Himeji und Okayama Reloaded

Heute Himeji. Nara auf Morgen verschoben. Überlegung ob Okayama ebenfalls. Würde mir Luft verschaffen für Bitchu-Takahashi. Oder doch die Reste von Osaka? Nein. Okayama. Shinkansen fahren. Abfahrt in 10 Minuten. Das passt doch.

Erster Stop Okayama. Keine Ahnung wieso. Normalerweise kommt der weiter entfernte Ort zuletzt. Passieren Shin-Kobe. Wirkt wie eine Bahnstation auf dem Land. In Okayama glaube ich den Weg zu kennen. Geradeaus; große Kreuzung; links die Konzerthalle. Japp. Stimmt.

Dann rechts der Eingang zur Burg. Nehme dieses Mal einen aderen Weg. Die Burg ist schon was ordentliches.

Weiter zum Südtor des Parkes. Kurzer Stop für ein Bier. Aus einer Microbrew. Coppo. Scheckt ganz ordentlich. Probiere das Rotbier und das Extra Fruity. Das ist mit Pfirsich. Erfahre, dass es zu Valentinstag ein Schokoladenbier gibt. Japan halt.

Südeingang Park. Volle Dosis Japangarten. Wow. Zurecht einer der drei schönsten Gärten Japans. Im Park Drehung im

180 Grad. Blick auf die Burg. Postkartenmotiv.

Zurück zum Bahnhof auf nach Himeji. Bin knapp mit der Zeit. Im Eilgang zur Burg. Ist Baustelle. Trotzdem ein Kracher. Ab Ende 2015 wird das Ding ein Knüller. Die Sperrung spart mir Zeit. Positiv denken.

Auf zum Engyo-ji. Lange Anreise. Bus gerade Weg. Gehe zu Fuß. Entweder finde ich ein Taxi oder …. der nächste Bus.  Ne Menge Zeit verloren. Dann die Seilbahn. Bin um 4 Uhr oben. Habe noch eine Stunde. Anlauf. Bergauf. Der Tempel ist weitläufig im Wald verteilt. Eine eigene Welt.

Geschafft letztes Gebäude um 16:55. Jetzt mit mittlerer Geschwindigkeit zurück ins Tal, zurück zum Shinkansen und zurück nach Osaka. Das Nachtprogramm bestreitet Dotomburi. Geplant war Umeda Floating Garden, aber dafür ist das Geld zu knapp. Finde die kleinen Imbisstand von 2012.

Mozu (und Osaka) Reloaded

Osaka, Runde 2. Fußmarsch zum Shintennoji. Neben der Burg das zweite große Highlight. Jetzt weiß ich endlich, wohin die Dias gehören, die ich nicht zuordnen konnte.

Geld vergessen. Auf nach Tennoji. In der Hoffnung, dass es hier einen internationelen Geldautomaten gibt. Zeitplan und Route im Eimer. Durch den Tennoji Park geht es zum Tsutenkaku. Das Wahrzeichen von Kansei. Kein Anime in Osaka ohne Referenz auf diesen Funkturm. Die Straßen rund um den Turm sind quirlig, laut und chaotisch. Japan.

Mit Zwischenstop am Imamiya-Ebisu-Jinja zum Sumiyoshi Taisha. War 2004 hier, aber bei Nacht. Sehe den ganzen Schrein zum ersten Mal. Ein Hingucker. Die Bogenbrücke ist berühmt. Abstecher hat sich gelohnt.

Zurück nach Namba. Ausflug durch Dotomburi. Der Glyco-Man ist in Reparatur. Zum Glück hatte ich ihn 2012 auf CMOS gebannt.

Mittagessen in einem Udon-Laden. Bin 2 Stunden hinter meinem Zeitplan. Musste noch den JRP in Osaka Eki abolen. Hotelwechsel. Keine Experimente. Taxi und los. Dieses Mal habe ich ein Zimmer im Erdgeschoss.

Weiter nach Mozu. Etwas Tageslicht habe ich noch.

Wie gestern. Futondaikos werden getragen. Matsurie-Stimmung. Mehr Text, wenn ich Zeit habe. Und wenn ich raus habe, wie ich die videos von der Kamera komprimiere, dann folgend die auch noch.

Osaka (und Mozu) Reloaded

Flug war langweilig wie immer. Dafuer war die Verpflegung super; und das Lake nicht eine dem Glas Sake, das ich ihn Frankfurt gefunden habe. ANA bietet gutes Essen.

John Wayne reitet in den Sonnenuntergang. Ich fliege in den Sonnenaufgang. Was für ein Bild in 10km Höhe. Stelle fest, dass ich meine SD-Karten in Koblenz gelassen habe. Also keine Fotos von diesem Ereignis.

Landung in Haneda hat was. Ist eine Insel. Schiffe und Flugzeuge auf einem Bild. Dazu Möwen. Nähe zum Flughafen macht sorgen.

Umstieg auf Inlandflug mit allem drum und dran. Gepäck einsammeln, durch den Zoll, Gepäck einchecken und zum Gate. Alles in 90 Minuten. Inkl. Bustransfer zu einem anderen Terminal. Sportlich, aber machbar. Für Nachahmer: Plant lieber mit 2 Stunden, das enstpannt.

Flug nach Itami mit einer 777. Flughafen in bebautem Gebiet. Hat auch was. Häuser, Häuser, Häuser, Landebahn, Landung. Erste Aufgabe: Bargeld. Dann eine SD-Karte. Flughafenpreise: 4 GB für 12€. Dann das Begrüßungsbier und das Foto mit der Tatonka-Tasche.

