Seilbahn in Hakone wieder in Betrieb, aber …

Heute (26.10.) gab es die Meldung, dass die Seilbahn in Hakone wieder in Betrieb genommen wurde. Sie war seit 19 Mai wegen erhöhter Vulkangasaktivität gesperrt worden, und somit der gesamte Zugang zum Owakudani.

Die Station Owakundani und die Wanderwege in das Vulkanfeld sind weiterhin geschlossen. Man kann den Krater aber endlich wieder zumindest aus der Luft sehen.

Volcanic smoke, fall leaves seen as Hakone Ropeway resumes service
[Quelle: Asahi Shimbun]


www.asahi.com/ajw/articles/AJ201910260038.html

Die Sache hat nur einen Haken. Die Hakone Tozan Bahnlinie, die sich von Yumoto-Hakone hinauf nach X schlängelt ist seit Tafun 19 vor zwei Wochen zerstört. Die Reparatur wird Monate dauern.

Die einzige Chance ist derzeit ein Auto/Taxi nach Gora oder man reist zunächst nach Moto-Hakone, fährt mit den Ausflugsbooten über den Lake Ashi nach Togendai und fährt von dort mit der Seilbahn.

Typhoon deals blow to autumn tourism in Hakone
[Quelle: Asahi Shimbun]


www.asahi.com/ajw/articles/AJ201910160076.html

Eine sinnvolle Rundreise ist nicht möglich. Man muss mehr oder weniger den gleichem Weg wieder zurück. Wer warten kann, sollte warten, bis die Bahnlinie repariert ist. — Wer sich selber quälen will: Hier sind die Links zu meinen Besuchen in Hakone (natürlich mit Bildern aus dem Owakudani; außer 2004, die Bilder sind immer noch auf Diafilm).

2014: Hakone Reloaded
2008: Hakone und ein Tetrapack
2004: Hakone / Yokohama (ohne Bilder)

Inthronisation

Heute war der Tag der Inthronisation in Japan. Tokyo wurde zur Hochsicherheitszone. Alle wichtigen Expressways im Westen waren dicht und rund um die Kaiserpalast wurden auch die „normalen“ Straßen geschlossen.

Im Kaiserpalast lebte dafür das alte Japan wieder auf. Die Bilder wirken wie aus einer anderen Zeit:

Enthronement ceremony marks Naruhito’s ascension:The Asahi Shimbun

www.asahi.com/ajw/articles/photo/AS20191022001999.html

Ich war nicht in Tokyo. Ich hatte zwischendurch überlegt, weil auch eine Wagenparade geplant war. Aber in die Nähe des Palastes wäre man eh nicht gekommen. Teilnehmen durften weniger als 100 VIP-Gäste.

www.asahi.com/articles/ASMBQ4SYWMBQUTFK00G.html?iref=comtop_8_01

Einzig ärgerlich war wohl der Regen, weshalb einige Schritte agbekürzt wurden. Auch die Wagenaparade ist abgesagt, besser verschoben auf das zweite Novemberwochenende. Das ist insoweit ärgerlich, dass ich dann Urlaub habe und jetzt natürlich schon wieder am Überlegen bin.

www.asahi.com/articles/ASMBP4GFTMBPUEHF006.html?iref=comtop_8_02

www.asahi.com/articles/photo/AS20191022001027.html

www.asahi.com/articles/photo/AS20191022001409.html

Anime /vs./ Reallife – Steins;Gate

Noch ein Anime in Akihabara. Dieser gehört definitiv zu meinen Top Ten. Nicht nur, weil ich die ganzen Orte wiedererkenne. Die Handlung ist spannend. Es geht im Zeitreisen und den Versuch eine veränderte Zeitlinie wieder herzustellen. Einfach schauen !

Hier ist sie wieder: Die Eisenbahbrücke der Sobu-Linie (ich muss das in meinem letzten Post noch korrigieren: Sobu-Line nicht Chuo-Line). Sie ist einfach einer der Orte in Akihabara mit hohem Wiedererkennungswert.

Dies ist ebenfalls eine Eisenbahnbrücke, die mit Akihabara in Verbindung gebracht wird und gehört ebenfalls zur Sobu-Line und liegt an der Soheibashi (in meinem Bild sichtbar). Das ist der äußerste sübwestlich Zipfel, den man noch zu Akihabara zählen kann. Folgt man dem Fluss in meinem Bild kommt man nach Ochanomizu. Folgt man der Straße über die Brücke nach rechts, kommt man zu meinem Hotel (wenn man an der Tankstelle links abbiegt).

Auch dieses Foto muss ich nich besser nachstellen. Es ist der gleiche Häuserzug, den ich schon im  Blogeintrag zu Ultimate Otaku Teacher gezeigt habe. Es ist das Epizentrum von Akihabara. Der Shop mit dem blauen Schriftzug ist der Eckladen ganz rechts in meinem Bild.

