Schlagwort-Archive: Monterey

Movie Night – San Francisco, Filming Location

San Francisco ist eine Filmstadt. Umzählige Filme wurden hier gedreht. Man könnte Wochen damit zubringen, all die Drehorte aufzusuchen und vorher-nachher-Vergleichsfotos zu machen. Es wäre eine Lebensaufgabe. Alleine alle Szenen von Bullitt, Die Straßen von San Francisco und Dirty Harry zu finden, würde Tage dauern. Also konzentriere ich mich auf einige wenige Filme, die ich auch gesehen habe.

Big Trouble in Little China

Dies ist ein aus meiner Sicht Klassiker der 80er-Jahre. John Carpenter hat Regie geführt.1 In der Hauptrolle sehen wir Curt Russell.

Synopsis: Lo Pan (der Bösewicht) lässt die Verlobte von Wang Chi entführen, um mit ihr als Opfer einen 2200 Jahre alten Fluch zu lösen, der auf ihm lastet. Jack Burton (LKW-Fahrer und Held) und Egg Shen (Touristenbusfahrer und Magier), gespielt von Legende Victor Wong, helfen Wang Chi bei der Suche. Was folgt sind Auseinandersetzungen mit den Lakaien von Lo Pan, die ebenfalls damönische Kräfte besitzen.

Der Film bekam gemischte Kritiken. Es ist sicherlich kein Meisterwerk. Für mich ist es leichte Unterhaltung; auf der gleichen Ebene wie „Auf der Suche nach dem Goldenen Kind“ mit Eddie Murphy. Heute würde ich sagen: Ein typischer Film der 1980er.

48 Hours

Dieser Film von 1982 hat Mick Nolte und Eddie Murphy in den Hauptrollen und ist ein weiterer Klassiker der 1980er.

Synopsis: Der Film beginnt mit einer Gefangenbefreiung von Alber Ganz (der Bösewicht). Zur gleichen Zeit wird Jack Cates (gespielt von Nick Nolte) Zeuge der Ermordung von zwei Kollegen, als sie versuchen Ganz festzunehmen. Cates versucht nun Ganz mit der Hilfe vom Krimiellen und Quasselstrippe Reggie Hammond (gespielt von Eddie Murphy) festzunehmen. Das ungleiche Paar hat nun 48 Stunden für diesen Job.

Der Film bekam gute Kritiken und verhalf Eddie Murphy zu seiner Filmkarriere. Er wurde für den Golden Globe als Bester Nachwuchsschauspieler nominiert. // Das Bild ist noch ein Platzhalter, den ich bei Gelegenheit austauschen muss.

Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart

Über Star Trek IV streiten sich die Gemüter. Ich find den Film OK. Er hat aber ein paar Schwächen. Der Film kam 1986 in die Kinos, Leonard Nimoy (Mr. Spock) führte Regie.

Synopsis: Ein Sonde unbekannter Herkunft bedroht die Erde. Es stellt sich heraus, dass die Sonde Kontakt mir Buckelwalen aufnehmen will, die seit Jahrhunderten ausgestorben sind. Um die Erde zu retten, unternimmt die Enterprise Crew einen Zeitsprung in das Jahr 1986, um einen Buckelwal zu entführen, der sich im San Francisco Aquarium befindet.

Eine der bekannten Szenen zeigen die Star Trek Crew in der Straße Columbus Ave. Im Hintergrund sieht man das Transamerica Pyramid und das kupferfarbene Sentinel Building (aka. American Zoetrope). Es ist ein „Establishing Shot“, der die Handlung eindeutig in San Francisco veortet. Und ja, hier stand ich an der falschen Kreuzung.

Die Szenen am Science Institute … die mit dem Wal, wurden nicht in San Francisco gedreht, sondern in Monterey. Das Aquarium ist knapp 500m von meinem Apartment entfernt. Kein Witz. Als ich das allererste Mal am Aquarium war, hatte ich ein Deja-Vuz-Erlebnis.

Das Aquarium diente für die Außenaufnahmen. Allerdings wurde der Strand von Moneterey im Hintergrund gegen die Skyline von San Francisco ausgetauscht. Auch Wale gab es nie im Aquarium.

