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Kanazawa

It was snowing over night. Not much, but now there is some kind of winter feeling. First stop today is Kanazawa castle. It is not complete and a reproduction too. It is worth a visit. I enter the inner place thru the big and heavy gate. The castle wall is white with black wooden beams and roof tiles. With the snow, everything is black and white, but the sky, that is grey.

Kanazawa Castle

On the outher side of the castle lies the famous japanese garden Kenrokuen. It is one of the famous three. In summer it must be awesome. Even now in winter time the view is stunning. The central garden and the grass field. Like always they represent different landscapes. Even mountain regions with a river. It looks funny. All the branches of the trees are tied to ropes that are connected to a central pole. From distance they look like cones. I don’t know, why the do it. Maybe to influence the growth direction or to pretect the leave against the weigth of the snow.

I stop at the tea house. I order some green tea and rice cake (the fluffy stuff not the cracker) and enjoy the view from the padio into the garden. I could sit here for hours. Every position offers a unique perspective. It is cold and snowing again. This is how a winter holiday should be. Relaxing.

On the way to NishiCchaya I stop at the Noh theatre museum. I admire the mask and kimono. They even have a noh kimono to put on. This is something I love Japan for: They have many things to participate. Lucky that I am used to this type of cloths. Thanks to Kendo and Iaido. I don’t know how they can perform a full play with this stuff. The kimono really is heavy and it is hard to breath with the mask on. No I really have respect for the actors.

Garden

Nishi-Chaya is only a short street with a few old houses. They are in good condition. But I expected more. There is no resto, no souvenir shop. The search for Ninjadera is hard to find, but this is not the reason for its name. In this area are many tiny temples. I walk around a little bit. This area is a typical residential area. I walk around a little bit. Next stop is Nagamachi and old samurai houses area. Here you can shoot a samurai movie. The high garden walls are covered with bamboo mats.

I totally forgot about the Oyama shrine until I stood right in front of it. The gates is unique. It was designed in 1599 by a dutch architect. It is a mixture of japanese, chinese and european elements. OK, you don’t have to like it.

Now a brief stop at the famous fish market. Lobster for $160, 40″ long octopus tentacles of deep red color and so many more strange stuff. Surprising what is considered as eatable (and some of this stuff really is tasty). The smell is very faint and fresh. This is how fish should smell. Almost not at all. Here I am the same opinion like Automatix (Asterix). But, for lunch I go for caree in a resto next to the market.

Nishi-Chaya and Higashi-Chaya

Higashi-Chaya is definately worth the walk. It is like a small version of Gion. There are two streets with old tea houses. In ancient time Geishas were bookable all over this places. Two streets are not much, but it is a lot bigger than Nishi. It feels like entering an old part of Japan when I entered a tea house. Pictures are not allowed, but the couldn’t catch the feeling anyway. A guest room always is a set of two rooms: one for the guests and one for the geisha and the equipment.

On the way to the train station (have to take another picture of the wooden skulpture/gate) I discover a small shopping street and a temple with a nice mon. In one of the shops I buy a curtain for my kamidana. But I am not able to find a tanzen (kind of haori for the winter) in my size. Neither at the train station. There is also no evidence of an Oosaka style haramaki, that I am looking for too.

Suddenly snow is falling. No. Arare. Like yesterday the streets are white within a second. This would be a perfect set up for pictures in Higashi-chaya or Nagamachi. But I am too far away. A minute later the sprinkler on the streets wash away the scenery. On the pedestrian the arare is 3cm high. I enjoy this fading view and moment.

Kanazawa

Back at the fish market I find a tiny izakaya in the basement. I order kariage, tine wooden sticks with breaded fish, meat, vegetable and other „stuff“. Here this days ends in a comfortable atmosphere. In the Ryokan a short visit to the onsen and then I fall into the futon.

[deutscher Blogeintrag]

Kanazawa

Über Nacht hat es geschneit. Nicht viel, aber so hatte ich mir das gedacht: Winterstimmung. Der erster Stop heute ist die Burg von Kanazawa. Die Anlage ist noch nicht komplett, soweit ich gelesen habe, wird zur Zeit rekonstruiert. Das was fertig ist, kann sich sehen lassen. Man schreitet durch das Tor und steht auf dem Innenplatz und hat den Blick auf eine Burgmauer mit Wachtürmen. Die Wände sind weiß, die Dachziegel und Holzbalken schwarz. Maximaler Kontrat. Gerade jetzt mit dem Schnee überall.

Kanazawa Castle

Gleich hinter der Burg ist der Kenrokuen, einer der drei schönsten Gärten Japans. Im Sommer muß der ein Kracher sein. Jetzt im Winter ist er schon die Wucht. Es gibt Rasenflächen, einen zentralen Garten. Wie immer sind mehrere Landschaften dargestellt. Auch eine Bergregion mit Bergwald und Flußlauf. Witzig: Die Äste der Bäume sind mit Seilen hochgebunden und sehen von weitem wie große Kegel aus. Warum sie machen weiß ich nicht. Wegen dem richtigen Wachstum oder wegen der drohenden Schneelast?

