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Kalender – (1) Kalendersysteme

Eigentlich wollte ich einen Beitrag zum alten japanischen Kalender schreiben, der zum Teil heute noch Daten (Plural zu Datum) für Schrein- und Tempelfeste definiert. Und dann dachte, ich muss vorher etwas Kontext schaffen …

Lunarkalender

Lunarkalender (Mondkalender) sind einfach zu konstrieren. Sie orientieren an den Mondphase. Der synodische Monat (Neumond zu Neumond) mit im Schnitt 29,53 Tagen (ja, das schwankt) hat eine überschaubare Länge und ist zudem leicht zu messen. Meist nutze man hierzu das „Neulicht“, also die erste Mondsichel nach Neumond.

Mögliche Fixpunkte in einem Lunarkalender sind: Neumond (oder Neulicht), zunehmender Halbmond, Vollmond, abnehmender Halbmond, (Letztlicht).

Einen Kalender kann man schnell aufbauen, indem man Monate mit abwechselnd 29 und 30 Tagen erzeugt. Dieses einfache System hat einen verbleibenden Fehler, der sich all 33 Monate zu einem Tag aufsummiert und durch einen Schalttag korrigert werden kann.

Problematisch wird es mit der Definition eines Jahres. 12 Lunationen (Mondmonate) sind nur 354 Tage lang. Das Sonnenjahr hingegen hat 365,25 Tage. In einem Lunarkalender verschieben sich die Anfänge der Jahreszeiten also jedes Jahr um 11 Tage.  Die Einführung von Schaltmonaten, um die Drift zu verhindern, führt zum Lunisolarkalender den ich unten erkläre. Reine Solarkalender sind wegen der Drift für Agrarkulturen nicht hilfreich.

Reine Lunarkalender sind mit Ausnahme der islamischen Zeitrechnung heute nicht mehr in Nutzung. Der Anfang von Ramandan wird heute noch über einen Mondkalender bestimmt, wodurch Ramadan ein Mal in 24 Jahren durch das Sonnenjahr wandert.

Solarkalender

Solarkalender (Sonnenkalender) orientieren sich am Erdumlauf um die Sonne. In ihnen sind die Jahreszeit fest, womit er sich für die landwirtschaftliche Planung eignet.

Allerdings ist er schwieriger zu erstellen. Über eine sehr lagen Zeitspanne (1 Jahr) müssen relativ kleine Änderungen im Sonnenlauf (Auf-/Untergangspunkt, maximale Höhe über dem Zenit) dokumentiert und verfolgt werden. Dies setzt fast schon voraus, dass die Kultur über eine Schriftsystem verfügt, um Informationen zu dokumentieren.

Mögliche Fixpunkte in einem Solarkalender sind Frühlingsäquinoktium, Sommersonnenwende, Herbstäquinoktium und Wintersonnen wende. In der Regel wird as Frühlingsäquinoktium als Jahresanfang gewählt, weil er (auf der Nordhalbkugel) auch den Begin der Landwirtschaftlichen Aktivitäten markiert.

Die Unterteilung des Sonnejahres in 12 Monate ist motiviert durch die Mondphasen. Der Monatsbeginn orientiert sich aber – anders als beim Lunisolarkalender – gerade nicht an der Mondphasen. Die 12 Monate haben den Vorteil, dass man jeweils drei Monate zwischen die Fixpunkte legen kann. Die meisten Kalender benutzten eine Monatslänge von 30 Tagen. Hier ist hervorzuheben, dass die meisten Solarkalender mit einer Wochenlänge arbeiten, die nicht zur Monatslänge passt. Zu den Solarkalendern gehören:

  • gregorianische Kalender
  • iranische Kalender
  • julianische Kalender
  • koptische Kalender
  • Maya-Kalender

Fiskalkalender sind in der Regel Solarkalender, die das Geschäftsjahr oder Steuerplichten definieren. In Japan beginnt das Fiskaljahr heute noch im April, ebenso das Schuljahr und das Semesterbeginn. Dies ist der Grund warum so viele Highschool-Anime immer mit der Kirschblüte beginnen, die für Tokyo ebenfalls im April liegt.

Wandelkalender sind im prinzip Solarkalender ohne Schalttag (Interkalation) und mit 365 Tagen pro Jahr.  Die alten Ägypter und Azteken haben so ein System verwendet. Man muss diesen System folgendes zu Gute halten: Der Kalender auf 99,93% präzise. Ein Fehler von weniger als einem Tag in 1000 Tagen. Der Einfluss des Fehlers auf die Agrarwirtschaft wird erst über Generationen sichtbar.