Full House

Die Eröffnungssequenz der Sitcon Full House (1987-1995) zeigt die berühmten Painted Ladies. Dies sind 5 Häuser neben dem Alamo Square. Auch wenn man nicht auf Jagd nach Film Locations ist, kann man einen Abstecher in diesen Park machen. Er liegt aber etwas abseits, der restlichen Sightseeing Spots. Die Farben der Häuser haben sich in der Zwischenzeit geändert.

Minions

Mit Zeichentrickfilmen ist es so eine Sache. Sie sind oft lose an die Realität angeleht, meist gerade so viel, dass man glaubt, die Orte zu kennen. Dieses Gefühl hatte ich bei Minions von 2015.

In einer Szene laufen diese gelben TicTacs eine steile Straße hinauf. Man sieht Schienen und ein Vertiefung in der Mitte. Dies sind eindeutig die Gleise der San Francisco Cablecars. Die Straße dürfte die California St sein. Im Hintergrund sieht man die Golden Gate Bridge. Und hier ist das Problem: Es gibt keine Straße in San Francisco in deren Verlängerung man die Brücke sehen kann. Das Schachbrettmuster der Straßen zeigt in die falschen Richtungen. Man sieht aber die Oakland Bay Bridge von der California St.

Die Häuser im Screenshot der Minion findet man auch nicht in der California Street, aber an vielen anderen Orten in San Francisco. Die Zeichner haben also drei typische Ansichten von San Francisco in eine Szene zusammengefasst.

Mrs Doubtfire (1993)

Den albernen deutschen Untertitel spare ich mir. Auch dieser Film ist für viele ein Klassiker mit Robin Williams, Sally Field und Pierce Brosnan in den Hauptrollen. Regie führte Chris Columbus.

Synopsis: Für Daniel Hillard (Protagonist, Robin Williams) ist der Job wichtiger als seine Familie. Es folgt eine Scheidung. Um trotzdem seine Kinder zu sehen, verkleidert sich Daniel als Kindermädchen. Das Crossdressing führt zu verschieden komischen Situationen.

Ich habe den Film nur ein Mal gesehen; leichte Unterhaltung. Nicht mehr, nicht weniger.

Ja, es ist fast die gleiche einstellung win in Star Trek. Nur eine Kreuzung weiter weg vom Zoetrope Building.

Noch auf der Liste …

sind die Filme Bullit, Dirty Harry und einige weitere.

USA SPECIAL .. Spencer Street, New Monterey

2023 war ich für ein Jahre in den USA. Jetzt ist es Trumpistan.
Bleibt fern. Besucht lieber Kanada und Mexiko. — And: Don’t buy American.

DEU

Ein viertel Jahr ist bereits vorbei. Das ging schnell. Ich habe mich gut in eingelebt. Mit der Wohngegend in New Monterey oberhalb Lighthouse Ave hätte ich es nicht besser treffen können. Hier ein paar Bilder aus meiner Nachbarschaft. Leider habe ich es total verpasst, Fotos vom täglichen Leben zu schießen. Ich muss da eventuell bei Zeiten mit Bildern von Google Streetview nachhelfen.

 

Hier ein paar Bilder, die ich vom Skyline Drive aus gemacht habe. Ich war nur ein Mal hier oben. Man hat einen durch Bäume leicht verdeckten Blich auf den Strand von Monterey, der sich bis nach Seaside / Sand City erstreckt. Die Alverado Street und Fishermens Wharf sind hinter Bäumen versteckt.

Bilder von der Fahrradstrecke

Hier ein paar Bilder von der Strecke, die ich fast täglich mit dem Fahhrad zur Arbeit gefahren bin.

Der Weg zur Arbeit beginnt mit einem Blick die Prescott Avenue hinauf und dem Pazifik im Hintergrund. Ja, es ist die Monterey Bay, aber die nunmal der Pazifik.

Es geht die Prescott Ave hinab, die Lighthouse Ave kreuzend, bis zur Sardine Factory. Hier ist der Recreation Trail, der in eine Richtung bis Lovers Point führt und in die andere Richtung erst nach Monterey und Fishermens Wharf und dann weiter bis Seaside (und wenn man den Sand Dune Drive als Velängerung sieht, mit Unterbrechung bis nach Marinas). Früher gab es eine  Eisenbahnlinie in Monterey, die bis nach Pacific Grove reichte. Der Recreation Trail wurde zum großen Teil auf dem alten Gleisbett errichtet.