Dieses „Hubschrauberblick“ kann ich so schnell nicht nachstellen. Der Blick vom Mori Tower ist aber ähnlich. Ich glaube sogar, dass der Skyscraper links im Animescreenshot der Mori Tower ist. Die vertikale Lichtleiste passt ganz gut.

Und es fällt auf, dass die Tokyo Gate Bridge fehlt, die ich gerne „Dragon Line“ nenne. Das liegt daran, dass sie erst 2012 eröffnet wurde. Ich habe sie im Hintergrund des Dezome Shike von 2012 aber in keinem Foto von 2010. Damit kann man den Anime auf pre-2012 datieren.

Über Tokyo Big Sight kann man auch datieren. Allerdings klappt das wie beim Shinjuku Governmental Building (Twin Tower) eher für Anime der 90er. Tokyo Big Sight wurde bereits 1996 eröffnet und beherbert u.a. die Tokyo Game Show und diverse Anime und Mange Events (wie auch im Anime).

Das ich diesen Straßenzug auf Foto habe ist eher Zufall. Man sieht hier in die Straße in der Radio liegt; im Anime einschließlich der Zeitmaschine in der Fassade.

Hier das LABI-Gebäude mit der Fensterlinie, die der Rolltreppe folgt. Das Gebäude kann man vom Bahnhof Akihabara aus sehen. Der Blick im Anime ist aus dem Banhhofsbegebäude heraus.

Und hier eine kleine Ungenauigkeit: Das Foto von der Drogerie (Foto von 2016) unter der Eisenbahnbrücke hatte ich schon in Ultimate Otaku Teacher. Bis mindestens 2009 war hier ein LAOX-Laden; im Anime NAOX. Und in 2008 war das Gebäude rechts noch mit Club Sega beschriftet und nur bis zur dritten Etage in rot gehalten. Ich habe keines von 2010.

Akihabara um 2008 passt um 2016 nicht mehr. Die Gate Bridge fehlt, also pre-2012. Man kann jetzt weitere Fotos analysieren oder bei wikipedia schummeln. Der Anime erschien 2011 und das Computerspiel für die XBox im Oktober 2009.

Akihabara ist auch bekannt für die Elektronikgeschäfte unter der Eisenbahnlinie. Das ist wie ein Mekka für Elektronikbastler.

Selbst der Laden mit den kleine Schachteln mit Transitoren und Kondensatoren hat es in den Anime geschafft.

Meiseibashi

Hier ist sie. Die Manseibashi, die in Steins;Gate sehr oft vorkommt. Sie ist quasi der Südeingang zu Akihabara (im Foto rechts). Ich habe die Brücke erst 2014 kennengelernt, da ich immer aus dem Norden komme, wo mein Hotel liegt.

Die Brücke spielt als Ort eine wiederkehrendees Element im Anime. Viele Einstellungen habe ich noch nicht in ihrer realen Entsprechung.

Akihabara Radio Center

Das ist wohl die größte Lücke in meiner Sammlung. Das Gebäude ist so präsent und bekannt in AKihabara und ich habe nicht ein brauchbares Foto.

Es ist auch der Ort, an dem ein Anime real wurde. In Steins;Gate stürtz eine Zeitmaschine (offiziell ein Satellit) in das Gebäude. Im realen Akihabara wurde die Zeitkapsel für einige Zeit an das Gebäude gebaut, um den Anime zu promoten.

Daily Life Things

Steins;Gate ist auch ein gutes Beispiel (wie natürlich viele andere Anime auch) wie selbst Dinge des täglichen Lebens in Japan dargstellt werden. Sie sind so alltäglich, dass man nicht einmal Fotos von Ihnen macht.

Im Anime handelt s sich natürlich im den Bahnsteig in Akihabara und die weiße Tafel am rechten Rand mit dem grünen Streifen sagt, dass es der Bahnsteig der Yamanote ist, genauer gesagt, die Inbund Richtung von Ueno kommend über Tokyo weiter nach Shibuya führend. Die linke Anzeige ist für die blaue Tohoku-Linie, die hier parallel zur Yamanote läuft, aber nach Yokohama führt.

Mein Foto ist von der Bahnstrecke von Koriyama (Präfektur Fukushima) nach Aizu-Wakamatsu. Erstaunlicherweise habe ich kein weiteres Foto von einer JR-Banhsteiguhr.

Die Streckennetzkarte oberhalb der Fahrkartenautomaten ist so Tokyo. Ich habe zum Glück ein Foto von Ueno.

Neben der Uhr fehlen mit weitere Fotos. Ich werde das alles auf meine Liste for 2020 schreiben.

Weitere Bilder komen morgen …

Anime /vs./ Reallife – Ultimate Otaku Teacher

Noch ein Anime der in Akihabara spielt und die ganze Mangekultur dort thematisiert. Der Anime umfasst nur eine Season und ist so „naja“. Ich hättte eigentlich nach der dritten Folge gestoppt, aber ich wollte weitere Orte sehen, die ich aus dem realen Leben kenne.

