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Türchen 2 – Flugtickets

Seit Stunden, nein eigentlich schon seit gestern, vergleiche ich Flugpreise. Fliege über Oosaka oder Toyko? Oder einen Gabelflug? Ist der Nagoya Airport billiger? Und dann ist da auch noch Haneda. Mehrere mögliche An- und Abflugdaten (Plural von Datum!). Ich schreibe Listen und Listen.

Der Datensatz ist riesig. Ich muß ihn reduzieren: Haneda bietet keine Vorteile gegenüber Narita. Einige Flüge gehen zudem mit einem weiteren Zwischenstop über Osaka. Auch Nagoya hat keine Vorteile. Schnell ist die Liste auf Osaka (KIX =Kansai Airport) und Narita (NRT) reduziert. Mein Favorit ist der Gabelflüg Ankunft in KIX, Rückflug über NRT.

Jetzt müssen die Tabellen kleiner werden. Das Limit sind drei Wochen. Mehr Tage in Japan bedeuten Abzüge beim Arbeitslosengeld, weniger ist doof. Am dem 20. Dezember werden die Flüge teuer. Am 6. Januar ist die Parade. Die Listen reduzieren sich auf 3×3-Matrizen. 17-19 als Anreisedatum, 8-10 zurück. Wenn ich überlege, daß die letzte Reise mit einer 20×20-Liste gestartet ist.

Ich schreibe alle Listen in eine. Schnell wird klar, daß die Gabelflug-Option für jede An-/Abflugkombination die Beste Wahl ist. Folge Optionen bleiben:

  • Finnair über Helsinki mit kurzen Flugzeiten und 620€ unglaublich günstig
  • KLM/AirFrance mit Rückflug über Nacht bei 680€
  • KLM über Amsterdam, auch 680€

Bei Air France-Flug geht es um 21:55 nach Hause. Ich kann den ganzen Abflug-Tag nutzen. Mit KLM geht es hin. Alle Flüge sind früh in Osaka. Den Anflugtag kann ich also ebenfalls verwerten.

Jetzt geht das Grübeln los. AF über Nacht teurer, aber dafür habe ich entweder einen Tag mehr oder anders gerechnet ein Hotel gespart. Jetzt kommen die Nachteile: Der Flug geht über Charles de Gaullee (CDG). Der hat schlimmere Bewertungen als Heathrow. AF ist auch nicht für Service und Pünktlichkeit bekannt. Und … Flug von Narita dauert über 13 Stunden. Fliegen die mit Stadtgas? Finnair braucht nur 10,5 Stunden. Das ist doch mal ein Argument. Es ist schon praktisch, wenn Helsinki in die richtige Richtung liegt.

Auf gehts: Finnair. Das klingt schon entspannt nach Urlaub. Ich habe die Deadline für das Finnair-Angebot überlesen.Als ich mich endlich entschlossen habe, zu buchen, ist es 0:10 Uhr. Die billigen Flüge sind aus dem System. ICH IDIOT. Hätte ich nicht stundenlang geplant, wäre alles in Butter gewesen. ALLES AUF NULL.

Jetzt bleibt nur noch die Frage: Über Nacht, dafür CDG oder ganz regulär über Schiphol?

13 Stunden in einem Flugzeug. Terminalwechsel in CDG. Ich sammle Daten über den Flughafen. Das ist ist wirklich ein Ärgernis. Entweder ich verlasse die Sicherheitszone inkl. Zolleinfuhr und wieder ausfuhr oder ich wäre 2 Stunden bevor der erste Airsidebus fährt. Die Flughafel Lounge ist auch geschlossen.Aber da ist dieser Bonustag.

Ich beginne die Buchung. Nicht über Opodo wie sonst. Ich arbeite mit der KLM-Homepage. Hier kann man die Sitzplätze buchen. Dann der Todesstoß: Kein Sitz am Gang frei. Nicht mal am Fenster ist was frei. Darauf habe ich nun wirklich keine Lust.

Eine Runde über den Weihnachtsmarkt, um zu prüfen, ob ich zu meiner Entscheidung stehe. Ja tue ich: Der zweite Schritt ist getan: Die Flugdaten stehen. Ich komme nach Japan und wieder zurück. Die Amex Platin wird belastet. Dann kommt der Priority Pass zum Einsatz. War am Flughafen in der Executive Lounge. Hier die Zusammenfassung.

Anreise

  • 05:50 – 07:15 .. Traveliner
  • 07:15 – 09:55 .. check-in und anschließend Airport-Lounge
  • 09:55 – 11:10 .. KL1778 von HAM nach AMS
  • 11:10 – 14:30 .. 3:20 Pause in der Louge T3 von Schiphol
  • 14:30 – 09:40 (Ortszeit) .. KL0867 von AMS nach KIX (11:10)
  • 10:00 .. raus aus dem Zoll –> JAPAN !!!