Lunisolarkalender

Diese Kalender sind ein echtes Ärgernis. Sie arbeiten mit Mondmonaten und Sonnenjahren. Zwei Dinge, die nicht wirklich zusammenpassen. Dies führt zu einer komplizierten Regelung zur Einfügung von Schaltmonaten. Manche Jahre haben also 13 Monate. Bekannte (und teilweise heute noch gebräuchliche) Lunisolarkalender sind:

  • japanische Kalender (bis 1872 in Verwendung; bestimmt heute noch die Daten der Schrein- und Tempelfeste) … Btw. Daten ist das Plural von Datum.
  • chinesicher Kalender (bestimmt u.a. das Datum des chin. Neujahrs)
  • jüdische Kalender (noch in Gebrauch; regelt z.B. des Zeitpunkt von Chanukka)
  • koreanische Kalender (war die Basis für den japanischen Kalender)
  • mongolische Kalender
  • tibetanischer Kalender
  • germanischer Kalender
  • römische Kalender

Ich persönlich halte einen Lunisolarkalender für sehr praktisch. Er verbindet den Vorteil des Lunarkalenders die überschaubare Zeitspanne des Monats an den Mondphase abzulesen, mit den Vorteil des Solarkalenders die Jahreszeiten für die Landwrtschaft zu bestimmen. Wenn da nur nicht das Problem mit den Schaltmonaten wäre.

Der synodische Monat ist 29,53 Tage lang, das Sonnenjahr hingegen hat 365,25 Tage. 19 Sonnenjahre mit 6940 Tagen entsprechen 235 Mondmonaten (Meton-Zyklus). Der Restfehler ist 0,2 oder 1 Tag in 95 Jahren. Akzeptabel, finde ich.

Der Meton-Zyklus erfordert aber, dass man 7 Schaltmondmonate in 19 Solarjahren einfügen muss. Das ist ein Schaltmondmonat  alle 32,57 Mondmonate. Schalttage sind nicht möglich, da man sonst die Bindung des Monatsanfang an die Mondphase verliert. Die krumme Zahl von 32,57 erfordert zudem ein komplexes System, wann der Monat eingefügt wird. Jedes Kultur hat dabei ihr eigenes System entwickelt. Das jüdische System habe ich immer noch nicht verstanden. Das japanische System ist weniger berechbar klingt aber logischer. Auf den ersten Blick.

Shinjuku Eki – Bahnhofder Superlative

Über Tokyo Eki und Shibuya Eki habe ich schon geschrieben. Beide liefern einige Rekorde, aber das Non-plus-ultra ist der Bahnhof von Shinjuku, der drei Stopps mit der Yamanote nördlich von Shibuya liegt:

  • Täglich (!) benutzen über 3,64 Millionen Fahrgäste diesen Bahnhof (Stand 2007 und etwa stabil). Das entspricht der Einwohnerzahl von ganz Berlin. Damit ist der Shinjuku noch vor Shibuya der Bahnhof mit den meisten Fahrgästen … (mit der Stimme von Jeremy Clarkson) … IN THE WORLD.
  • Täglich(!)  fahren hier über 10.000 Züge ab.
  • Es gibt 33 Bahngleise (Züge und U-Bahnen).
  • 7 Bahngesellschaften betreiben über 20 Zugverbindungen.
  • Über 100 Ein- und Ausgänge sind auf mehreren Ebenen verteilt.

Damit die 10.000 Züge auf den 33 Gleisen überhaupt fahren können, sind natürlich Verspätungen indiskutabel. Hier eine Rechnung:

  • 10.000 Züge / 33 Gleise = 300 Züge / Bahngleis
  • 300 Züge/Gleis : 20 Stunden Betriebszeit = 15 Züge / (Gleis und Stunde)

Shinjuku-Eki; Bahnsteige und Schilder

Mit anderen Worten: Auf jedem Gleis dieses Bahnhofes fährt alle 4 Minuten ein Zug ab. Und das ist nur der Mittelwert. Während der Rush Hour schrumpfen die Taktungen auf 90 Sekunden zusammen. Dies führt zu einem weiteren Rekord:

  • Während der Rush Hour steigen etwa 500 Menschen pro Sekunde (!) ein oder aus.

Die Bahngesellschaften, die sich hier Gleise und Gebäude teilen sind: Japan Rail, Keio, Toie, Odakyu, Seibu,  Tokyo Metro und Toei Subway.

Die Bahnstrecken von Japan Rail sind: Saikyo-Line, Rinkai-Line, Shonan-Shinjuku-Line, Yamanote, Chuo-Line und Chuo-Sobu-Line, Spacia, Narita Express (Nex), Super Azusa. Hinzu kommen die Linien von Keio, Keio Shin-Sen, Odakyu (u.a. der Romacier nach Hakone), Odawara-Line. Hinzu kommen die U-Bahn-Linien Maronouchi, Oedo und Shinjuku.

  • Es gibt zwei (genauer genommen sogar drei) Bahnhofsgebäude.

Die Seibu-Line hat ein eigenes Gebäude, dass etwa 500 m  nördlich liegt. Unterirdisch sind die Gebäude verbunden. Darüber hinaus hat Shinjuku (ohne Seibu) auch wieder zwei Gebäude. Der Altbau (Shinjuku) beherrbert dabei zwei komplette mehrgeschossige Kaufhäuser. Der Neubau (Shinjuku Nishiguchi) behaltet ein Busterminal und ein Taxiterminal.