Der Trail führt zwischen Wave Street und Cannery Row entlang und wechselt höhe Drake Ave eine Ebene. Hier steht noch das alte Andreaskreuz des ehemaligen Bahnübergangs.

Auf Höhe des Presidio  geht es dicht am Wasser weiter, erst vorbei an der Marina, dann am Uferbereich wo immer wieder Seelöwen zu sehen sind. Von hier hat man einen guten Blick auf die Fishermens Wharf. Hier muss man immer den Touristen ausweichen.

Danach führt der Weg an der Dust Bowl vorbei. Hier wird das Beer der gleichnamigen Craft Beer Brauerei ausgeschenkt, oft ein Stopp auf dem Rückweg von der Arbeit nach Hause. Ich kenne die Geschichte des Gebäudes nicht, aber ich vermute dass hier mal ein Bahnhof stand.

Auf dem Radweg geht es dann weiter. Links ist der Strand. Es geht immer geradeaus. Auf Höhe Sloat Avenue muss ich abbiegen. Die letzten Meter zur NPS geht es die Sloat Avenue entlang. Rechts ist das Wohngebiet Oak Grove, links das Gelände der NPS. Die Wache ist genau am anderen Ende.

Würde ich am Eingang de NPS vorbeifahren nur knapp 200m geradeaus, wäre ich am Hyatt Regency Monterey Hotel and Spa on Del Monte Golf Course, wo ich meine erste Nacht in Monterey verbrachte.

Bilder von der Busstrecke

An regnerischen Tagen nehme ich den Bus. Auch hierfür geht es zunächst die Prescott Avenue hinunter bis zur Lighthouse Ave. Hier an der Kreuzung ist der Liquor Store, der mich gelegentlich mit einem Feierabendbier, genauer gesagt Michelada con Clamato, versorgt.

Nur eine Kruezung an der Lighthouse entlang, vorbei am Bulldog Sports Pub, ist die Haltestelle der JAZZ-Linie. Eine Fahrt kostet $2. Der Bus fährt die Lighthouse entlang, an Presidio vorbei, und biegt dann auf Höhe des Parkplatzes an der Fishermens Wharf in die Tyler Street ab. Am Ende der Tyler Street bilden diese, Pearl Street und Munras Avenue ein Dreieck, Simoneau Plaza. Dieser dient als ZOB, an dem eigentlich alle Busse in Monterey halten.

Danach fährt der Bus weiter entlang der Munras Ave, die zur Freemont Street wird. Ich steige an der der Camino Aguajito aus. Die Freemont St wird hier zur Auffahrt auf den Highway 1. Über die Ampel gehe ich dann immer zur 10th. Sie markiert das Südende von Oak Grove. Hier stehen alte Palmen, bei denen die alten Blätter nie entfernt wurden.

Hier an der 10th St ist auch Randy’s Sandwick Shop und am Ende, da wo die Straße auf die Sloat Ave trifft, ist 10th Street Liquors. Er war mein erster Kontakt mit dem Konzept des Liquor Store. Ich benutze ihn immer als Abholadresse, wenn ich ein uber brauche. Und hier steht eine Auffüllstation für die großen Wasserkanister, die man aus Film und Fernsehen kennt.

Auf dem Rückweg nimmt der Bus fast die gleiche Route, macht aber einen kleinen Uweg über die Washington Street, da der nordliche Teil der Typer Street eine Einbahnstraße ist. Kurz hinter dem Presidio nimmt der Bus dann statt der Lighthouse Ave die parallel laufende Foam Street.

ENG

* coming soon *

Wups Datenbankfehler

USA 04.2 – Wohnungssuche

2023 war ich für ein Jahre in den USA. Jetzt ist es Trumpistan.
Bleibt fern. Besucht lieber Kanada und Mexiko. — And: Don’t buy American.

DEU

Die Woche startet gut. Ich bekomme eine Zusage für die Wohnung in der Spencer Street. Jetzt muss alles schnell gehen. Ich habe das Hotelzimmer nur noch bis Freitag. Zum Glück habe ich mittlerweile ein US-Konto, denn die Mietsicherheit muss aus Scheck übergeben werden. Ja, die Amerikaner benutzen wirklich noch Schecks.