Ein Stop im Teehaus muß sein. Von der Terasse aus hat man Blick auf einen eingezäunten Teil des Gartens. Dann gibt es traditionell grünen Tee und Reiskuchen. Hier könnte ich stundenlang sitzen. Jede Position bietet eine neue Perspektive; wenn es nicht so kalt wäre. Es schneit wieder. So sollte Urlaub sein. Entspannend.

Auf dem Weg nach Nishi-Chaya mache ich einen Stop im Noh-Theater-Museum. Hier sind Masken und Kimono ausgestellt. Man darf sogar anprobieren. Das finde ich so schön in Japan. Museen haben oft etwas zum Mitmachen. Ich habe die Kleidung anprobiert. Mein Kendo und Iaido ist jetzt hilfreich. Hakama und Kimono sind keine Unbekannten. Ich weiß nicht, wie die ein ganzes Theaterstück mit diesen Masken durchziehen. Das ist wie unter PA. Mein Respekt vor den Schauspielern wächst.

Garten

Nishi-Chaya ist nur eine kurze Straße. Die alten Häuser sehen nicht schlecht aus, ich hatte aber mehr erwartet, zumal es keine Resto oder Geschäfte gibt. Die Suche nach dem Ninjadera ist schon kniffeliger. Hier stehen so viele Tempel. Welcher ist es denn jetzt? Ich mache mal auf Verdacht Fotos, bevor ich zum nächsten Ziel, Nagamachi, gehe. Hier stehen ein paar alte Häser und die Straße strahlt Gemütlichkeit aus. Die hohen Mauern um die Grundstücke sind mit Bambusmatten verkleidet. Man fühlt sich wie im alten Japan.

Den Oyama-Schrein hatte ich total vergessen. Jetzt stehe ich durch Zufall davor. Das Tor sieht komisch aus. Es wurde 1599 von einem niederländisches Architekten entworfen; eine Mischung aus japanischen, chinesischen und europäischen Elementen. OK, muß man mögen. Zumindest einzigartig.

Es folgt ein kurzer Abstecher über den Fischmarkt. Krabben für 120€, 1m lange Oktopus-Tentakel in knallrot und so vieles „meer“. Erstaunlich, was die Japaner alles essen (und wie lecker das teilweise ist). Der Geruch auf dem Fischmarkt ist fast neutral; So muß Fisch riechen. Ich bin da der gleichen Meinung wie Automatix. Trotz aller Angebote entscheide ich mich für Karree in einem kleinem Resto nebenan. Und weiter …

Nishi-Chaya und Higashi-Chaya

Der Bezirk Higashi-Chaya war definitiv den Fußmarsch dorthin wert. Hier stehen wie in Nishi alte Teehäuser, also Lokale in denen Geishas gebucht werden konnten (vgl. Gion on Kyoto). Higashi ist kaum mehr als ein Straßenzug und ein paar kurze Nebenstraßen, aber größer als Nishi. Hier wird ein Stück altes Japan lebendig. Ich besichtige eines der Teehäuser. Fotos darf ich nicht machen. Ich gehe durch die verschiedenen Räume. Ein Gästezimmer besteht immer aus zwei Räumen; einen für den Gast, einen für die Geisha und ihr Utensilien.

Auf dem Weg zum Bahnhof finde ich eine kleine Einkaufsstraße. Hier steht noch ein Tempel mit einem sehenswerten Mon. Ich finde ein Geschäft, indem ich einen Vorhang für mein Kamidana kaufe. Ein Tanzen in meiner Größe finde ich nicht; ebensowenig wie am Bahnhof. Haramaki gibt es, aber nicht in dem Osaka-Stil, den ich Suche.

Plötzliches wieder Schneefall; Arare. Genau wie gestern. Alles ist in Sekunden weiß. Das wäre ideal für Fotos, aber so schnell bin ich nicht in Higashi-Chaya oder Nagamachi. Die Pracht hält nicht lange. Sofort springen die Sprinkleranlagen auf der Straße an und spülen alles weg. Außerdem dämmert es schon. Auf dem Fußweg bleibt der Arare etwa 3cm hoch liegen. Ich einfach hier und genieße kurz den Anblick.

Kanazawa

Zurück auf dem Fischmarkt finde ich ein kleines Izakaya im Keller. Hier gibt es Kariage, kleine Holzspieße mit panierten Sachen: Fisch, Fleisch, Gemüse. So findet der Tag ein gemütliches Ende. Im Ryokan schnell noch ein Abstecher ins Bad. Das muß sein. Danach bin ich so entspannt bzw. müde, daß ich fast sofort ins Futon falle und einschlafe.

[english blog entry]