Abreise

  • (07:30 .. Checkout, wenn ich in Tokyo übernachte)
    10:00 .. Checkout, wenn ich in Narita übernachte
  • 10:30 -11:55 .. check-in; anschließend Airport-Lounge
  • 11:55 – 15:30 (Ortszeit) .. KL0862 von NRT nach AMS (11:35)
  • 15:30 – 16:45 .. Pause in Schiphol; etwas zu knapp für die Lounge
  • 16:45 -17:50 .. KL1783 von AMS nach HAM
  • 18:20 .. raus aus dem Zoll .. Deutschland
  • 19:30 – 20:55 .. Traveliner

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Türchen 1 – Freigabe

Heute kam das OK vom Amt. Ich darf über Weihnachten 3 Wochen weg. Es gibt schon reichlich Ideen. Die wichtigsten Feuertage habe ich ebenfalls rausgesucht. Die letzten Tag habe ich Listen mit Reisezielen erstellt. Dabei den gesamten Lonely Plant mehr oder weniger durchgelesen. Genauer gesagt, hatte ich das schon im Juni angefangen, als Okinawa auf dem Plan stand. Hier die Idee, was auf dieser Reise passieren soll:

  • Kanazawa .. einer der drei schönsten japanischen Gärten; damit hätte ich alle besucht
  • Amanohashidate .. eine der drei berühmten Landschaften; damit hätte ich alle besucht
  • Kyoto .. hier fehlen mir ein paar Tempel; hatte ich 2004 übersehen
  • Onsen mit Schnee
  • 31.12. Neujahrfeier in einem Tempel

Tokyo hat seine eigene Liste

  • Tokyo Jissha
  • der neue Sky Tree
  • 01.01. Neujahrsbesuche von Tempeln und Schreinen
  • 02.01. Besuch des inneren Kaiserpalastes mit Gruß des Kaisers
  • 06.01. Feuerwehrparade
  • Die fehlenden Metropolitain Garden
  • Sengaku-ji; der dritte große Tempel; fehlt mir noch; Grab der 47 Ronin
  • Shopping natürlich

Ach ja, der Name „Türchen 1“. Mir ist aufgefallen, daß es noch gröblich 24 Tage sind, bis ich abfliege. Gut, ich habe geschummelt, damit es paßt. Heute ist eigentlich Tag 0 gewesen. Das mit den 24 Tagen ist mir aufgefallen, als ich den Flug gebucht habe.

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Ich fliege noch 2012 !!!

Ich habe gerade das OK für 3 Wochen Japanurlaub bekommen. Ich habe 4 Wochen für die komplette Planung. Knapp wie immer. Hier die Eckdaten, die ich bisher habe:

  • Abflug am 18. oder 19. Dezember nach Tokyo oder Oosaka (!)
  • Rückflug am 9. oder 10. Januar von Tokyo aus
  • in Tokyo: Neujahr feiern; am 2. Januar die inneren Kaiserpalast besuchen; am 6. Januar die Feuerwehrparade besuchen (Ich stehe auf der Gästeliste !!!)
  • auch in Tokyo: Sky Tree, Yamanote Tour, Tokyo Jisshia Pilgerreise, die fehlenden Metropolitain Gardens
  • Kanazawa und evlt. Amanohashidate

Neu an dieser Reise wird nicht nur der Gabelflug, sondern auch Tokyo als Zwischenstop. Denn vom 3 bis 5 werde ich mich in ein Onsen (evtl. Nagano) zurückziehen.

Mal sehen, was sonst noch auf die Liste kommt …

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Die nächste Runde …

Der Wechsel meines Jobs hat mir einen Strich durch die 2012-Reise gemacht. Letzte Option wäre über Weihnachten, aber das sehe ich nicht wirklich. Es ärgert mich wirklich. Jedoch, der Job finanziert mir Japan (bis ich es schaffe den Spieß umzudrehen).

Die Eckpfeiler für die Reise 2012/2013

Die Planung für einen Winterurlaub umfassen weiterhin

  • Toyko Jissha
  • ein kleines Onsendorf in den Berge
  • Yamanote-Plan ist immer noch in Kraft

Bei einer späteren Reise in 2013 sind folgende Punkte gelistet

  • Wanderung in Hakone
  • Amanohashidate: eine der drei wertvollen Landschaft Japans, die fehlt mir noch
  • Tokyo Metropolitain Garden: die letzten drei
  • Kanazawa: hier gibt es eine schöne Altstadt und einer der drei perfekten Gärten
  • Niigata ?
  • Fuji (der zweite Versuch zum Gipfel)

Ein anderer Plan wäre Okinawa. Das aber nur als Belohnung für den Mastertitel.

