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Hotel 2025

0 — Steigenberger Hotel, Frankfurt Airport (1 Nacht)

Unterschweinstiege 16, 60549 Frankfurt am Main
phone: +49.69.69750; info@airporthotel.steigenberger.de; 3H5Q+GP

Hotel: Das Hotel ist, zugegeben, an manchen Stellen in die Jahre gekommen. Es ist auch nicht die günstigste Option. Ich übernachte dort vermutlich aus Tradition; und wegen des Airport-Shuttle. Ein weiterer Pluspunkt ist der Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Massagen.

Leider ist das Hotel teuer; weniger die Zimmer, eher die Bar. Das Speisenangebot ist relativ begrenzt. Es gibt das Restaurant „Oberschweinstiege“, aber immer wenn ich dort bin, hat es einen Ruhetag.

Zimmer: Ich hatte wieder ein Zimmer im Executive Tower. Ich habe gelernt, dass dies die Räume mit den älteren Design sind. Oh, bitte so lassen. Ich mag das dunkle, rötliche Holz. Das hat für mich was von Chefetage.

Anreise: Mit der Detuschen Bahn fährt man, wenn die Bahn mal fährt, bis „Frankfurt Flughafen“, dann geht man zum Flughafen rüber und nimmt den Shuttlebus, der regelmäßig fährt. Achtung, Taxifahrer sind angepisst, wenn man „nur“ bis zum Steigenberger will.

Umgebung: Das Hotel ist in diesem kleinem Fleck zwischen der A3, der A5 und der B43. Hier tummeln etliche Hotels, die speziell für Gäste des Flughafens optimiert sind.

Fazit: Es war bisher mein go-to-Hotel am Flughafen, aber es hat Konkurrenz bekommen.


1 — Edo Sakura江戸さくら (5 Nächte)

3-2-13 Shitaya, Taito-ku, 〒110-0004 Tokyo
phone +81.3.5808.1730; info@tokyoedosakura.com; PQFP+94

Hotel: Das Hotel ist relativ klein und liegt in einer Anwohnerstraße (bitte nachts nicht zu laut sein), gegenüber einer Schule. Alles verströmt den japanischen Charme, den moderne Hotels vermissen lasen. Ab diesem Urlaub muss ich wohl auch erwähnen: Das Personal ist Japanisch; und das passt ideal zum Style des Hotels.

Das Frühstück ordert man am Tag vorher und kostet extra. Damit hat man maximale Flexibilität. Es gibt japanische und westliche Optionen. Alle sind einfach. Für mich war das definitiv ausreichend und ein guter Kompromiss, da ich sonst gar nicht frühstücke und im Urlaub keine Zeit verlieren will.

Zimmer: Ich hatte ein Tatamizimmer, das relativ groß war. Das Bad war einer der typischen Cubicles in hellem beige.

Anreise: Fußläufig (auch mit Koffer) ist die U-Bahnstation Iriya (Hibiyalinie, H-18). Es ist nur eine Station von Ueno-Station. Man sollte aber die Rushhour meiden. Dann wird es voll und Koffer werden eine Herausforderung. In Iriya öffnen die Türen auf der linken Seite.

Umgebung: Wie erwähnt liegt das Hotel in einem Wohngebiet. Die Straße ist eine kleine Nebenstraße. Nachts ist es ruhig; tagsüber auch. Es gibt einen 7eleven und einen FamilyMart an den Ausgängen der U-Bahn-Station. Sonst ist nicht viel los.

Fazit: Es ist ein kleines Hotel mit (auch) Tatamizimmern. Ich habe mich sofort wohl gefühlt. Das Sento muss ich beim nächsten Besuch testen.

2 – Prostyle Ryokanプロスタイル旅館横浜馬車道 (2 Nächte)

5-64 Tokiwacho, Naka-ku, Yokohama, 〒231-0014 Kanagawa
phone: +81.45.6622.222; CJWM+PX

Hotel: Das Hotel ist, wie der Name vermuten lässt, eine moderne und stylische Interpretation eines Ryokans. Alles ist funktional. Die Rezeption ist gleichzeichtig die Bar, die westlichen Lounge-Charme hat.  Die Saune habe ich nicht getestet.