Shinjuku-Eki; die verschiedenen Gebäude des Bahnhofes

Fun Fact: Die Kaufhäuser in Shinjuku sind Keio und Odakyu und gehören den gleichnamigen Bahngesellschaften. In Japan sind Kaufhäuser sehr, sehr oft Teil von Bahnhöfen: nicht nur in Tokyo, sondern überall: Osaka, Nagano, Saporro, … Das ist zum einem praktisch, da man auf dem Weg nach Hause wschnell einkaufen kann, aber auch verwirrend. Zu den unterirdischen Korridoren eine Bahnhofen kommen die Basements der Shopping Malls. In Osaka Umeda ist das echt nervig.

  • Es gibt mehrere Kilometer unterirdische Korridore, die Shinjuku Eki unterirdisch mit der Umgebung verbinden.

Die unterirdischen Fußgängerkorridore reichen im Westen bis zu den U-Bahn-Stationen Tochomae (Oedo-Line) oder Nishi-Shinkjuku (Marunouchi-Line) laufen. Man kommt trockenen Fußes (oder sonnengeschützt) bis zum Toyko Metropolitan Building und viele andere Bürogebäude.  Nach Norden ist ein Großteil der Yasukuni-dori unterkellert. Ein Korridor führt über 500m nach Osten bis weit hinter die U-Bahn-Station „Shinjuku-Sanchome“ (Fukutoshin-Line, Shinjuku-Line und Marunouchi Line) und bis zum  Hanazono Jinja. Vom westlichsten Eingang der Tochomea Station bis zum Ausgang am Hanazono Jinja sind es über 2,0 km. Alles unterirdisch.

Shinjuku-Eki; einige der verschiedenen Ausgänge

Man kann entlang der Marunouchi Line 2 Station unterirdisch zu Fuß gehen: von Nishi-Shinjuku (M-7) über Shinjuku (M-8) nach Shinjuku-Sanchome (M-9). Fun Fact: Man kann bei Ochanomizu (M-20) mit dem Boot unter der Marunochi-U-Bahn-Line unterdurch fahren.

  • Ein Bahnsteig endet erst kurz vor dem nächsten Bahnhofes.

Der Bahnsteig der Shonan-Shinjuku-Line reicht sehr weit nach Süden und endet gerade einmal 150m entfernt vom Bahnsteigen des Bahnhofe Yoyogi; dem nächste Bahnhof auf der Yamanote-Line.

  • Die Oedo-Line hat in Shinjuku Eki zwei Haltepunkte.

Man kann auch sagen, dass Shinjuku so groß ist, das die Oedo-Line hier zwei Mal halten muss: Higashi-Shinjuku (E-02) und Shinjuku-Nishiguchi (E-01).  Zwischen ihnen liegen 800m. Natürlich kann man den Weg auch durch die unterirdischen Korridore laufen.

Shinjuku-Eki; das neue Gebäude mit dem Busterminal im 4. Obergeschoss

Für  Touristen

Das Einzige, was Shinjuku Eki nicht bietet, ist ein Shinkansen-Anschluss. Touristen sollten den Bahnhof trotzdem hoch priorisieren:

  • Von Shinjuku Eki fahren Züge direkt nach Hakone und Nikko. Von Tokyo Eki aus müssten man umsteigen.
  • Von Shinjuku fahren u.a. Busse nach Kawaguchiko (Mt. Fuji) und Hakone. Hier starten auf Highwaybusse nach Kusatsu.
Shinjuku ist nicht Tokyo?

Folgendes  Szenario: Man fahrt mit dem Bus von Hakone nach Tokyo und fragt zu Sicherheit den Busfahrer. Der antwortet: Nein, der Bus fährt nicht nach Tokyo, sondern nach Shinjuku. So mir widerfahren 2004.

Natürlich ist man verwirrt. Shinjuku ist doch in Tokyo? Gibt es noch ein anderes Shinjuku? Man wird da schon nervös. Der Busfahrer hatte natürlich recht. Der Bus fuhr nach Shinjuku, in Tokyo, aber Shinjuku ist halt nicht Tokyo? Es ist kompliziert. Shinjuku ist einer der 23 Bezirke der Präfektur Tokyo (die Bezirke selbst sind dabei nur der östliche Teil der Präfektur Tokyo). Auf dem Stadtplan und auf Google-Maps sind die 23 Bezirke ein durchgehendes Häusermeer. Wir bezeichnen das Alles als Tokyo. Für den Japaner ist Shinjuku mitunter kein Stadtteil von Tokyo, sondern eine Stadt in (der Region) Tokyo.

Von Shinjuku Eki nach Tokyo Eki sind es knapp 30 Minuten mit der Yamanote (mit der Chuo oder der Subway ist es nicht wirklich schneller). Somit hatte der Busfahrer auch insofern recht, dass man nicht wirklich im richtigen Bus sitzt, wenn man nach Tokyo (Eki) will.