Die Eisenbahnbrücke der Chuo-Line ist eine der ikonografische Landmarken von Akihabara und kommt nicht nur in diesem Anime vor. Der Sega-Store mit seine roten Front ist ein weiteres Wahrzeichen.

Selbst die Apotheke direkt unter der Brücke schafft es in die Anime. Anime aus den 90ern haben diesen Laden nicht im Sortiment. Ich vermute, dass er erst in den 2000ern öffnete.

Man kann Ultimate Otaku Teacher sogar noch genauer datieren.  Rechts von animate (anumate in der Show) gibt es zwei große Werbetafeln. Die Werbung für ComicToranoana  hing um das Jahr 2008, aber nicht mehr in 2016. Leider habe ich keine vollständige Chronologie um es es genauer einzugrenzen. In 2008 hat das rechte Gebäude noch drei sehr prägnante Lampen am Dachrand. 2016 fehlen sie, ebenso im Anime. Wenn man jetzt wüsste, wann die Lampen demontiert wurden …Btw., der Mange ist von 2011 und der Anime kam 2015 raus.

Die Rainbow Bridge ist ebenfalls in vielen Anime. Einer meiner ersten „Da-war-ich-schon“-Momente ist von hier, als ich Darker Than Black schaute. Wie auch die anderen Bilder zuvor, muss ich die in alle in 2020 mal sauber nachstellen.

Und dann muss ich Fotos von diesen Orten machen… (1) Der Bahnhof ist Akihabara. (2) Das Gebäude im Hintergrund mit dem Glasbogen habe schon gesehen. Ich bin mir aber nicht sicher ob es in Akihabara ist oder etwas nördlich in Richtung Ueno. (3) Die Häuserecke habe ich auf einem Foto, aber nur im Hintergrund. Das zähle ich nicht. Im Hintergrund sieht man Yodobashi Akihabara. Der Eingang zum Bahnhof ist im Prinzip auf der rechten Seite. Die grüne Eisenbahnbrücke gehört zur Yamanote. (4) Das ist die Hauptstraße mit Blick auf die Eisenbahnbrücke der Chuo-Linie. „Fotografiert“ wurde vom Süden aus auf Höhe der Mansei-Brücke über den Kandagawa.

Anime /vs./ Reallife – Log Horizon

LogHorizon ist einer dieser Isekai-Anime: Leute aus der realen Welt werden in ein MMO gesaugt. Anders als SAO (das absolut schrecklich ist) oder Konosuba (zu viel Slapstick) geht es LogHorizon auch darum, wie sich einige mit dieser ausweglosen Situation arrangieren und sich ein neues Leben aufbauen.

Aber zurück zum Thema. Die Welt von LogHorizon ist bis auf die Skalierung identisch mit der realen Welt. Der Hauptteil der Handlung spielt in Akihabara Tokyo, aber es gibt auch eine Reise nach Osaka, entlang der alten Tokaido-Strecke. Ich muss da noch eine Menge Screenshots sammeln.

LogHorizon habe ich zuerst in 2016 gesehen, war aber seitdem nicht mehr in Osaka. Meine Fotos haben daher einen anderen Aufnahmewinkel, als der Screenshot. Sieht so aus, als müsste ich mein nächstes Animeprojekt um ein paar Tage in Osaka erweitern …

Osaka

Kein Osaka ohne den Gylco-Man. Aber hier stimmt noch mehr. Direkt zwischen dem Glyco-Man und der Brücke steht ein Gebäude mit Dachwerbung für „P!“, was in Anime zu „B!“ wurde. Die Asahi-Bierweebbung hat es ebenso in den Anime geschafft wie das blaue Gebäude rechts im Bild. Sogar die Treppe von der Brücke runter zum Ufer ist zu sehen. (Die Nachtaufanhme stammt von der roten Brücke, die im Anime zu sehen ist.)

Und natürlich darf auch die Krabbe nicht fehlen. Selbst der Hintergrund stimmt bis runter zum roten Vorhang. Allerdings fehlt dieser finster dreinschauende Typ von Kushikatsu-Daruma fehlt. Könnte aber auch ein Copyright-Problem im Anime sein

Und selbst dieses Gebäude hat es in den Anime geschafft. Hätte nie gedacht, dass ich für dieses Foto mal eine Verwendung finden würde.

Entlang des Tokaido

Was natürlich nicht fehlen darf ist ein Blick auf den Landmark Tower (Yokohama) und Mt. Fuji. Auf dem Weg nach Osaka wäre der Blick ziemlich ähnlich. Allerdings wären im echten Yokohamazu viele Gebäude im Weg, um Mt. Fuji von der Straße aus zu sehen. Daher ersatzweise ein Blick vom Wasser aus.