Dienstag, 07.02.2023 (Mietvertrag)

Den Nachmittag hat Ric mir frei gegeben. Ich sitze erst bei der Bank, da ich keine Ahnung habe, wie das mit Schecks funktioniert. Dann geht es mit dem Scheck direkt rüber zum Immobilienbüro von Mangold Properties. Der Mietvertrag liegt vor mir. Es gibt eine Mindestmietzeit von einem Jahr, aber eine Sonderregel für Militärangehörige. Mangold wird diese Regel auch für mich respektieren.

Der Mietvertrag ist unterschrieben. Meine neue Adresse für das gesamte nächste Jahr ist 725 Spencer Street, Monterey, CA. Wow. Bald wohne ich wirklich in den USA; in einem amerikanischen Apartment; kein Hausflur, sondern direkt das Wohnzimmer.

Jetzt brauche ich einen Drink. Keine Ahnung warum, aber ich lande im Comanche Wine Club. Weinpreise sind, wie alles in Monterey (und in den USA) teuer. Es wird günstiger, wenn man Clubmitglied ist. Mitgliedsgebühr ist eine regelmäßige Abnahme von Wein. Wir reden über 6 Flaschen alle 4 Monate. Ich mag die Club und die Leute hinterm Tresen. Und es ist die richtige Dosis von Snob.

Zurück im Del Monte Hotel buche ich sofort einen Pickup Truck bei uHaul. Ich will all die Frachtkisten in einer Fahrt vom Hotel zu meiner neuen Wohnung bringen.

Danach kümmere ich mich um Verträge für Wasser, Gas und Strom. Ich stelle fest, dass das ohne SSN gar nicht so einfach ist. Ich hänge 50 Minuten in einer computergesteuerten Hotline, bis ich endlich, endlich einen Menschen am Telefon habe.

Donnerstag, 09.02.2023 (Möbel ziehen um)

Am Donnerstag gehe ich nach der Arbeit zu Fuß runter zu uHaul und hole den Truck. Die Strecke dorthin wird mir langsam vertraut. uHaul ist kurz hinter Dodi.

Dann schleppe ich, mal wieder, Kisten durch Hotelflure. Nur Handgepäck bleibt im Hotelzimmer. Nach zwei Wochen zwische Kisten wirkt das leere Hotelzimmer irgendwie falsch. Nachdem alles in der neuen Wohnung ist, fahre ich schnell Einkaufen. Die Priorität ist auf Getränke und Konserven. Ich will die nicht zu Fuß schleppen. Spencer Street ist zwar dicht an der Lighthouse Ave, es sind aber trotzdem vier Querstraßen steil bergauf.

Der Truck ist zurück bei uHaul und der Abend endet im Trident Room. Die letzte Nacht im Del Monte bricht an. Ich werde es vermissen.

Freitag, 10.02.2023 (Goodbye Del Monte, Hello Spencer St)

Heute wird es spannend. Ich checke aus dem Del Monte aus. Und nach der Arbeit geht es zum ersten Mal in die neue Wohnung. Ich habe keine Möbel, und so muss ich kreativ werden. Zwei Kisten als Sitz und 4 Kisten als provisorischer Computertisch. Die Tatamimatten und der Futon landen im Schlafzimmer. Ich werde wohl die nächsten Wochen damit zubringen, alles zu kaufen, was fehlt; von der Klobürste und Duschvorhang bis hin zu Kram für die Küche (Wasserkocher und alles andere was mit 110V arbeitet). Einen Wischmob habe ich schon gekauft. Der Rest ergibt sich.

Die erste Nacht in der neuen Wohnung ist schon besonders. Ich muss mich erst an die Geräusche (vor allem die Gasheizung) gewöhnen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich ab sofort in den USA wohne. Postanschrift und alles.

Samstag, 11.02.2023 (Ein Fahrrad)

Am Samstag wache ich in der Spencer Street auf. Es ist Zeit die Umgebung zu erkunden. Unten in der Lighthouse Ave sind ein paar Geschäfte und Restaurants. In Fußreichweite ist ein Andronicos (wie Safeway ein Supermarkt auf dem Level von Edeka und Rewe).

Mich zieht es aber in den „innenstadt“. Dort gibt es einen Fahrradladen. Die ganzen Eletrofahrräder sind sofort raus. Sie sind zu teuer und ich kann sie wegen verbauten Akkus (die sind nämlich allesamt in den Rahmen eingebaut) nicht nach Deutschland überführen. Verbaute Akkus sind bei Luft- und bei Seefracht verboten. Meine Wahl fällt ein Fahrrad von Giant. Ich ergänze noch Schmutzfänger. Aus irgendeinem Grund gehören die nicht zum Fahrrad, zu keinem Fahrrad. Amerika halt. Ebenso muss man Licht extra kaufen, denn das scheint nicht einmal Vorschrift zu sein.

