Down Periscope ist ein Komödie von 1996 mit Kelsey Grammer in der Hauptrolle.
Die Story: Kapitän Tom Dodge (Kelsey Grammer) ist beim seinem Vorgesetzen Admiral Grham (Bruce Dern) wegen seines Stils nicht beliebt. Mit einer unmöglichen Mission will Graham daher Dodge Karriere beerdigen. Er soll mit einem alten, verrosteten Diesel-UBoot und einer Besatzung von Problemfällen gegen moderne Atom-UBoote in einem Manöver antreten und gewinnen. Der Rest ist offensichtlich und geradeaus.
Kritiken: Die waren nicht die Besten. Harmloser Nonsens ist, glaube ich, die höflichsten Beschreibung. IMDB liestet den Film mit 6.2/10. Rotten Tomato listet 11% auf dem Tomatometer und 63% auf dem Popcornmeter. Egal. Ich mag den Film. Es ist kein Meisterstück, aber harmloser Klamauk geht immer. Aber Vorsicht. Einige Witze sind nichts für woke Snowflakes. Es ist der humor der 1990er … und damit genau das richtige für einen Gen-X wie mich.
Der Drehort: Bei meinem zweiten Besuch von San Francisco habe ich auch das UBoot USS Pampanito (SS-383). Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Auf diesem Boot wurde der Film zum großen Teil gedreht. Mangels wissen habe ich nicht von jeder Einstellung ein Foto. Ich muss hier mit dem Leben, was ich habe.
Die Schiffsaufbauten wurden entweder für den Film geändert oder aber danach für die Besucher. Die Deckskanonen sind an einem anderen Ort.
Im Film steht eine Kanone an Deck hinter dem Turm. Eine weitere Kanone steht auf erhöht auf dem Turm in Richtung Heck. Heute hat die USS Pampanito drei Kanonen, zwei auf dem Turm und eine eine an Deck in Richtung Heck.
Ich vermute, dass es ursprünglich 4 Kanonen gab. Zwei an Deck und 2 erhöht auf dem Turm. Warum sonst gibt es zwei Verbreiterungen an Deck und zwei runde Plattformen mit Geländer am Turm.
Wie dem auch sei, im Film gibt es zwei Kanonen: eine Deckskanone in Richtung Bug und eine Turmkanone in Richtung Heck. Bei meiner Besichtigung hatte die USS Pampanito drei Kanonen: zwei am Turm und eine an Deck, aber in Richtung Heck.
Dies hat mich etwas verwirrt, als ich die Szenen am Turm zuordnen wollte. Hier müsste ich mich am Geländer orientieren. Die Abstände der Streben ist Richtung Bug leicht anders. Ein zweiten Give-away ist die Stromlinienform des Turm mit der Spitze zum Heck (nicht zum Bug; Stichwort Tropfenform).
Hier die Bugseite dese Turms zum Vergleich.
Unter Deck lassen sich einzelne Szenen leicht zuordnen. Leider habe ich hier kaum die passenden Fotos. Ich muss also etwas kreativ werden.
Hier sind die Tiefenruder:
Beim Torpedoraum bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies im Studio gedreht wurde. Ich habe Fotos vom Bug- und vom Heck-Torpedoraum. Sie sehen sich sehr ähnlich und passen beide nicht zur Szene im Film.
Theorie zwei ist, dass der Hecktorpedoraum umgebaut wurde. Er hätte genug Platz. Ich stehe zwischen den Torpedos, die man im Film sieht. Die Torpedorohre ragen wie man sieht mindestens zwei Meter in den Raum. Im Film ist dort eine schwarze Wand mit Armaturen. Man sieht aberm dass er Raum tiefer ist (Beleuchtung am Boden). Ich vermute, die haben den Bereich aufgeräumt, damit die Szene nicht mit unnötigen Details überfrachtet wird.
Mein Tipp fällt auf den Hecktorpedoraum, weil ich hoffe, dass der Film konsistent ist. Sie feuern die beiden Torpedos am Filmende aus Rohr 1 und 2. Diese sind am Bug. Außerdem sieht man zwei Pritschen, die es im Bugtorpedoraum nicht gibt.
Die größten Kopfzerbrechen hat mir der Maschinenraum bereitet. Es gibt zwei Räume. Und es wurde in beide Richtungen gedreht. Zum Glück gibt es in einem der Maschinenräume eine Leiter nach oben. So konnte ich einen Teil der Szenen zuordnen.
Auch die Szene mit Kelsey Grammer ist aus diesem Raum, da er sich eindeutig auf dem schrägen Schreibpult abstützt, dass es so im anderen Maschinenraum nicht gibt.
Aber … Man sollte in dieser Szene und in dem Scrennshot davor die schwarze Schalttafel im Hintergrund neben dem Schott sehen. Ich vermute, hier wurde wieder aufgeräumt, damit die Einstellung nicht in unnötigen Details versinkt.
Man sieht übrigens den Hebel, um die Diesel abzustellen. Bei der Szene mit dem Whisky, der die Mischung verdünnt, damit die Maschine ein paar Umdrehungen mehr macht, muss ich mein Veto einlegen. Das ist zu wenig Whisky. als dass es was machen würde. Außerdem ist das nicht der Dieseltank, sondern der Luftfilter. Den Tankdeckel haben die für den Film angeklebt.
Sollte ich jemals wieder nach San Francisco kommen, werde ich die fehlenden Bilder nachholen.
Hinweis: Die Screenshots sind mit absicht nicht HD und ich habe zudem die Ränder beschnitten. Ich begebe mich bezüglich Copyright auf dünnes Eis.
Nachtrag: Es gibt noch einen zweitem Militärklamauk mit Kelsey Grammer: The Pentagon Wars von 1998. Auch kein Meisterwerk, aber es erinnert mich irgendwie daran, wie Projekte bei mir auf der Arbeit aus dem Ruder laufen, weil Leute ohne Ahnung meinen, sie müssen sagen wo es lang geht.




