Das ist so, als würde man in Deutschland fragen, ob der Zug nach Berlin fährt und der Schaffner sagt „Nein“, da Zug am Bahnhof Zoo endet (und eben nicht zum Hauptbahnhof Berlin fährt).

Ein Labyrinth names Shibuya Station

Shibuya Station (渋谷駅) ist einer der größten Bahnhöfe in Tokyo. Täglich steigen hier über 3,3 Millionen Fahrgäste am Tag (!) ein, aus oder um. Manche Quellen bezeichnen ihn als zweitgrößten Bahnhof weltweit bezogen auf die Fahrgastzahlen, nur übertroffen von Shinjuku. Und die Zahlen steigen. 2004 war Shibuya mit „nur“ 2,4 Millionen Fahrgäste weltweit noch auf Platz 4 hinter Shinjuku (Tokyo), Ikebukuro (Tokyo) und Osaka/Umeda.

9 Bahnlinien treffen hier aufeinander, die sich auf insgesamt 5 Ebenen plus Zwischenlevel verteilten:

  • die U-Bahn-Linien Ginza (G),  Hanzomon (H) und Fukutoshin (F)
  • JR Linien Saikyo (JA), Shonan-Shinjuku (JS) und Yamanote (JY)
  • Tokyu Denentoshi (DT) und Toyoko Line (TY)
  • Keio Inokashira Line (IN)
  • auch der Narita Express (NEX) stoppt hier

Zwischen den Bahnsteigen befindet sich ein wahren Labyrinth aus Korridoren. Es gibt über 30 Ein- und Ausgänge. Ich weiß noch, wie ich auf der ersten Reise vergeblich (fast) versucht habe, den Weg zurück zum Bahnsteig der Ginza-Linie zu finden.

Das Chaos wird noch größer, wenn man brücksichtigt, dass der Bahnhof unter bzw. in einem Gebäudekomplex liegt (Ginza-Linie), der ein komplettes Kaufhaus (das Toyoko Department Store) beherbergt. Ein- und Ausgänge führen also entweder ins Freie oder ins Kaufhaus.

Shibuya Station startete seinen Betrieb am 01. März 1885 als Haltepunkt an der damaligen Shinagawa Linie. Weitere Bahnlinien und Bahngesellschaften folgten. Hier eine Übersicht:

  • 1885: JR Shinagawa-Linie
  • 1907: Tamagawa Dentetstu (Betriebsende 1969)
  • 1909: JR Yamanote-Linie (Übernahme der Shinagawa-Linie)
  • 1927: Toyoko-Linie
  • 1933: Teito Shibuya Line (heute Keio Dentetsu)
  • 1938: Tokyo Rapid Railway (wurde 1939 eine Verlängerung der Ginza-Linie und 1941 Teil der Ginza-Linie)
  • 1977: Den-en-Toshi Linie
  • 1978: Hanzomon-UBahn-Linie
  • 2008: Fukutoshin-UBahn-Linie

Die letzte Ergänzung war die Fukutoshin U-Bahn-Linie in 2008, die 2013 mit der Tokyu-Line verbunden wurde. Man kann also mit Recht sagen, dass dieser Bahnhof organisch gewachsen ist. Und ich kann von mir behaupten, dass ich Shibuya Station ohne Fukutoshin, mit Fukutoshin und jetzt mit der Kombination Fukutoshin/Toyoko-Linie kenne.

Besonderheiten

Thru-Service: U-Bahn-Linien enden nicht einfach, sondern verlängern sich zu Regionalbahnlinien. Das kann verwirrend sein, zumal diese Verlängerung in den Reiseführern nicht erwähnt ist und man irrtümlich andere, vermeintlich einfacher Route wählt. Ich habe diese Besonderheit auch schon benutzt. Auf dem Rückweg von Chinatown Yokohama bin ich in die dortige Minatomirai-UBahn-Linie eingestiegen, die in Yokohama zur Toyoko-Linie wurde. Shibuya einschien auf de Anzeige, also bin ich sitzen geblieben. In Shibuya hätte ich dann mit der Fukutoshin-Ubahn weiterfahren können, aber ich habe ich die Ginza gewechselt, um zurück zum Hotel zu fahren. Und ich habe mich wieder einmal verlaufen.

Weitere Bespiele ist die Asakusa-UBahn-Linie, die sich nach Süden in einen Zug zum Airport Haneda verlängert und nach Norden in einen Zug zum Airport Narita. Aber ich schweife ab …

Der Bahnhof der Toyoko-Line WAR bis 2013 ein Kopfbahnhof mit 2 Gleisen und 4 Bahnsteigen. Man steigt auf die gerade Bahnsteige aus, während Passgiere für den Einstieg auf den ungeraden warten. Die Fahrgastströme werden also auf verschiedene Bahnsteige getrennt.

Der Bahnsteig der Saikyo-Linie ist etwa 350m südlich der Bahnsteige der Yamanote Linie.  Man muss also ein ganzes Stück laufen. Von der Fukutoshin/Toyoko-Line sind über 600m.