Zimmer: Ich hatte ein Tatamizimmer. Es war relativ klein, aber für mich alleine OK. Es hatte kein „echtes“ Futon, das man ausrollen muss. Das Bett ist ein Kompromiss aus Futon auf dem Fußboden und westlichem Bett. Wer nicht Full-Japan-Style beim Schlafen gehen will, sollte diese Option probieren.1 Das Badzimmer ist geteilt in Toilette und Dusche/Badewanne. Und das es ein „Prostyle“ ist, ist es zur Abwechselung mal nicht beige.

Anreise: Das Ryokan liegt fußläufig zur Station Kannei. Es gibt eine U-Bahn-Station der Blue Line und eine JR-Station (Negishi Line, JK), beide Linien laufen über Yokohama Station. Beide Stationsteile sind unterirdisch verbunden. Vom Ausgang 9 (und  8) sind es knapp 100 m zum Ryokan.

Umgebung: Kannei hat eine gute Auswahl von Kneipen und Restaurants. Fußläufig sind Chinatown, die Waterfront und auch der Landmark Tower erreichbar. Für diesen und für das Kneipenviertel Nogecho (Jazz Clubs)  empfehle ich eine Station mit Blue Line oder JR; Haltepunkt Sakuragicho … nicht wegen der Entfernung. Der Weg ist einfach langweilig.

Fazit: Es ist definitiv ein Hotel für einen zukünftigen Aufenthalt in Yokohama. Es liegt taktisch günstig und hat Stil.

3 — Candeo Hotels Kyoto Karasuma Rokkakuカンデオホテルズ京都烏丸六角 (4 Nächte)

149 Rokkakudori Nakagyo Ward, 〒604-8164 Kyoto
phone: +81.75.366.2377; 2Q45+WH

Hotel: Das Hotel ist optisch ein Knaller. Vor ist ein altes japansiches Gebäude. Dahinter ist ein Neubau. Am ersten Abend ist mir nicht einmal aufgefallen, dass es kein Lobby war, sondern draußen. Auch die Flure waren Laubengänge. Im Sommer heißt das keine A/C und im Winter keine Heizung.

Eyecatcher ist definitiv der Altbau. Hier ist auch der Frühstücksraum, das übrigens ein japanisches Bento war. Eine westliche Option war nicht verfügbar. Den Loungebereich, ein weiteres japanisches Tatamizimmer habe ich nicht genutzt. Der war gut besucht und mir war nicht nach Geselligkeit.

Das Personal ist international und nach meinem Gefühl indisch dominiert. Und es hat mich irritiert. Mein Gehirn erwartet japanisches Personal. Hier fühlte ich mich kurz nach Page, AZ zurückversetzt, wo die beiden großen Hotels auch in indischer Hand waren. Der Service war gut, aber für die typische japanische Hospitalität fehlte mir das japanische Gesicht dazu.

Zimmer: Das Zimmer war für japanische Verhältnisse eine Suite. Wie schon in Yokohama war es ein Tatamizimmer mit „Futonbett“, als Kompromiss an westliche Besucher. Auch im Design das Zimmer ein Mix aus West und Japan, der mir sehr gut gefallen hat.

Anreise: Von Kyoto Eki aus mit der Kasauma Line (U-Bahn) zwei Stationen nach Karasuma Oike. Von dort muss man in Richtung Süden gehen. Vom Ausgang 5 geht man zwei Kreuzungen die Hauptstraße entlang (bis zum Family Mart). Dann biegt man rechts in die Rokkaku-dori. Das Hotel ist nach 50 m auf der linken Seite.

Umgebung: Um das Hotel herum gibt es nicht viel. Das Samuraimuseum ist ebenfalls in der Rokakkudori (ca. 400m nach Osten). Die Burg Nijo-jo  ist etwa 600m enfernt. Zum Nishiki Market sind es auch 600 m, nur leider in die andere Richtung. Vorteil des Hotels ist die taktische Lage zwischen den U-Bahn-Stationen Karasuma Oike und Shijo bzw. Karasuma.

Fazit: In der Gesamtbewertung streitet sich das Cando mit dem Edo Sakura um Platz 1 auf dieser Reise. Das Edo Sakura gewinnt nur, weil es so klein und cozy wirkte. Das hier ist vermutlich rein objektiv betrachtet der Gewinner.

