich hatte sie einfach nicht auf meiner Agenda.

(60) Hier habe ich den Blickwinkel versemmelt. Ich hätte dichter am rechten Gebäude stehen müssen. Aber mit all den Regenschirmen im Screenshot habe ich das bei Fotografieren nicht realisiert.

Das ist übrigens der Eingang zur Center Gai, der Einkaufsstraße die an der berühmten Kreuzung beginnt (rechts ist Staba und der Jumbotron). Glaubt es oder nicht, ich war zuletzt 2004 in dieser Straße.

Wie erwartet, und gestern schon geschehen, führt mich das VNV-Projekt erneut an Orte, die ich sonst nie aufgesucht, bzw. so nie wahrgenommen hätte. Und diesen Mal ist es nicht der extreme Winkel.

Diese Straße hier wäre maximal der kürzeste Weg von A nach B gewesen. Ich hätte ihr keine Beachtung geschenkt. Vielleicht hatte ich sie allein wegen der Optik sogar gemieden.

(61) Diese Einkaufsstraße in Asakusa kannte ich noch nicht. Es ist die Straße, die mit Bild #37 beginnt, das mein erstes Foto im Projekt war. Ich habe nicht erwartet, dass ich sie genauso leer vorfinden werde wie im Video.

So langsam schult sich mein Blick für die etwas andere Kameraeinstellung. Ich entdecke vertraute Umgebungen aus neuen Blickwinkeln und werfe einen Blick in ansonsten unbeachtete Nebenstraßen und Gegenden.

(62) Diese Foto aus Nishi-Shinjuku war wegen der falschen Brennweite einfach unmöglich 1:1 nachzustellen. Und für den gleichen Bildinhalt hätte ich mitten auf die befahrere Kreuzung legen müssen. Der Ring unten im Bild gehört zur Ampelanlage der Kreuzung, auf deren Mittte ich gerade stehe und Autofahrer irritiere.

Das hier ist also Love Hotel Hill. Hm. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein beliebiges Kneipenviertel in Tokyo bei Tag. Nur die Werbetafeln an den Wänden sind mittlerweile sehr eindeutig; Hostessenbars und Stundenhotels … und auch viele Katzenbilder? Was ist der Deal mit diesen Katzenbildern?

(63) Labi aus einer anderen, als der gewohnten Blickrichtung. Ich habe ein paar Fotos mit Blick auf die Runde Seite des Gebäudes im Archiv. Wie in Shibuya ist ein riesiger Monitor in der Fassade eingebaut. Das Gebäude steht neben der Unterführung, die man benutzt, um von hier zum Nordeingang von Omoide Yokocho zu gelangen. Links hinter mir liegt die Godzilla Road.

2004 bin ich zum allerersten Mal nachts die Unterführung gegangen. Omoide Yokocho habe ich wortwörtlich links liegen gelassen. Diese schmale Gasse war mir suspekt. Damals hatte man mich vor Kabukicho gewarnt; ein Rotlichtbezirk und Yakuza. Dazu ein bischen Ortsunkenntnis und es war die erste Reise nach Japan … Erstaunlich wie beim Nachstellen eines Musikvideos die Erinnerungen hoch kommen.

Die zwei Fotos, die ich schießen will, sind in der gleichen Straße. Das eine ist das mit der Bar namen Lion (oder in Katakana RA-I-O-N). Das zweite ist nur ein paar Meter weiter. Und das war es im Prinzip auch schon. Aber es ist schon merkwürdig. Zunächst steht da immer noch der Hyundai rechts auf dem Parktplatz, als hätte man das Video erst gestern gedreht.

Und dann ist da ein paar Meter, am Ende der Straße, dieses Love Hotel mit einer Gartenmauer in leuchtendem Rot und Schwarz gestrichen. Hüsch ist was anderes. Das hier ist schrill, aber auf die falsche Art. Und gleich daneben steht ein kleiner Inari-Schrein. Er wirkt so fehl am Platz. Ich laufe noch (erfolglos) durch ein paar Nebenstraßen in der Hoffnung auf einen Glückstreffer.

(64) Der Eingang zur Hauptstraße von Kabukicho mal aus einem anderen Blickwinkel, wie in all den Reiseführern zu Tokyo. Und es ist ein weiteres Beispiel wie extreme Kamerawinkel (trotz Weitwinkel) neue Blickwinkel auf bekannte Szenen gebenkann.

Wie schon erwähnt: Bis Anfang der 2000er war  Kabukicho der Inbegriff von „Unterhaltung für Erwachsene“. Es ist ein bischen wie der Kneipenbereich in Yushima … Moment. Wo war noch mal mein Hotel?

Der heutige Tag ist bis auf eine letzte Einstellung komplett. Ich bin fast wieder im ursprünglichen Zeitplan. Es fehlt nur noch das Foto #74 mit dem Tor, auf dem Hyakkendana steht. Der Ort ist gleich um die Ecke; im Sinne des Wortes.

Dieser Projekttag ging erstaunlich schnell. Ich war anfangs noch gestresst, weil ich über zwei Stunden hinter meinem Zeitplan war. Aber mit jedem Foto habe ich Zeit gut gemacht, trotz Mittagspause.

(65) Noch ein Foto von dem ich zuerst dachte, dass ich es nie zuordnen könnte. Aber wenn man sich auf Shinjuku, Shibuya und Asakusa beschränkt, dann sind das gar nicht so viele Brücken, die man prüfen muss. Der entscheidende Tip war das Brückengeländer. Dieses gehört zur Brücke, die Teil vom Tokyo Goverment Building Complex ist

Für den ursprünglich geplanten, ersten Abschnitt von Shinjuku bin aber immer noch zu weit hinten dran. Aber es bleibt bei einem sofortigen Rücksturz nach Kanda genug Zeit, um entspannt den Kimono zu kaufen. Der war gestern geplant, aber ich hatte auf dem Ryogoku Matsuri (absichtlich) die Zeit vergessen.

(66) Der zweite Splitscreen im Video: Der linke Teil ist vermutlich unter irgendeiner Brücke. Bis ich eine Idee habe, bleibt die linke Seite bei mir leer. Der Blickwinkel der rechten Seite stimmt nicht ganz, aber der Gehweg war wegen einer Baustelle sehr schmal und ich stand den anderen Passenten im Weg (in Tokyo herrscht Rechtsverkehr für Fußgänger).  Das ist auch die Einstellung, über dessen Geländer ich Bild #31 zuordnen konnte.

Ach ja, der letzte Teil (Shinjuku) startet erst in drei Tagen. Morgen ist der letzte Tag der Heiwa-Ära. Und danach ist der 1. Mai, der erste Tag der Reiw-Ära. Die beiden Tage sind für andere Dinge reserviert. Prioritäten. Ihr wisst schon. Das heißt aber auch, dass ich ganz Shinjuku auf den 2. Mai, der auch schon teilverplant ist, und 3. Mai, der ebenfalls verplant ist, verschieben muss. ich habe das Gefühl, der letzte Abschnitt wir Stress.


Der letzte Abschnitt (Shinjuku) wird mich einen ganzen Tag und Nerven kosten …