Warum endet die Ginza-U-Bahn-Linie im 3F?

Dazu muss man wissen, dass die Ginza-Linie eine U-Bahnlinie ist, die in Shibuya endet; und zwar im zweiten Stock (3F in Japan) des Toyoko Department Stores. Warum?

Shibuya liegt in einem Flusstal und damit mehrere Meter tiefer als das restliche Tokyo drumherum. Die Ginza-Linie verlässt die Station Omotesando und hält ihrer Höhe bzw. Tiefe. Kurz vor der Station Shibuya ist das Gelände soweit gesunken, dass die U-Bahn jetzt überirdisch fährt.

Im Stadtbild kann man Tallage gut erkennen. Wenn man von Shibuya nach Meiji-Jingu-Mae läuft beginnt man unter der Ginza-Linie und es geht bergauf. Geht man von dort nach Omotesando geht es weiter bergauf. In Omotesando angekommen ist man weit oberhalb der Ginza-Linie.

Auch die Doganzaka führt vom Banhhof kommend vorbei an Shibuya 109 bergauf. Links liegt „Love Hotel Hill“ mit seinen engen Gassen und Treppen.

Wo ist der Fluss geblieben?

Der Fluss, der durch das Tal führt. existiert noch. Man kann ihn auf google-maps südlich der Station sehen. Im Bereich der Station verläuft er unterirdisch. Er wurde von der Station und dem Department Store überbaut. Oder besser gesagt: umbaut.

Der Fluss ist mit ein Grund für das Korridorlabyrinth. Alle unterirdischen Korridori müssen um den Fluss herum geführt werden. Der Shibuyagawa ist auch der Grund, warum das Ostgebäude des Toyoko Department Store keine Delikatessenabteilung in Kellergeschossen, genauer gesagt keine Kellergeschosse, hat.

Derzeit befindet sich die ganze Region um den Bahnhof im Umbau. Neue Hochhäuser wie Shibuya Scramble entstehen. Auch der Bahnhof wird umgebaut. Fun Fact: Flüsse gelten in Japan als „Public Space“ und dürfen daher nicht von Privatleuten und Firmen überbaut werden. Das Department Store ist also rein theoretisch illegal gewesen.

Jetzt kommt der Hammer: Die haben den unterirdischen Fluss verlegt und Platz für ein unterirdische Plaza geschaffen: Die East Exit Underground Plaza, die am 30. Oktober 2019 eröffnet wurde. Wer in der Plaza ist, sollte nach oben schauen. Die Betonkonstruktion unter der Decke, das ist der Fluss !

Der Wahnsinn eines Bahnhofumbaus

Seit 2004 bin ich immer wieder in Shibuya. Und jedes Mal bin ich irgendwo falsch abgebogen. Das liegt zum einem an diesem Chaos an Gängen und Korridoren, zum anderen aber auch daran, dass sich jedes Mal etwas geändert hat; neue Bahnlinien kamen hinzu, Ausgänge wurden verlegt. Seit 2013 ist es besonders schlimm. Der ganze Bahnhof wurde nach und nach im vollen Betrieb (!) umgestaltet. Teile des Tokyu Department Store wurde abgerissen. Nicht einfach, wenn einzelne Bahnlinien in diesem Gebäude enden.

Verlegung der Toyoko-Linie in den Keller

Im Zuge des Umbaus wurde die Toyoko-Linie verlegt. Sie endete 2013 überirdisch (2F) in Shinjuku. Am 16.03.2013 wurde sie auf die unterirdische Ebene B5F verlegt und mit der Fukutoshin-Linie verbunden.

Der Schwenk der Streckenführung erfolgte im laufenden Betrieb, innerhalb von nur 4 Stunden zwischen den letzten Nachtzug und dem ersten Morgenzug. Es war eine perfekte Choreographie von 1200 Bauarbeitern.

Alles war vorbereitet. Zwischen letzten und ersten Zug, wurde ein Gleissegment entfernt, das Segment davor von Hydraulikpressen nach unten gedrückt. Es wurde das fehlende Segment zur bereits bis hier gebauten neuen Streckenführung eingefügt. Alles wurde getestet (inklusive Testzug) und der erste Zug fuhr pünktlich auf die neue Strecke.

Verlegung der Ginza-Linie um 50m

Anfang 2020 wurde die Ginza-Linie verschoben. Wie bereits erwähnt endet sich überirdisch. Kurz vor dem Bahnhof quert sie eine Hauptverkehrsstraße.

Für die Ginza-Linie wurde ein komplett neuer Bahnsteig gebaut, der 50m neben dem alten liegt. Im Rahmen einer Großaktion wurde die Brücke über die Straße verschoben. [Ich hatte darüber berichtet.] Dafür wurde zum ersten Mal in der Geschichte der Ginza-Linie, die übrigens seit über 100 Jahren existiert, der Betrieb für mehr als zwei Tage für Bauarbeiten unterbrochen. Für japanische Verhältnisse ist das heftig. Und es zeigt, wie enorm die Umbaumaßnahme war.