4 — Livemax Resort Aki Miyajima (3 Nächte)

Uonotanachō-634 Miyajimacho, Hatsukaichi, Hiroshima 〒739-0588
phone: +81.829.40.2882; 78XF+FH

Hotel: Das Hotel gehört zu einer Hotelkette, die sich eindeutig auf ausländische Gäste ausgerichtet hat. Es liegt auf der Bergseite des Ortes und nicht am Wasser, etwas abseits vom Trubel.

Sehr japanisch ist, dass man gleich am Eingang die Straßenschuhe auszieht. Mit dem ganzen Sand und den potentiellen Hinterlassenschaften der Rehe keine schlechte Idee. Frühstück und Dinner habe ich ausgelassen, von daher kann ich hierzu nicht berichten.

Leider war der erste Eindruck nicht optimal. Der Geruch des Abendessen war überall in der Lobby in den Fluren zu riechen und sehr intensiv. Und dass Hummer und Austern gegrillt wurde, war dabei nicht von Vorteil.

Auch hier war das Großteil des Personals nicht japanisch. Und wieder hat es mich irritiert. Ich bleibe dabei. Es fehlt einfach eine Erfahrung: das Engrish, diese kleine Sprachbarriere.

Zimmer: Ich hatte für mich ein Tatamizimmer gebucht. Es waren moderne schwarze Tatamimatten aus Kunststoff. Es wirkte sehr schlicht, aber das liegt zu Teilen sicherlich am vorherigen Hotel.

Anreise: Von der Fähre geht man in die Stadt. Relativ mittig an der Promenade biegt man links ab (steht man vor dem Kinsuikan, ist man zu weit). Man geht die Nebenstraße einfach bis zum Ende. Die letzten Meter sind etwas steil, gerade mit Koffer. Aber es hält sich in Grenzen.

Umgebung: Die kleine Stadt mit all den Shops für Touristen ist einfach 150m vom Hotel entfernt. der Rest aller touristisch interessanten Punkte ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. (Das gilt allerdings für fasta alle Hotels hier auf Miyajima).

Fazit: Das Hotel konnte leider so gar nicht bei mir punkten und belegt den letzten Platz. Es war zu touristisch. Das Hotel hatte von Anfang an einen schlechten Start. Schon beim Buchen war es nicht mein Wunsch, sondern das Hotel, das noch zu einem akzeptablen Preis verfügbar war.

5 — Hotel Trusty Osaka Abenoホテルトラスティ大阪 阿倍野 (4 Nächte)

1-5-10-300 Abenosuji, Abeno Ward, Osaka, 〒545-0052
phone: +81.6.6530.0011; JGW6+FW

Hotel: Das Hotel ist sehr westlich. Der Eingangsberich hat die Rezeption, die fast nahtlos in den Barbereich übergeht, der morgens aus Frühstücksareal genutzt wird. Das Publikum war international, zumindest akustisch von Chinesen dominiert.

Das Frühstück ist ein Buffet aus westlichen und japanischen Elementen. Ich hatte Spaß beim Mixen. Kaffee und Misosuppe sind aber nicht für jeden.

Zimmer: Das Zimmer war, ich habe vergessen Fotos zu machen, absoluter westlicher Standard. Vermutlich habe ich genau deshalb vergessen, ein Foto zu machen.

Anreise: Vom Tennoji Banhhof ist es relativ einfach. Leider ist der Untergrund nicht vollständig bei google-maps abgebildet. Orientiert euch in Richtung Ausgang 13, dann seit ihr schon mal auf der richtigen Straßenseite.

Der Eingang zu Hotel ist in 3F. Darunter sind Geschäftsräume, u.a. der UFJ Bank. Ein Fahrstuhl führt direkt aus dem Untergrund dorthin. Der Eingang dazu ist direkt am Eingang von UFJ im Untergrund.

Umgebung: Das Hotel liegt an einer sehr geschäftigen Kreuzung. Nördlich von JR Tennoji und sündlich von Kintsu Osaka-Abenobashi sind keine Kneipenviertel für ein Feierabendbier. Direkt auf der anderen Straßenseite ist Harukas 300, das derzeit höchste Gebäude Japans mit Aussichtsplattform und Shopping Mall (für Souvenirs).