Ich bin mobil und teste sofort die Strecke von der Wohnung zur Arbeit. Bis auf den kleinen Abschnitt von Spencer Street runter zur Cannery Row und an der NPS gibt es einen Fuß- und Radweg, der komplett vom Autoverkehr getrennt ist. Hmmm, so gesehen brauche ich kein Auto für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Und bei den meisten Städtereisen muss ich eh einen Mietwagen vor Ort buchen.Ich glaube, ich kaufe kein Auto.

Sonntag, 12.02.2023 (Super Bowl)

Heute ist Super Bowl Sunday. Kick Off ist um 15:30 Uhr Ortszeit. Es ist ein sonniger Tag und ich überlege, ob ich stattdessen was anderes mache. Aber, es ist der einzige Super Bowl, den ich in den USA sehen werde. Die Frage ist: Wo? Es gibt zwei Optionen Peter B’s oder Turn 12. Die Wahl fällt auf letztere Option.

Super Bowl in den USA fühlt sich anders an, irgendwie weniger speziell. Anders als in Deutschland muss man nicht schon am Samstag Einkaufen fahren oder braucht den Montag arbeitsfrei. Man muss auch nicht bis 00:30 Uhr warten, bis es losgeht. Das macht den Super Bowl in Deutschland zu schauen speziell. Hier ist es ein unauffälliger sonniger Sonntag. Es war aber super, das Spiel in einer Kneipe zu sehen. Und das Turn 12 ist definitiv auf meiner Liste für einen zweiten Besuch.

Abendessen gab es übrigens im Sapporo, einem japanischen Restaurant untem am Hafen. Das Essen war gut, aber es ist definitiv nicht das Sushi Pirates. Ich glaube, das ist die erste Aufgabe, nachdem ich mich in der Spencer Street eingelebt habe: gute Restaurants finden.

ENG

The week starts well. I get a letter of acceptance for the apartment in Spencer Street. Now everything has to happen quickly. I only have the hotel room until Friday. Luckily I now have a US account, because the rental deposit has to be paid by check. Yes, Americans really do still use checks.

Tuesday, 07.02.2023 (rental agreement)

Ric has given me the afternoon off. I sit at the bank first, as I have no idea how it works with checks. Then I take the check straight over to the Mangold Properties office. The rental agreement is in front of me. There is a minimum rental period of one year, but a special rule for military personnel. Mangold will also respect this rule for me.

The lease is signed. My new address for the entire next year is 725 Spencer Street, Monterey, CA. Wow. Soon I’ll really be living in the USA; in an American apartment; no hallway, just the living room.

Now I need a drink. No idea why, but I end up at the Comanche Wine Club. Wine prices are expensive, like everything in Monterey (and in the USA). It gets cheaper if you are a club member. Membership fee is a regular purchase of wine. We’re talking 6 bottles every 4 months. I like the club and the people behind the bar. And it’s the right dose of snob.

Back at the Del Monte Hotel, I immediately book a pickup truck with uHaul.I want to take all the freight boxes from the hotel to my new apartment in one trip.

Then I take care of contracts for water, gas and electricity.I realize that it’s not that easy without an SSN. I’m stuck on a computerized hotline for 50 minutes until I finally, finally get someone on the phone.

Thursday, 09.02.2023 (moving furniture)

After work on Thursday, I walk down to uHaul to pick up the truck.The route there is slowly becoming familiar to me. uHaul is just past Dodi.

Then, once again, I lug boxes through hotel corridors. Only hand luggage stays in the hotel room.After two weeks between boxes, the empty hotel room somehow seems wrong.Once everything is in the new apartment, I quickly go shopping.The priority is drinks and canned food.I don’t want to carry them on foot. Spencer Street is close to Lighthouse Ave, but there are still four steep uphill cross streets.

The truck is back at uHaul and the evening ends at the Trident Room.It’s the last night at the Del Monte. I will miss it.