Und ich muss schob wieder die Korridore neu lernen. Die Ginza-Linie ist meine Linie nach Shibuya, da ich nicht umsteigen muss.


Ausgang A8

Alle Ausgänge wurden umbenannt. Es gibt jetzt endlich ein System: A-Ausgänge führen zur berühmten Kreuzung, Center-Gai und der Hachiko-Statue. B und C sind die neuen Hochhäuser. D ist ein Gebiet, dass sich noch im Umbau befindet. Leider heißt dies auch, dass ich alles neu lernen muss und dass alle Reiseführer, die vor 2020 gedruckt wurden, jetzt falsch sind,

Ausgang A8 ist übrigens der Ausgang, der zur Hachiko-Statue führt. Hachi ist das japanische Wort für 8. Ist das cool, oder nicht?

Die Hachiko-Statue ist übrigens eine Statue von einem Hund. Dieser hat sein Herrchen immer morgens zum Bahnhof begleitet und abends auf ihn gewartet, wenn er  von der Arbeit zurück kam. Hachiko war ein Akita-Inu und der 8. Hund aus dem Wurf, daher der Name. Am 21.05.1925 starb sein Herrchen Hidesaburo Ueno auf der Arbeit und kehrte nicht mehr zum wartenden Hachiko zurück. Die nächsten 10 Jahre kehrte der Hund immer wieder zum Bahnhof zurück und wartete. Hachiko starb am 8. März 1935. Sein Fell wurde präpariert und ist jetzt im National Museum of Science in Ueno ausgestellt. Der Rest von Hachiko wurde eingeäschert und neben seinem Herrchen auf dem Aoyama Friedhof beigesetzt.

weitere geplante Umbauten

Die Umgestaltung von Shibuya Sation und die Region um den Bahnhof herum ist noch nicht abgeschlossen.Es wird also weiter dabei bleiben, dass ich verwirrt bin, wenn ich Shibuya besuche: Das Areal im Südwesten (D-Ausgänge) ist derzeit im vollem Umbau. Am Bahnhof selbst soll der Saikyo-Bahnsteig mit dem Yamanote-Bahnsteigs zusammengelegt werden.

[Stand: 22.02.2020]

Kei-Cars

Wieder so ein Thema, das ich später einmal tiefer und gründlicher aufbereiten muss …

Ich habe schon oft Fotos von diesen winzigen Autos und LKWs in Japan gezeigt. Das sind Kei-Cars. Für sie gelten strenge Regeln, bieten aber zwei wichtige Vorteile für ihre Besitzer:

  • Die KfZ-Steuer entfällt. Das ist in Japan nicht unwesentlich, da die Steuer mit jedem Jahr steigt und von Anfang an schon nicht biliig ist. Wer sich in Deutschland schon aufregt, dem wünsche ich viel Spaß in Japan.
  • Der Stellplatznachweis entfällt. Jeder der beispielsweise in Tokyo ein Auto kaufen will, muss beweisen, dass er einen Parkplatz dafür hat, sonst darf er das Auto nicht kaufen bzw. anmelden. Parken am Straßenrand zählt nicht. Man muss einen Parkplatz haben; entweder auf dem eigenen Grundstück oder eine Anmietung in einem Parkhaus (welche nicht ganz billig ist)
Das typische japanische Kei-Car

Es gibt also gute Gründe ein Kei-Car zu kaufen. Ihr putziges Design liegt an den extrem restriktiven Regeln, die ein Kei-Car unterworfen ist. Es gilt (für PKW):

  • max. Länge 3,39 m (60 cm weniger als ein VM Polo !!!)
  • max. Breite 1,475 m (ein Smart ist zu breit, ein Polo sowieso)
  • max. 660 ccm (damit ist der VW Polo 1.0 FSI übermotorisiert)
  • max. 64 PS
  • max. 134 km/h

Das sind fiese Einschränkungen mit denen es weder der Smart noch der VW Lupo schaffen als Kei-Car durchzugehen. Umso erstaunlicher ist, was die Japaner daraus machen. In der meisten Regel Autos mit dem Desgin eines Schuhkartons. Aber Wow, haben diese bereiften Tupperdosen Platz. 4 erwachsene passen problemlos rein (gut, die rechnen Japaner und ohne Gepäck). Bezüglich verstecktem Stauraum unter den Sitzen, hinter der Sonnenblende, im Dach, … sind die Japaner hier erstaunlich kreativ.

den sieht man auch überall; teilweise sogar schwer getunt; optisch zumindest

Und Kei-Cars sind beliebt, gerade wegen der beiden genannten Vorteile. Aber auch, weil man in Tokyo in jeden enge Nebenstraße kommt. Es gibt enge Gassen, da passt ein SUV nicht einmal mit eingeklappten Spiegel durch. Und wer auf dem Parkplatz über die weiße Linie kommt, kassiert deftige Strafen. Nicht wie uns, wo jeder Depp einfach irgendwie parkt.