Shitenno-ji und Tsutenkaku sind theoretisch fußläufig erreichbar. Den Rest erreicht man bequem mit den vielen Bahnlinie, die ab Tennoji bzw. Osaka-Abenobashi fahren: Die Osaka-Loop-Line verbindet mit Tennoji und Umeda, die Midosuji-Subway fährt nach Dotonbori, Umeda und Shin-Osaka, Tanimachi-Line für Osaka Castle und Umeda, …

Fazit: Mit dem Hotel macht man nichts verkehrt. Seine Lage direkt neben Tennoji Station und direktem Zugang zum Untergrund macht es zu einer guten strategischen Entscheidung. (Außer man will viel mit dem Shinkansen unternehmen.)


6 — Vessel Hotel Campana Nagoya (4 Nächte)

2-30-7 Meieki, Nakamura Ward, Nagoya, Aichi 〒450-0002
phone: +81.52.569.0011; 5VGM+6F

Hotel: Das Hotel ist sehr westlich. Die Einrichtung ist modern. Ich hatte das Hotel wegen des Onsen/Sento gebucht, das ich dann aber nicht genutzt habe. Das Frühstück kann ich auch nicht bewerten.

Gefühlt war ich der einzige nicht-chinesische Hotelgast. Gestört hat es mich nicht. Ich war eh nur zum Schlafen dort.

Zimmer: Das zimmer war ein einfaches westliches Zimmer. Die Größe war ok, das Design modern. Ein wenig Holz machte es wohnlich. Sonst bekommt man ja immer nur eine weiße Wand. Das Bad war der Standard-Cubicle.

Anreise: Von Nagoya-Station sind es etwa 500. Im Untergrund wäre Ausgang 1 die Wahl. Auf Straßenebene verlässt man den Bahnhof am Hauptausgang (Osten) und geht nach links. Man quert die Zufahrt zum Busdepot und benutzt dann die Ampel, rüber zu Karaoke Joysound. Hier ist auch der erwähnte Ausgang 1. Man geht nach etwa 50m in die schräg links abzweigende Straße. Bis zum Hotel sind es drei Kreuzungen.

Umgebung: Fußläufig ist eigentlich nur Nagoya Station. Für den Rest von Nagoya sollte man die U-Bahn bemühen.

Fazit: Das Hotel ist ok, aber eine rein strategische Entscheidung, wenn man viel mit JR (bzw. Kintetsu oder Meitetsu) unterwegs sein wird.

7 — APA Hotel Keisei-Narita Sta. (2 Nächte)

906 Hanazakicho, Narita, Chiba 286-0033
phone: +81.570.053.111; Q8G8+PP

Hotel: Dieses Hotel ist ein klassisches Business Hotel. Ein relativ kompaktes Zimmer. Der Fokus liegt auch einfachen Check-in, Express-Check-out und Schlafen. Es gibt eine kleine Bar/Restaurant. Sonst ist das Hotel nicht wirklich spannend.

Zimmer: Das Zimmer war klein.  Mit zwei Koffern musste ich mich gut organisieren. Immer fehlte ein wenig Rangierfläche. Das Bad, wie immer der Standard-Cubicle. (Daher auch kein Foto.)

Anreise: In der Keisei-Station gibt es einen Nebenausgang, der über mehrere Rolltreppen nach unten führt. Die Rolltreppe endet direkt an der Straße und direkt nebem dem Hotel. So dicht am Bahnhof war kein anderes Hotel jemals.

Umgebung: Direkt am Hotel ist nichts von Interesse. Für alle Dinge in Narita und Umgebung muss man mit der Rollstreppe hoch zur Keisei Station. Japan Rail ist etwa 150m entfernt. Die Omotesando, die zum Narita-san führt, starten im Prinzip genau zwischn Keisei und JR.

Fazit: Ein Hotel, das man einzig aus strategischen Überlegungen und wegen des Preises wählt. Man nichts verkehrt, aber man darf nur Stadard erwarten (was in Japan immer ausreichend ist).