Friday, 10.02.2023 (Goodbye Del Monte, Hello Spencer St)

Today is going to be exciting. I’m checking out of the Del Monte.And after work, I’m going to the new apartment for the first time.I don’t have any furniture, so I have to get creative.Two crates as a seat and 4 crates as a makeshift computer desk.The tatami mats and the futon end up in the bedroom. I’ll probably spend the next few weeks buying everything that’s missing; from the toilet brush and shower curtain to stuff for the kitchen (kettle and anything else that works on 110V). I’ve already bought a mop. The rest will follow.

The first night in the new apartment is quite special. I first have to get used to the noises (especially the gas heating). But that doesn’t change the fact that I’m now living in the USA. Postal address and all.

Saturday, 11.02.2023 (A bicycle)

I wake up on Spencer Street on Saturday. It’s time to explore the neighborhood. There are a few stores and restaurants down on Lighthouse Ave. Within walking distance is an Andronicos (like Safeway, a supermarket on a par with Edeka and Rewe).

But I am drawn to the “city center”. There is a bike store there. All the electric bikes are out immediately. They are too expensive and I can’t bring them to Germany because of the built-in batteries (they are all built into the frame). Built-in batteries are prohibited for air and sea freight. I choose a bike from Giant. I also add mud flaps. For some reason, they don’t belong on a bike, not on any bike. Just America. You also have to buy lights separately, because they don’t even seem to be mandatory.

I am mobile and immediately test the route from home to work. Apart from the small section from Spencer Street down to Cannery Row and the NPS, there is a footpath and cycle path that is completely separated from car traffic. Hmmm, so I don’t need a car to get to work or the shops. And for most city trips I have to book a rental car locally anyway, so I don’t think I’ll buy a car.

Sunday, 12.02.2023 (Super Bowl)

Today is Super Bowl Sunday. Kick off is at 3:30pm local time. It’s a sunny day and I’m thinking about doing something else instead. But, it’s the only Super Bowl I’ll be watching in the US. The question is: where? There are two options Peter B’s or Turn 12 and the choice falls on the latter option.

Super Bowl in the USA feels different, somehow less special. Unlike in Germany, you don’t have to go shopping on Saturday or need Monday off work. You also don’t have to wait until 00:30 for it to start. That’s what makes watching the Super Bowl in Germany special. Here it’s an unremarkable sunny Sunday. But it was great to watch the game in a pub. And Turn 12 is definitely on my list for a second visit.

By the way, we had dinner at Sapporo, a Japanese restaurant down by the harbor. The food was good, but it’s definitely not Sushi Pirates. I think that’s the first task after settling in on Spencer Street: finding good restaurants.

USA 04.1 – Wohnungssuche

2023 war ich für ein Jahre in den USA. Jetzt ist es Trumpistan.
Bleibt fern. Besucht lieber Kanada und Mexiko. — And: Don’t buy American.

DEU

Die zweite und dritte USA-Woche stehen im Zeichen der Wohnungssuche. Ich wühle mich durch das Internet. Zillow.com scheint eine zentrale Plattform für Wohnungen zu sein, so bei uns immoscout24.de. Wohnungen in meiner Kategorie gibt es genung. Ich sollte was finden.

Aber die Preise; die Preise !!! 450 sqft (etwa 40 m²) gibt für etwa $2000. Das sind 50€/m². Und dann reden wir von etwas, das bei uns im Schrebergarten steht: Fast alle Häuser in dieser Preisklasse sind aus Holz und Gipskarton. Gebäude aus Stein sind unbezahlbar.

Ich lerne schnell, dass man nicht in Seaside wohnen will. Del Monte Beach und La Mesa sind einfach nur teuer, selbst für die Preise hier. Über Carmel-by-the-Sea reden wir gar nicht erst.

Ohne Auto werde ich mich Wohngebiet für Wohngebiet vorarbeiten. Heute steht Oak Grove, das Wohngebiet direkt neben der NPS, auf der Liste. Das Wohngebiet sind gut aus. Leider sind aktuell keine akzeptablen Wohnungen verfügbar. Ein Apartment in der Ocean Ave hat nicht einmal einen intakten Fußboden.

Die nächste Suche wird sich um Wohnungen in Old Monterey kümmern. Das ist das Gebiet südlich von Presidio (eine große Army Base) zu dem auch die Innenstadt mit der Alverado Street gehört. So das Richtige ist nicht dabei; vielleicht die Wohnung in der Watson Street, wenn ich nichts anderes finde. Das Wohngebiet sieht aber ok aus.