Daihatsu Copen – mir etwas zu rund, aber könnte Spaß machen

Da es in Deutschland keine Anreize für den Kauf gibt und sowieso alle Helikoptereltern lieber einen gepanzerten SUV für den Weg zur Schule bevorzugen, wundert es nicht, dass die Kei-Cars hier gar nicht erst angeboten werden.

Obwohl man auch hier einen Markt generieren könnte. Denn wegen der Leistungslimitierung sind die Autos leicht (teilweise weit unter einer Tonne). Die nur 64 PS sind kein wirklicher Nachteil mehr.Der Verbrauch von etwa 5 Liter Benzin (!) schlägt jeden zweiten Diesel.

Ein weiterer Faktor ist natürlich der Preis, der bei vielen Modellen unterhalb der 20.000€-Marke liegt. Einsteigermodelle, die aus deutscher Sicht viele Extras mitbringen, fangen bereits bei knapp über 10.000€ an. Für Familien mit zwei Kindern ist das ein echtes Argument.

Was ist da für mich drin? – Ein Roadster

Ich liebe Roadster: Zweisitzer Cabrio. Aktuell fahre ich den mächtigen Crossfire mit 3,2 Liter Hubraum und weit über 200 PS. Der Verbrauch auf der Autobahn liegt bei unter 8 Liter (ist ganz OK für ein 16 Jahre altes Auto), aber in der Stadt schluckt der 14 Liter und mehr. Aber hey; es ist kein Diesel.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser Hass auf Diesel absolut dämlich ist. Ein moderner Diesel mit nur 5-6 Liter Verbrauch darf nicht nach Stuttgart, aber mein Euro-4 Benziner, der das dreifache schluckt und hinten ausstößt schon. Und dann ist mein Wagen noch günstiger als das Montagsticket für den ÖPNV. Hier läuft was ganz falsch in Deutschland.

Honda S660 – Mehr Auto braucht es doch eigentlich nicht, oder …

Aber zurück zum Thema Kei-Car. Es gibt Kei-Car-Roadster, die echt Spaß machen könnten: extrem klein, wenig, Cabrio, geringer Verbrauch, und wegen des geringen Gewichtes vermutlich auch extrem giftig an der Ampel.

Und ganz ehrlich: Von hinten macht der Honda S660 echt was her. (Der Wagen ist seit 2015, also seit 5 Jahren auf dem Markt.) Das CTV-Automatikgetriebe soll Dreck sein, aber das 6-Gang-Schaltgetriebe gibt es ja auch.

Heckansicht des Honda S660 — nicht einmal die Großen sehe so cool aus

Den Wagen mit seriellem Hybridantrieb wäre ein echter Hammer.

Das Limit von 134 km/h ist eine japanische Vorgabe und elektrisch geregelt. Das könnte man für Deutschland sogar rausprogrammieren. Auf der anderen Seite: Wenn ich überlege wie häufig ich schneller als 130 fahre; das kann ich im Jahr an zwei Händen abzählen. Bei den langen Strecken klickt bei mir der Tempomat bei 120 bis 125. Deshalb verstehe ich die Aufregung um Tempo 130 nicht.  Und das sage ich als Besitzer eines hubraum- und leistungsstarken Roadsters. Cruisen nicht rasen. Ich will die PS nur, damit die Karre aus dem Quark kommt. Nicht wieder Mini, den ich also Mietwagen hatte. Vom 6. Gang runter in den 3., nur um einen LWK zügig überholen zu können. Und ich tausche gerne ein paar PS gegen Drehmoment.

und ja auch das ist ein Kei-Car

Only In Japan – Ueno to Akihabara

Und noch einen oben drauf. Die Wanderung von Ueno nach Akihbara ist quasi genau die Strecke, die eine meiner allerersten in Tokyo – und Japan überhaupt –  war. Die Kamera fährt quasi durch meine zweite Heimat … Ich müsste mal nachrechnen, aber ich glaube ich war kumuliert länger im Hotel Edoya als in Dresden.

00:00 bis 04:00 (Ueno Park)

Ueno Station Shinubazu Entrance; Das ist der Eingang von JR, den ich immer benutze. Unter dem Weg hoch in den Ueno-Park ist die Keisei-Ueno-Station. Das ist die direkte Verbindung nach Narita Airport. Dieses ersten Bilder im Video waren 2004 mehr oder weniger meine ersten eindrücke von Tokyo / Japan. Es hat sich einiges geändert, aber der Vibe ist noch da.

04:00 bis 19:00 (Ameyoko)

John biegt nach links zur Ameyoko ab. Meine Hotel wäre rechts ab gewesen. Ameyoko habe ich 2004 gesehen aber so richtig bewusst besuche ich es erst seit grob 2014. Ich habe die Bedeutung dieser Straße zu lange unterschätzt. Mir war nie bewusst, dass die in jedem Reiseführer erwähnt wird.