Tokyo Jissha

Es sind 10 Schreine in Tokyo mit besonderem Status. Drei davon habe ich ohne es zu wissen bereits besucht (Nezu Jinja, Kanda Myojin und Hikawa Jinja). Für alle 10 Schreine gibt es eine Art Pilgerbuch. Das will ich haben.

Tokyo Jissha
Tokyo Jissha

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Whisky Basics – Herstellung V

Endspurt. Jetzt geht es nur noch darum, wer den Whisky in Flasche füllt, wenn nicht derHersteller.

Unabhängige Abfüller

Diesen Punkt habe ich bisher ausgelassen … Whisky stammt zu 90% direkt von der Destillerie. Aber es gibt auch berühmte Whisky am Markt, die nicht von einer Destillerie stammen. Dies umfasst sowohl Blends als auch Malts.

Beispiel 1 – Chivas Regal: Dies ist ein Blend der Chivas Brothers Ltd., ein Handelsunternehmen für Whisky, das mittlweile zum Konzern Ricard Pernot gehört. Ein Großteil in Chivas Regal stammt von der Destillerie Strathisla, die ich empfehle zu besichtigen.

Der Chivas Regal 15 ist immer im Regal, da er mir als Nullmarke für Tastings dient. Dieser Blend ist irgendwie genau in der Mitte und das soll jetzt bitte nicht mit langweilig verwechselt werden.

Beispiel 2 – Finlaggan: Dies ist ein Single Malt von der Insel Islay. Mehr weiß man nicht, denn per Vertrag ist es Finlaggan verboten, die Quelle, also die Destillerie Preis zu geben. Da es ein Single Malt ist, stammen die Fäser nur von einer einzigen Destillerie. Die Whiskywelt diskutiert heiß und vermutet unter anderem Bowmore als mögliche Quelle.

Wie dem auch sei. Man bekommt hier einen guten Single Malt für knapp 22€. Ich habe ich immer im Lager, da er mein Standard für Peated Whisky ist. Er ist einer der wenigen rauchigen Whisky, den ich mag.

Was ich im Prinzip sagen will: (a) Man muss nicht eine Destillerie besitzen, um eine guten Whisky anbieten zu können. (b) Unabhängige Abfüller sind nicht auf Blends beschränkt und können auch Single Malts (und alles dazwischen).


Whisky von Aldi, Lidl und Co.

Irgendwann muss ich auch den Elefanten im Raum ansprechen: Whisky vom Discounter.

Auch das sind zu 99% unabhängige Abfüller, allerdings mit anderen Zielen als Chivas und Finlaggan: Leute die Whisky für 6-8€ kaufen wollen und Whisky-Cola für eine gute Idee halten.

Und dies Whisky taugen eigentlich auch nur für Whisky-Cola. Sie sind charakterlos, damit sie eine möglichst breite Masse ansprechen (wie dieses austauschbare Industriebier von Krombacher und Co) und sich gut mit der Cola vertragen.

Bevor ich jetzt hier einen zweiseitigen Rant starte: Die Flasche kostet 6-8 Euro. Zieht man Mehrwertsteuer und Alkholsteuer ab, bleiben 4-6 Euro. Wenn man jetzt noch Flasche, Etikett, Veschluss, Transport, Lagerung und Gewinn abzieht, kann der Inhalt maximal 3€ pro Liter Wert sein. Noch fragen?

Wer wirklich sparen will, sollte Ballentines nehmen. Das ist ein Blended Scotch, der aber wirklich aus Schottland kommt. Er wird keinen Blumentopf gewinnen, ist aber ein unkomplizerter Whisky, den man einfach man so nebenbei genießen kann. Ich trinke ihn sogar als Highball, wenn mein Kakubin leer ist. Und wenn man auf ein Angebot wartet, bekommt man ihn für unter 10€. Das sollte die Einstiegsmarke sein.

Aber jetzt kommen wir weg von der Herstellung in den Bereich Verkosten und Genießen. Dafür werde ich später einmal eine weitere Serie starten. — Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende und ich bin immer noch dabei die Urlaubsfotos von 2016, 2018 und 2019 zu bearbeiten. Vor mir liegen noch etwa 2000 Bilder.

Ach ja, wer seine Whiskysammlung aufpeppen möchte, kann sich auf dutzenden Seite im Internet selbst beraten. Daher hier nur ein paar Vorschläge.

Webseiten und andere Links

Das sind jetzt alles Seiten, die sich primär auf die Schotten fokussieren. Für japanische Whisky werde ich noch eine eigene Liste erstellen. Ich habe keine, da ich ich ja immer direkt in Japan kaufe.

Das sind wie gesagt alles nur erste Vorschläge. Die google- und youtube-Algorithmen werden euch sicherlich zu weiteren Treffern verhelfen.

[erstveröffentlicht: 2017]
[aktualisiert: 17.12.2020]