Am nächsten Tag kümmere ich mich um das Wohngebiet rund um Casanova Avenue herum. Es sieht nicht ganz so hübsch aus wie Oak Grove. Es gibt ein paar Apartmentkomplexe, die einen Pool haben. Einer steht sogar auf meiner Liste 825 Casanova Ave.  Der Preis ist etwas höher, aber ein Pool ist ein Pool. Das Apartment ist aber in dritter Reihe vom Pool zwischen den Parkplätzen. Und werde ich den Pool überhaupt benutzen? Weitere Orte sind 350 Ramona Ave, das definitiv eine Option ist, und 696 Casanova Ave, das auch einen Innenhof mit Pool hat.

So langsam dämmert es mir, dass alle Wohnungen einen extrem hochflorigen Teppich haben. Keine Ahnung was in dem Teppich wohnt, aber ich sollte meine Suche auf Laminat eingrenzen oder zumindest priorisieren. Und wer hat eigentlich diese Wandgasheizung erfunden? Wie soll die effektiv das ganze Apartment (auch das Bad zwei Türen weiter) heizen?

Nun gebe ich New Monterey eine Chance. Hier gibt es mehrere Apartments: Spencer StreetHawthorne Street, Irvine Street. Von der Lighthouse Avenue geht es den Berg hinauf. Die Steigung ist beachtlich. Der Wanderung von Wohnung zu Wohnung wird zu einem Workout. Aber die Wohngegend gefällt mir. Wirklich. So habe ich mir eine Wohngebiet in den USA außerhalb der großen Metropolen vorgestellt.

Es gibt ein paar vielversprechende Kandidaten. Ich fülle Bewerberbögen aus. Jetzt liegt es am Vermieter, den nächsten Schritt zu machen. Ich treffe auch einen Bewohner, der demnächst auszieht. Die Wohnung ist noch nicht gelistet, aber eventuell kann ich so die Konkurrenz ausstechen.

Unter meinen Favoriten ist eine Wohnung in 725 Spencer Street. Sie hat Laminatboden und wirkt auch sonst ganz nett: kleiner Balkon, akzeptabel große Küche. Ich zahle die Bewerbungsgebühr. Ja, so etwas gibt es.

Die erste Woche und das Wochenende sind schnell vorbei. 14 Tage sind nicht viel, um eine Wohnung zu suchen, zu finden, anzumieten und auch noch umziehen muss. Aber einen Vorteil hat die Wohnungssuche zu Fuß. Ich habe einen großen Teil von Monterey erlaufen.

Was hat sich sonst so getan

Am Mittwoch war ich bei der Bank. Ich benötige zwingend ein US-Konto. Nicht jeder Geldautomat akzeptiert ausländische Kreditkarten (wie in Japan). Und noch schlimmer: Die Mietsicherheit muss als Scheck hinterlegt werden. Ja, die Amis arbeiten immer noch mit Schecks.

Eine Kontoeröffnung ohne SSN ist kniffelig. Aber es klappt, irgendwie. Ich habe jetzt ein Konto bei der Bank of America. Kreditkarten kommen demnächst. Da ich noch nie eine Konto in den USA hatte ist mit Credit Score nicht existent. Ich bin nicht im System, nicht kreditwürdig. Damit ich $500 ausgeben darf, muss ich erst $500 als Kaution hinterlegen. Die Kreditwürdigkeit verbessert sich nur, wenn man Kredite aufnimmt und diese dann begleicht.

Ich lerne, dass mein Konto zwei verschiedene Routing Numbers (Bankleitzahlen) hat: eingehend und ausgehend. Ich lerne dass es zwei Arten von Konten gibt: Savings Account und Credit Account. Ich lerne, dass sich Kreditkarten nicht automatisch begleichen. Ich muss aktiv das Geld überweisen, oder das Minus bleibt auf der Karte und es fallen Zinsen an.

Ich habe auch schon die ersten Restaurant und Kneipen erkundet. Das Nachtleben, wenn man es denn so nnen kann, scheint sich in der Alverado Street und drumherum abzuspielen. Einen ersten Favoriten habe ich gefunden: The Crown & Anchor, ein British Pub.2

Auf dem Weg zur Casanovoa Ave habe ich übrigens „Dodi“ gefunden, ein Gebrauchtwagenhändler, der primär Classic Cars auf dem Hof hat, die spannende Restaurationsobjekte sind. Ich bin versucht so ein Projekt bis zur Abreise durchzuziehen. Aber ich will auch Reisen. Und es sind bis zur Abreise nur noch 49 Wochenenden.