19:00 bis 30:00 (along the Yamanote)

Ich kriege schon wieder Hunger auf japanisches Essen. Er passiert unter anderem die Station Okachimachi (genau zwischen Ueno und Akihabara). Das ist die Yamanotestation die am dichtesten zu meinen Hotel liegt. Die Gegend kenne ich also wie meine Westentasche.

Man, wie cool ist das eigentlich, ein Video zu sehen, wo man jeden Pflasterstein kennt. Ich weiß rechts und links vom Bildschirm ist. Mein Blick ist also breiter als der, den ihr gerade habe. Mein Gehirn ergänzt jede Szene.

22:53: Wow. Die Pandas kenne ich noch gar nicht. Was wohl daran liegt, dass ich immer den Nordausgang benutze.

23:36: Jetzt könnt ihr im Hintergrund die Melodie der Bahnstation hören, mit der auf die Ankunft eines Zuges der Keihin-Tohoku-Line (nicht Yamanote) hingewiesen wird. Es ist die die melodische Variante von „Vorsicht an der Bahnsteigkarte“. Bei 26:29 hört ihr die Melodie erneut. Ja, das ist die Taktung des Zuges außerhalb der Rush Hour: 3 Minuten.

23:50: Ich hatte ja schon mal von der Verpackung von Kuchen geredet. Die hier gezeigte Variante ist, glaubt mir, das Einsteigermodell. Es gehtaus weit komplizierter.

Sehr ihr die ganzen kleinen Restos und Izakayas? Deshalb mag ich Tokyo. Und deshalb mag ich die Gegend um Ueno. Shibuya, Shinjuku und Roppongi sind die Spots des Nachtlebens in Tokyo und weit weg von Ueno. Aber dennoch. Die Gegend hat was … jenseits von Akihabara und den direkten Zugang zum Shinkansen.

29:50: Japp. Und ihr könnt mir glauben. Niemend, wirklich niemand klaut diese Flaschen mit Sake.

30:00 bis 41:00 (Nebenstraßen).

Ich kann genau hier den Faden von eben aufnehmen. Überall gibt es Bars und kleine Restos. Und John hat recht. Kaum ein Tourist verirrt sich hierhin. Dies hat Vor- und Nachteile. Die Vorteile wiegen den Nachteile um längen auf.

32:07: Cool. In dem Laden habe ich schon eingekauft, allerdings nicht das Echigo Beer aus Niigata, sondern Sake aus Niigate – einen der besten Sake Japans – wie John erwähnt.

37:12: John steht an der Straßenecke mit den Getränkeautomaten und schwenkt kurz auf die Yamanote. Wenn ihr exakt diese Straße in anderen Richtung (weg von der Yamanote) lauft, kommt ihr zum Hotel Edoya.

40:10: Sushi Burrito –> ist auf meiner Liste.
41:00: Tonkotsu Ramen –> ebenfalls gebucht.

Oh, diese ganzen Geschäfte an denen ich auch schon vorbei gelaufen bin. Ich bin gerade wirklich auf einem Nostalgietrip und kann es bis August kaum abwarten.

41:00 bis 63:45 (Akihabara)

41:57: Suehirocho Station Entrance. Yeah. G14. Neben Yushima (C13) ist das die U-Bahn-Station die ich am häufigsten benutze. Wie gesagt, mein Hotel ist nur ein paar Straßen entfernt.

43:33: MOS Burger. Yeah.
47:45: Star Kebab; den gibt es auch schon seit ewig.
51:18: Natürlich der Blick auf die Eisenbahnbrücke; ohne wäre es nicht Akihabara.

Das Thema dieses Video war nicht, wie verrückt Akihabara ist. Er streift das Thema also nur am Rande. Aber ihr bekommt eine erste Idee. Auch von den ganzen Nebenstraßen mit elektronischen Schnickschnack.

Itassha; Ich sollte mich mal um dieses Thema kümmern. Ich habe diese Wagen schon so oft gesehen. Das sind echt Hardcore-Fans

54:14: Gundam Cafe. Yeah.

55:00: Ich glaube ich bin nur ein einziges Mal unter dem Shinkansen durchgelaufen. Ich überlege gerade. Ja, kommt hin. Ich war schon mehrfach bei Yodobashi Camera, aber dann bin ich vom Bahnhof Akihabara gekommen und über den Shinkansen hinweg gegangen.

Und damit das klar ist. Das ganze Gebäude ist ein Elektronikgeschäft. So groß und nur Elektronik. Hier kriegt man wirklich alles was mit Batterien oder Stromkabel daher kommt.

56:30: Der Karaage-Shop kommt auch auf meine Liste.

57:22: Auch das ist so schön typisch Japanisch. Die 4 Leute mit den Warnwesten sind nur (!) dazu da, die Ein-/Ausfahrt des Parkhauses abzusichern.

58:12: Jack in the Donuts (Creme Brulee Donuts) Cake Shop und Sweets Paradise Cake Shop sind notiert. Cake Sushi. Was werden meine Geschmacksnerven saugen, wenn meine Augen Sushi melden, aber Kuchen auf der Gabel ankommt.

This trip was awesome. Thank you John.