Ein Stück Monorail, dann mit der Hankyu verbei an Juso (siehe 2006) nach Umeda. Wechsel nach Osaka-Eki. Das Dach ist riesig. Ab in den Untergrund. U-Bahn. Hab vergessen, was für ein Chaos das hier ist. Nach einigen U-Turns die U-Bahn gefunden … deshalb also das U. Rest ist fast schon zu einfach. Koffer abgeben und auf zur ersten Runde.

Erster Stop Osaka-Schrein. Fußmarsch zur Münzanstalt. Hab vergessen, dass heute Samstag; geschlossen, weiter zur Burg von Osaka. Kleinen Umweg über den Tamatsukuri-Schrein und die Ruinen (Bodenplatte und ein paar Steine) vom Naniwanomiya Palast.

Check-in im Hotel. Duschen. Klamottenwechsel. Muss sein. Erst der Flug, dann das Japanwetter. Dann geht es zum Highlight des ersten Tages: Tsukimi Matsuri am Mozu Hachimangu. Der Weg ist, wie ich ihn erinnere. Der typische Klingeln der Schranken, vorbei am Lawson ins Wohngebiet. Die Trommeln werden immer lauter. Kurve. Die ersten Buden mit Essen. Dann die Kreuzung mit dem großen Tor. Japp, wie 2004. Dutzende kleine Buden mit Essen, Trinken und Spiele für die Kinder.

Oben die Futondaikos. Sie werden mehrfach hin und her getragen. Und in die Luft gestemmt. Ich teste die 1600 ASA der K7. Etwas rauschen, aber OK. Ohne Hitech-Blitz habe ich eh keine andere Wahl. Danach teste ich die Videofunktion. Die Stimmung ist ausgelassen. Urlaub.

Ach ja. Die Futondaikos sind mit Tragestelle etwa 4x6m. Sie werden von 60 Mann getragen wiegen – Achtung – 2000 kg. Morgen werden diese Dinger etwa 30 Stufen hinabgetragen, nach dem ganzen hin- und herlaufen, und dann zurück in den eigenen Schrein getragen. Das sind bis zu 5 km.

Um 23 Uhr nehme ich den Zug zurück ins Hotel. Damit ist der erste Tag rum.

Anreise mal anders

Die Reise beginnt. Wie gewohnt gibt es ab jetzt vermehrt nur noch Stichworte und halbe Sätze. Es gilt: Urlaub machen, Dinge besichtigen und Leute kennen lernen; und nicht im Internet hängen und bloggen.

Diese Zeilen entstehen am Frankfurter Flughafen. Die Anreise war was neues. Alle 5 Reisen vorher starteten in Hamburg und bin mit dem Traveshuttle gefahren (gibt es nicht mehr) oder meine Eltern haben mich nach Hamburg gebracht. Dieses Mal war es ein Mietwagen und der Start der Reise ist, wie erwähnt, Frankfurt. Mietwagen deshalb, weil ich der DB nicht traue. Generell nicht und in der Streiksaison noch weniger.

Ich bin nicht zu Hause gestartet. Ich habe ja momentan keine Wohnung. Es ging direkt in der Ferienwohnung in Koblenz los.

Anreise war entspannt. Tanken des Mietwagen am Flughafen etwas umständlich. Jetzt sitze ich in der Flughafenlounge. In etwa einer Stunde geht es durch den Security Check zum Gate.

11 Stunden Flug. Dann 90 Minuten um den Koffer in Haneda durch den Zoll zu bringen und das Gate/Gebäude zu wechseln. Dann noch mal gut eine Stunde nach Itami nördlich von Osaka.

Alle zwei Jahre wieder

Alle zwei Jahre wieder … verschwört sich die gegen mich und meine Urlaubspläne. Erst droht dieser irre Iwan mit einer Sperrung seines Lufraumes. Damit wäre meine direkte Route nach Haneda hin. Dann rauscht vor ein paar Tagen eine Schlammlawine durch einen Stadteil von Hiroshima. Jetzt sind dort knapp 600 Soldaten im Einsatz. Zum Glück wohne ich auf Miyajima.

Heute die Meldung, dass bei der Bahn die Zeichen auf Streik stehen. Damit wäre meine Verbindung Koblenz-Frankfurt gefährdet. Ich werde wohl sicherheitshalber ein paar Euro in Sixt investieren. Denn auch ohne Streik ist die Bahn ein Risiko.

Eben gerade lese ich, dass die Lufthasepiloten auch schon wieder am Zeiger drehen wollen. Sie drohen mit Streik. Zum Glück fliege ich mit ANA. Die Lufthanse ist langsam wie die Bahn. Und wo wir gerade beim Fliegen sind. Zum Glück ist die Bombe an der A3 bereits gefunden und gesprengt.

Was kann sonst noch schief gehen? Das Wetter in Japan steht seit Wochen auf Regen. Für Tohoku und Gifu sind Unwetterwarnungen aktiv. So viel zu dem Plan „Sommerurlaub“.

Erbeben und Taifune sind auch noch da. Ich werde mich wohl erst entspannen, wenn ich den Boden von Itami unter mir habe.

Btw …. Heute habe ich das letzte Hotel gebucht. Es wird doch in Hakone sein. Diesen Zwischenstop lege ich nur ein, damit ich auf den Tag genau in Tokyo eintreffe.

Nachtrag vom 24.08.2014: Ein Vulkan in Island steht kurz vor dem Ausbruch. Das ist ein größeres Problem als alle anderen zusammen. Wenn das Ding wirklich hochgeht, könnte ganz Europa von einem Flugverbot betroffen sein. Das werden jetzt drei ganz nervöse Wochen werden. Und dabei ist heute meine neue DLSR eingetroffen.