ENG

The second and third week in the USA are dominated by house hunting. I trawl through the Internet. Zillow.com seems to be a central platform for apartments, like immoscout24.de here. There are enough apartments in my category. I should find something.

But the prices; the prices !!! 450 sqft (about 40 m²) goes for about $2000, that’s 50€/m². And then we are talking about something that is in our allotment: Almost all houses in this price range are made of wood and plasterboard. Stone buildings are unaffordable.

I quickly learn that you don’t want to live in Seaside. Del Monte Beach and La Mesa are just expensive, even for the prices here. Let’s not even talk about Carmel-by-the-Sea.

Without a car, I’ll work my way through residential area after residential area. Today Oak Grove, the residential area right next to the NPS, is on the list. The residential area looks good. Unfortunately, there are currently no acceptable apartments available. One apartment on Ocean Ave doesn’t even have an intact floor.

The next search will be for apartments in Old Monterey. That’s the area south of Presidio (a large army base), which also includes the city center with Alverado Street. I can’t find the right one; maybe the apartment on Watson Street if I can’t find anything else. But the residential area looks okay.

The next day, I take care of the residential area around Casanova Avenue. It doesn’t look quite as nice as Oak Grove. There are a few apartment complexes that have a pool. One is even on my list 825 Casanova Ave. The price is a little higher, but a pool is a pool. But the apartment is third row from the pool between the parking lots. And will I even use the pool? Other locations include 350 Ramona Ave, which is definitely an option, and 696 Casanova Ave, which also has a courtyard with a pool.

It’s slowly dawning on me that all apartments have extremely high pile carpet. No idea what lives in the carpet, but I should narrow down my search to laminate, or at least prioritize it. And who actually invented this wall gas heating? How is it supposed to effectively heat the whole apartment (including the bathroom two doors down)?

Now I’m giving New Monterey a chance. There are several apartments here: Spencer Street, Hawthorne Street, Irvine Street. From Lighthouse Avenue, I head up the hill. The incline is considerable. The walk from apartment to apartment is a workout. But I like the neighborhood. I really do. This is how I imagined a residential area in the USA outside of the big metropolitan areas.

There are a few promising candidates. I fill out application forms. Now it’s up to the landlord to take the next step. I also meet a resident who is moving out soon. The apartment isn’t listed yet, but I might be able to beat the competition.

One of my favorites is an apartment at 725 Spencer Street. It has laminate flooring and otherwise looks quite nice: small balcony, reasonably sized kitchen. I pay the application fee. Yes, there is such a thing.

The first week and the weekend are over quickly. 14 days is not much time to look for an apartment, find it, rent it and then have to move. But there is one advantage to looking for an apartment on foot. I walked a large part of Monterey.

What else has happened

I went to the bank on Wednesday. I absolutely need a US account. Not every ATM accepts foreign credit cards (as in Japan). And even worse: the rental deposit has to be in the form of a check. Yes, the Americans still work with checks.

Opening an account without an SSN is tricky. But it works, somehow. I now have an account with Bank of America. Credit cards are coming soon. Since I’ve never had an account in the US, my credit score is non-existent. I’m not in the system, not creditworthy. In order to be allowed to spend $500, I first have to put down a $500 deposit. Your credit score only improves if you take out loans and then pay them off.

I learn that my account has two different routing numbers: incoming and outgoing. I learn that there are two types of accounts: Savings Account and Credit Account. I learn that credit cards don’t settle automatically. I have to actively transfer the money or the negative balance remains on the card and interest accrues.

Ich habe auch schon die ersten Restaurant und Kneipen erkundet. Das Nachtleben, wenn man es denn so nnen kann, scheint sich in der Alverado Street und drumherum abzuspielen. Einen ersten Favoriten habe ich gefunden: The Crown & Anchor, ein British Pub.

On the way to Casanovoa Ave, I found “Dodi”, a used car dealer who primarily has classic cars in his yard that are exciting restoration objects. I’m tempted to see such a project through until I leave. But I also want to travel. And there are only 49 weekends left before I leave.